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Pleurobrachia pileus Kamm- oder Rippenqualle; Seestachelbeere

Pleurobrachia pileus wird umgangssprachlich oft als Kamm- oder Rippenqualle; Seestachelbeere bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 3000 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
2974 
Wissenschaftlich:
Pleurobrachia pileus 
Umgangssprachlich:
Kamm- oder Rippenqualle; Seestachelbeere 
Englisch:
Comb jelly 
Kategorie:
Rippenquallen - Ctenophora 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Ctenophora (Stamm) > Tentaculata (Klasse) > Cydippida (Ordnung) > Pleurobrachiidae (Familie) > Pleurobrachia (Gattung) > pileus (Art) 
Erstbestimmung:
(O. F. Müller, ), 1776 
Vorkommen:
Arabisches Meer, Australien, Europäische Gewässer, Indischer Ozean, Indopazifik, Karibik, Korallenmeer, Mittelmeer, Nord-Atlantik, Nordsee, Ostsee, Ozeanien, Rotes Meer, Süd-Pazifik, West-Atlantik , West-Pazifik, Zentral-Atlantik, Zentral-Pazifik 
Größe:
bis zu 2cm 
Temperatur:
5°C - 28°C 
Futter:
Fischbrut, Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Plankton, Quallen, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 3000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Pleurobrachia arctica
  • Pleurobrachia australis
  • Pleurobrachia bachei
  • Pleurobrachia brunnea
  • Pleurobrachia dimidiata
  • Pleurobrachia globosa
  • Pleurobrachia latipharyngea
  • Pleurobrachia pigmentata
  • Pleurobrachia rhododactyla
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2010-01-04 05:32:46 

Haltungsinformationen

(O. F. Müller, 1776)

Pleurobrachia pileus ist eine kleine, ovale bis kugelförmige Rippenqualle, 1-2,5 cm hoch mit zwei langen Tentakeln zum Fischen.

Die Tentakeln sind bis zu 15-20 mal länger als der Körper der Rippenqualle (insgesamt oft bis zu 50 cm) und haben seitlich „Fäden“.
Die Tentakel können vollständig in den Körper eingezogen werden, um zum Beispiel Nahrung abzustreifen.

Ein spezialisiertes System der Rippenquallen ist die Statocyste, die als Gleichgewichtsorgan dient und die Fortbewegung der Tiere kontrolliert.

Verändert die Rippenqualle durch äußere Einflüsse ihre Lage im Raum, so übt der Statolith auf eine der vier Geißelgruppen stärkeren Druck aus, als auf die drei anderen.
Dieser Sinneseindruck wird auf die Außenhaut weitergeleitet, die von insgesamt acht längsseitigen Bändern, den namensgebenden Rippen durchzogen ist.

Diese Bänder bestehen aus Platten mit Querreihen von Haaren, die in Wellen nach unten gehen und den schimmernden Effekt erzeugen.
In der Nacht sind diese Platten phosphoreszierende.
Frisch geschlüpfte Exemplare sind birnenförmig und besitzen nur kurze Reihen von Kämmen.

Rippenquallen leben räuberisch.
Durch ihre Tentakel fangen sie Plankton, Tierlarven, Würmer, Krebse, Nesseltiere und andere Rippenquallen, aber zuweilen auch kleine Fische.

Sind die Tentakel mit Nahrungspartikeln behaftet, können sie wie schon beschrieben eingezogen und an der Mundöffnung abgestreift werden.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Ctenophora (Phylum) > Tentaculata (Class) > Typhlocoela (Subclass) > Cydippida (Order) > Pleurobrachiidae (Family) > Pleurobrachia (Genus) > Pleurobrachia pileus (Species)


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