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Coelastrea palauensis Palau Sternkoralle

Coelastrea palauensis wird umgangssprachlich oft als Palau Sternkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien

“From J.E.N. Charlie Veron, Corals of the World.” Copyright Ed Lovell, Foto Dampier Archipelago, Australien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Edward Norwood "Charlie" Veron, Australien . Please visit www.coralsoftheworld.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
2653 
AphiaID:
762428 
Wissenschaftlich:
Coelastrea palauensis 
Umgangssprachlich:
Palau Sternkoralle 
Englisch:
Lesser Star Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Hexacorallia (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Coelastrea (Gattung) > palauensis (Art) 
Erstbestimmung:
(Yabe & Sugiyama, ), 1936 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Australien, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Fidschi, Great Barrier Riff, Guam, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Kambodscha, Kenia, Kiribati, Komoren, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Niue, Northern Territory (Australien), Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pulisan, Queensland (Ost-Australien), Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Seychellen, Singapur, Sri Lanka, Taiwan, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuvalu, Vanuatu, Vietnam, Wallis und Futuna, West-Australien, West-Pazifik 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Habitate:
Korallenriffe, Lagunen, Meerwasser, Riffhänge, Riffverbunden 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
25,2°C - 29,3°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
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Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-04-19 20:10:00 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Coelastrea palauensis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Coelastrea palauensis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Coelastrea palauensis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Coelastrea palauensis (Yabe & Sugiyama, 1936)

Merkmale Coelastrea palauensis: Die Kolonien sind massiv und meist abgeflacht oder hügelig. Die Polypen sind ceroid mit dicken Wänden. Die Säulen sind klein und von einem Kranz hoher, paliformer Lappen umgeben. Die Septen sind gerade und gleichmäßig geformt.

Farbe: Üblicherweise braun oder mattgrün und dunkelt in tiefem Wasser nach. Die Mundscheiben sind meist cremefarben, können aber auch leuchtend grün sein.

Ähnliche Arten: Goniastrea aspera und Goniastrea peresi, die kleinere Koralliten besitzen. Siehe auch Favites russelli, die meist subplocoid ist, kleinere Koralliten, relativ unregelmäßige Septen und kleinere paliforme Lappen aufweist.

Lebensraum: Die meisten Riffhabitate.

Korallen aus der Gattung Goniastrea kommen immer mal wieder in den Handel, wenn auch nicht so häufig wie andere. Sie sind in der Einschätzung zur Haltung zu sehen wie viele Hirnkorallen der Gattung Favia und Favites. Also Boden bis Mittellichtzone bei mäßigen bis zeitweise turbulenten Strömungen, die nicht direkt auf das Tier gerichtet sein sollten.

Sie leben über die eingelagerten Zooxanthellen, sind aber auch in der Lage, kleinstes planktonisches Futter zu fangen und zu verwerten.Oft führt das natürlich zu besserem Wachstum und damit besserem Stand der Koralle im Aquarium.Auch hier weisen wir darauf hin, dass es uns nicht immer möglich, ist alle Arten genau zu identifizieren.

Ähnlich zu Goniastrea edwardsi, auch Favites pentagona und F. halicora.

Hinweis:
Oulophyllia bennettae kann mit Goniastrea palauensis verwechselt werden, da sie vom Polypenbild ebenso aussieht!
Jedoch kann Oulophyllia bennettae aber auch meanderförmig wachsen.
Ebenso gleich zu Goniasstrea aspera und peresi.

Synonyme:
Favia palauensis Yabe & Sugiyama, 1936 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Favites palauensis (Yabe & Sugiyama, 1936) · unaccepted > superseded combination
Goniastraea palauensis (Yabe & Sugiyama, 1936) · unaccepted > superseded combination
Goniastraea palauensis var. irregularis Chevalier, 1971 · unaccepted > junior subjective synonym
Goniastraea palauensis var. subtilis Chevalier, 1971 · unaccepted > junior subjective synonym
Goniastraea palauensis var. superficialis Chevalier, 1971 · unaccepted > junior subjective synonym
Goniastrea palauensis (Yabe & Sugiyama, 1936) · unaccepted > superseded combination

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