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Grammonus ater Schwarzer Höhlenfisch

Grammonus ater wird umgangssprachlich oft als Schwarzer Höhlenfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet.


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copyright Prof. Dr. Robert A. Patzner

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4558 
AphiaID:
126658 
Wissenschaftlich:
Grammonus ater 
Umgangssprachlich:
Schwarzer Höhlenfisch 
Englisch:
Grammonus Ater 
Kategorie:
Bartmännchen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Ophidiiformes (Ordnung) > Bythitidae (Familie) > Grammonus (Gattung) > ater (Art) 
Erstbestimmung:
(Risso, ), 1810 
Vorkommen:
Adria, Balearen, Europäische Gewässer, Mittelmeer, Spanien 
Größe:
bis zu 12cm 
Temperatur:
°C - 24°C 
Futter:
Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Mysis (Schwebegarnelen) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-08-22 20:01:54 

Haltungsinformationen

(Risso, 1810)

Der Schwarzer Höhlenfisch gehört zu den Eingeweidefischartigen, sie sind eine Ordnung der Echten Knochenfische (Teleostei).

Eingeweidefische sind aalähnliche Tiere, die in allen Ozeanen, meistens in großer Tiefe, zum Teil weit über 2000 Meter leben, eine erstaunliche Leistung, wenn man an die dortigen druckverhältnisse denkt.

Im Puerto-Rico-Graben hat man in einer Tiefe von 8.370 Metern einen toten Höhlenfisch (Abyssobrotula galatheae) gefunden, also ein Tiefwasserbewohner, den man nicht allzu häufig zu Gesicht bekommt.

Dieser Schwarze Höhlenfisch lebt tagsüber versteckt in seiner felsigen Höhle und geht erst in der Dunkelheit, im freien Wasser, auf Nahrungssuche.
Woraus sich sein Speiseplan im Detail zusammensetzt, können wir derzeit nicht genau sagen,aber auf jeden Fall gehören kleine Invertebraten und kleine Fische dazu.

Der doch ein wenig merkwürdig anmutende Name "Eingeweidefische" resultiert aus der Tatsache, dass diese Fische mit Seegurken, Seesternen, Muscheln oder Seescheiden als Kommensalen zusammen oder teilweise auch als Parasiten in ihnen leben.
Dabei dringen die Fische mit dem Schwanz oder Kopf direkt in den Wirt ein, sie können auch paarweise in ihren Wirten leben.

Synonyme:
Oligopus ater Risso, 1810
Oligopus niger Risso, 1827

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