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Lagocephalus lunaris Kugelfisch

Lagocephalus lunaris wird umgangssprachlich oft als Kugelfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 2000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Sehr giftig.


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copyright Johnny Jensen, Dänemark

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5189 
Wissenschaftlich:
Lagocephalus lunaris 
Umgangssprachlich:
Kugelfisch 
Englisch:
Lunartail puffer 
Kategorie:
Kugelfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Tetraodontiformes (Ordnung) > Tetraodontidae (Familie) > Lagocephalus (Gattung) > lunaris (Art) 
Erstbestimmung:
(Bloch & Schneider, ), 1801 
Vorkommen:
Andamanensee, Australien, China, Golf von Oman / Oman, Hong Kong, Indien, Indonesien, Japan, Korea, Kuwait, Malediven, Mauritius, Ost-Atlantik, Papua-Neuguinea, Persischer Golf, Philippinen, Rotes Meer, Süd-Afrika, Süd-Atlantik, Taiwan, Thailand, Vietnam, West-Pazifik 
Größe:
bis zu 45cm 
Temperatur:
20°C - 27°C 
Futter:
Frostfutter (große Sorten), Insekten, Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Mückenlarven, Muschelfleisch, Schnecken (Gastropoden, Mollusken) 
Aquarium:
~ 2000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Sehr giftig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-03-21 20:35:08 

Gift


Lagocephalus lunaris ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Lagocephalus lunaris halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

(Bloch & Schneider, 1801)

Das Bild dieses Kugelfischs stammt von Johnny Jensen aus Dänemark.

Kugelfische sind in der Lage, sich bei Gefahr, die ihnen durch große Fressfeinde droht oder durch Stressung durch Taucher und Aquarianer, aufpumpen, indem sie ruckartig Wasser in eine Erweiterung des Magens pumpen.

Die Form der aufgepumpten Tiere weicht dabei allerdings von "Fußballrund" bis "halb aufgepumpt", wie auf diesem Bild gut zu sehen ist.
Grundsätzlich sind Kugelfische keine Tiere für unerfahrene Aquarianer, da sie neben ihrem Gift in Haut und den Organen auch sehr kräftig zubeißen können und für ganz erhebliche Verletzungen an Händen und Fingern sorgen.
Auch Taucher sollten immer einen gesunden Abstand zu Kugelfischen einhalten.

Kugelfische benötigen zum Abnutzen ihrer Zähne Schnecken mit Gehäuse, daher sollten immer genügend Schnecken im Angebot sein, ggf. eine Schneckenzucht mit vielen Algen nutzen.

Da hungrige Kugelfische auch in die Flossen anderer Fische beißen können, empfiehlt sich eine Haltung im Artenbecken.

Synonyme:
Lagocephalus lunaris lunaris (Bloch & Schneider, 1801)
Spheroides lunaris (Bloch & Schneider, 1801)(misspelling)
Sphoerodon lunaris (Bloch & Schneider, 1801) (misspelling)
Sphoeroides lunaris (Bloch & Schneider, 1801)
Tetrodon lunaris Bloch & Schneider, 1801

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Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Lagocephalus lunaris

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