Anzeige
Fauna Marin GmbH Kölle Zoo Aquaristik AQZENO Aquafair Mrutzek Meeresaquaristik

Pollachius pollachius Pollack, Steinköhler, Kalmück

Pollachius pollachius wird umgangssprachlich oft als Pollack, Steinköhler, Kalmück bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
5065 
AphiaID:
126440 
Wissenschaftlich:
Pollachius pollachius 
Umgangssprachlich:
Pollack, Steinköhler, Kalmück 
Englisch:
Pollack 
Kategorie:
Dorsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Gadiformes (Ordnung) > Gadidae (Familie) > Pollachius (Gattung) > pollachius (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Biscaya, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Färöer-Inseln, Island, Isle of Man, Ostsee, Portugal, Skandinavien, Spanien 
Meerestiefe:
40 - 200 Meter 
Größe:
75 cm - 130 cm 
Gewicht :
9,955 kg 
Temperatur:
10,8°C - 12,7°C 
Futter:
Felsgarnelen, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Garnelen, Hydrozoonpolypen, Invertebraten (Wirbellose), Kalmare, Kleine Fische, Krabben, Krebse, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Muscheln (Mollusken), Quallen, Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-01-24 20:01:33 

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Der Pollak gehört zur Familie der Dorschartigen und wird nicht nur in küstennahen Gewässern, sondern auch in Tiefen bis zu 200 Metern in Gebieten mit hartem Boden gefunden.

Juvenile Fische sind pelagisch, und verbleiben zwei bis drei Jahre in der Nähe der Küste, felsigen Gebieten, Seetangfeldern, Sandstränden und auch Flussmündungen, wo sie sogar Schulen zusammen mit dem Seelachs (Pollachius virens) bilden.

Größere Individuen bewegen sich im offenen Meer und sind rund um felsige Gebiete, Schiffswracks und Ölplattformen bei einer Tiefe von 40 bis 100 Metern gefunden.

Adulte Fische treten einzeln oder in kleinen verteilten Schwärmen auf, bekannt ist, dass die Fische dichte Schwärme in den Laichgebieten bilden.

Der Pollak gelangt als Beifang bei Kabeljau- und Seelachsfischerei an Bord der Fangschiffe.
Einen wesentlich größeren Wert hat der Pollak für Sportangler, da er den Fischern einen kräftigen Kampf liefert.

Untersuchungen bei juvenilen Fischer ergaben, dass sie Fische wiederholte kurze Grunzlaute bei einer intensiven Fütterung und bei aggressiven Begegnungen erzeugen können.

Abweichend von anderen dorschartigen Fischen hat der Pollak keine Bartel am Unterkiefer!

Färbung:
Der Rücken des Pollaks ist schwarz, bräunlich oder olivfarben, seine Seitenlinien sind grünlich und der Bauch des Tiers hat eine silbergraue Farbe.

Der Pollak kann in verschiedenen Publikumsaquarien gesehen und studiert werden.

Synonyms:
Gadus lycostomus Faber, 1828
Gadus pollachius Linnaeus, 1758 (synonym)
Gadus viridis Gronow, 1854
Merlangus pollachius (Linnaeus, 1758)
Pollachius linnei Malm, 1877
Pollachius typus Bonaparte, 1846

Bilder

Allgemein

1
1
1
1
1
1
1

Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Pollachius pollachius

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Pollachius pollachius