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Heteropenaeus longimanus Langarm-Schwimmgarnele

Heteropenaeus longimanus wird umgangssprachlich oft als Langarm-Schwimmgarnele bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2030 
AphiaID:
377449 
Wissenschaftlich:
Heteropenaeus longimanus 
Umgangssprachlich:
Langarm-Schwimmgarnele 
Englisch:
Longarm Prawn 
Kategorie:
Garnelen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Penaeidae (Familie) > Heteropenaeus (Gattung) > longimanus (Art) 
Erstbestimmung:
de Man, 1896 
Vorkommen:
Australien, Indonesien, Japan, Neukaledonien, Palau, Philippinen, Singapur, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
4 - 17 Meter 
Größe:
bis zu 8cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Algen, Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Detritus, Debris (totes organisches Material), Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Mysis (Schwebegarnelen) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-09-27 11:00:09 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Heteropenaeus longimanus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Heteropenaeus longimanus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Heteropenaeus longimanus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Heteropenaeus longimanus de Man, 1896

Garnelen der Familie Penaeidae, zu der auch Heteropenaeus longimanus gehört, sind kurzlebige Tiere mit einer Lebensdauer von ca. 1-2 Jahren. Weibliche Tiere dieser Familie erreichen ihre Geschlechtsreife innerhalb von 6 Monaten und haben eine hohe Fruchtbarkeit, die bei der insgesamt kurzen Lebensdauer zur Arterhaltung erforderlich ist.

Zu den Garnelen der Familie Penaeidae gehören kommerziell wichtige Arten, die in tropischen und subtropischen Gewässern auf der ganzen Welt vorkommen und weltweit kultiviert werden. Die großen Garnelenzuchtländer liegen in Asien und Amerika.

Heteropenaeus longimanus ist in den tropischen Gewässern des zental-Indopazifik , von Indonesien bis zu den Philippinen und von Südjapan bis nach Neukaledonien weit verbreitet. Diese Garnelen leben stets mit dem Riff assoziiert. Man findet sie auf weichen Böden, auf schlammigen oder sandigem Grund.

Diese Garnele soll auch Bryopsis Algen fressen, ist überwiegend nachtaktiv, lebt tagsüber oft im sandigen Boden eingegraben. Springschutz ist notwendig damit die Garnelen bei einer Aquarienhaltung nicht aus dem Becken springen.

Obwohl einige Quellen die Garnelen der Familie Penaeidae als Detritus-Fresser klassifizieren, hat sich erwieisen dass ihre Ernährung eine größere Vielfalt umfasst.

Aus wissenschaftlichen Quellen ist die genaue von Nahrung von Heteropenaeus longimanus nicht zu entnehmen. Ob sie tatsächlich auch Bryopsis fressen, muss die Praxis zeigen.

Weiterführende Links

  1. sealifebase.ca (multi)
  2. WoRMS (en)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

milanman am 17.12.11#2
ich hab heute nochmals 30 dieser garnelen bei nautilus erworben. Sie sollen nicht als futter dienen sondern im becken etwas aufräumen zumal sie sich hinter der riffrückwand aufhalten und dort etwas für stimmung sorgen. In bezug auf die haltung lebt die erste charge schon mehrere monate und sind sehr leicht zu halten.
robertbaur am 17.09.06#1
Nach Informationen von Nautilus Aquaristik springen sie ganz schön. Hier sollte man unbedingt auf passen und anfangs das Becken abdecken. Auch gilt das für die Anpassphase wo sie auch gerne aus dem Eimer hüpfen. Ansonsten gehen sie mit etwas Glück an die gefürchteten Bryopsis Algen was ein Segen für so manchen Leidgeplagten wäre.



2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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