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Tachypleus gigas Pfeilschwanzkrebs

Tachypleus gigas wird umgangssprachlich oft als Pfeilschwanzkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig.



Steckbrief

lexID:
2148 
AphiaID:
238271 
Wissenschaftlich:
Tachypleus gigas 
Umgangssprachlich:
Pfeilschwanzkrebs 
Englisch:
Horseshoe Crabs 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Merostomata (Klasse) > Xiphosurida (Ordnung) > Limulidae (Familie) > Tachypleus (Gattung) > gigas (Art) 
Erstbestimmung:
(O. F. Müller, ), 1785 
Vorkommen:
Indien, Indonesien, Indopazifik, Singapur 
Größe:
bis zu 60cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Muscheln (Mollusken), Nahrungsspezialist, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-02-18 15:03:04 

Haltungsinformationen

Die Pfeilschwanzkrebse oder Molukkenkrebse (Limulidae) bilden die einzige rezente Familie innerhalb der Ordnung der Schwertschwänze (Xiphosura).
Sie leben an den flachen Sandküsten tropischer Seen in Tiefen bis 40 Metern. Pfeilschwanzkrebse leben überwiegend auf dem Boden, können aber auch (dann mit der Bauchseite nach oben) schwimmen.
Sie ernähren sich von Muscheln und anderen Weichtieren.
Sie können sich auch eingraben.
In den Tieren wurde Tetrodotoxin und ein ähnlicher Stoff des Saxitonins gefunden (Nervengift).

Diese Tiere werden im indopazifischen Raum gerne verzehrt und lösen ab und zu Vergiftungen aus.

In einigen Arten wurden Saxitoxin, Gonyautoxine, Palytoxin und Tetrodotoxin gefunden.
Die Giftstoffe werden über die Nahrungskette aufgenommen und angereichert.

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (de)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Haldolium am 23.06.07#3
Sehr interessantes Tier hat meinen Bodengrund schön sauber gehalten.

Leider fühlte sich mein Knallkrebs irgendwann bedroht und hat ihn in Stücke gesprengt.

Aber sonst ein sehr genügsames Tier.
Till am 23.02.07#2
Es handelt sich bei Pfeilschwanzkrebsen nicht um Krebse, sondern um Cheliceraten (Verwandte der Spinnen, Skorpione usw.)
Medicooper am 18.02.07#1
Meineserachtens ein recht einfach zu haltender Pflegling. Vorrausgesetzt man bietet eine etwas größere Sandfläche, wo sich das Tier vergraben kann. 5cm Tiefe reicht bei kleinerern Tieren schon aus. Ebenfalls ist darauf zu achten den Steinaufbau sehr stabil auszulegen. Er schaft es ohne probleme sich unter die Steine zu klemmen und drückt diese dann mit seinem ganzen körper weg... Vorsicht auch mit engen Spalten, wo sich das Tier dann unbemerkt hinter der Dekoration verklemmen kann.
Ich bekam ihn vor ein jahr mit ca. 8cm. damals schaffte er es schon, Steinplatten von ca. einem Kg zu verrücken. nun hat er die 10 cm schon überschritten. Mann sieht aber nicht allzuviel von diesem Tier.
Zwischenzeitlich gab ich die Hoffnung auch schonmal auf, dass er noch lebt. Er gräbt sich in einer Ecke ein und lässt sich dann auchmal ein paar!! Monate nicht mehr blicken.
Wenn er dann aber mal wieder seinen Hunger stillen will, gehts richtig rund im Becken! Wie ein Planierraupe schiebt der den ganzen Sand im Becken hin und her und ordnet auch ein paar herumliegende Steine neu an ;o) Anschliessend ist der Sand wieder wunderbar weiß!
Frisst alles was im Becken so anfällt. Mysis, Muschelfleisch, Artemien, kleingehackte Stinte,

Fazit: Wenn er sich dann mal blicken läst, sehr spannend zu beobachten!
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