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Lagocephalus sceleratus Hasenkopf-Kugelfisch

Lagocephalus sceleratus wird umgangssprachlich oft als Hasenkopf-Kugelfisch bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Giftigkeit: Sehr giftig.



Steckbrief

Wissenschaftlich:
Lagocephalus sceleratus 
Umgangssprachlich:
Hasenkopf-Kugelfisch 
Englisch:
Silver-cheeked toadfish 
Kategorie:
Kugelfische 
Synonyme:
  • Fugu sceleratus (Gmelin, 1789)
  • Gastrophysis sceleratus (Gmelin, 1789)
  • Gastrophysus sceleratus (Gmelin, 1789)
  • Gastrophysus scleratus (Gmelin, 1789)
  • Lagocephalus scleratus (Gmelin, 1789)
  • Pleudranacanthus sceleratus (Gmelin, 1789)
  • Pleuranacanthus sceleratus (Gmelin, 1789)
  • Spheroides sceleratus (Gmelin, 1789)
  • Sphoeroides sceleratus (Gmelin, 1789)
  • Sphoeroides scleratus (Gmelin, 1789)
 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Tetraodontiformes (Ordnung) > Tetraodontidae (Familie) > Lagocephalus (Gattung) > sceleratus (Art) 
Erstbestimmung:
(Gmelin, 1789) 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, China, Djibouti, Golf von Oman, Hong Kong, Indonesien, Indopazifik, Israel, Japan, Korea, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Mauritius, Mittelmeer, Mosambik, Neukaledonien, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Samoa, Süd-Afrika, Taiwan, Thailand, Vietnam, West-Pazifik 
Größe:
40 cm - 110 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Felsgarnelen, Garnelen, Insekten, Kleine Fische, Krabben, Krebse, Krustentiere 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
keine 
Giftigkeit:
Sehr giftig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Lagocephalus cheesemanii
  • Lagocephalus gloveri
  • Lagocephalus guentheri
  • Lagocephalus inermis
  • Lagocephalus laevigatus
  • Lagocephalus lagocephalus
  • Lagocephalus lunaris
  • Lagocephalus sceleratus
  • Lagocephalus spadiceus
  • Lagocephalus suezensis
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2013-03-21 21:15:55 

Gift


Lagocephalus sceleratus ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Lagocephalus sceleratus halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

(Gmelin, 1789)

Johnny Jensen hat diesen ursprünglich tropischen Kugelfisch abgelichtet und das Bild dem Meerwasser-Lexikon zur Verfügung gestellt.
Das zweite Bild stammt von J.E. Randall aus Honolulu, Hawaii.

Mit einer beachtlichen Größe von bis zu 110cm und immerhin 7 Kilogramm wird das Tier für Heimaquarien definitiv zu groß, kann aber in großen Schauaquarien zu finden sein.

Der ehemals nur in den Tropen beheimatete Fisch wurden inzwischen auch im Roten Meer und im Mittelmeer zu finden, dies wird als Lessepssche Migration bezeichnet.
Das Tier wird in küstenabgewandten Riffen in Tiefen von 18 -100 Metern gefunden.

Die Haut und die inneren Organe von Kugelfischen sind hochgiftig und das Tier hat sehr kräftige Zähne, mit denen er unvorsichtigen Tauchern und Anglern, denen das Tier an den Haken gegangen ist, starke Bissverletzungen zufügen.

Synonyme:
Fugu sceleratus (Gmelin, 1789)
Gastrophysis sceleratus (Gmelin, 1789) (misspelling)
Gastrophysus sceleratus (Gmelin, 1789)
Gastrophysus scleratus (Gmelin, 1789) (misspelling)
Lagocephalus scleratus (Gmelin, 1789) (misspelling)
Lagocephalus scleratus Gmelin, 1789 (misspelling)
Pleudranacanthus sceleratus (Gmelin, 1789) (misspelling)
Pleuranacanthus sceleratus (Gmelin, 1789)
Spheroides sceleratus (Gmelin, 1789) (misspelling)
Sphoeroides sceleratus (Gmelin, 1789)
Sphoeroides scleratus (Gmelin, 1789) (misspelling)
Tetraodon bicolor Brevoort, 1856
Tetraodon blochii Castelnau, 1861
Tetraodon sceleratus Gmelin, 1789 (synonym)
Tetrodon sceleratus Gmelin, 1789 (misspelling)

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