Haltungsinformationen
Grünlich-grau, mit einem dunklen, vertikalen Streifen vom Ansatz der stacheligen Rückenflosse bis kurz vor den After; vereinzelte Flecken auf Körper, Kopf und der ersten Rückenflosse; Bauchflossen dunkel.
Beschränkt auf Küstengewässer, bildet kleine Ansammlungen zwischen Mangroven, Felsen, Treibgut oder Molen flacher, geschützter Uferbereiche. Nahrungssuche nachts (früher Abend und kurz vor Tagesanbruch), hauptsächlich von planktonischen Krebstieren. Balz und Laichen finden vierzehntäglich statt (kurz vor Neu- und Vollmond). Die Eier werden vom Männchen etwa 8 Tage lang bebrütet. Larvenstadium pelagisch. Geschlechtsreife erreichen Männchen mit 7 cm und Weibchen mit 6 cm.
Balz und Laichen folgen einem halbmondigen Zyklus, kurz vor Voll- und Neumond. Deutliche Paarbildung während Balz und Laichen. Maulbrüter. Männchen bebrüten bis zu 12.000 Eier für etwa 8 Tage. Nach dem pelagischen Larvenstadium siedeln sich die Jungfische an und wachsen mit einer Geschwindigkeit von 3 bis 6 mm pro Monat.
Recht einfach zu halten, ist auch ein Maulbrüter, der immer wieder ablaicht. Sollte daher auch als Paar gepflegt werden. Geht in der Regel auch schnell an angebotenes Futter jeder Art. Wird im Handel recht selten angeboten. Verhält sich sowohl innerartlich als auch gegen artfremde Fische etwas ruppig.
Er ist ein Mangrovenbewohner und deswegen für Riffaquarien weniger gut geeignet.
Synonyme:
Apogon orbicularis Cuvier, 1828 · unaccepted
Siphamia orbicularis (Cuvier, 1828) · unaccepted (senior synonym)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Kary Mar