Haltungsinformationen
Stragulum bicolor ist eine krustenbildende Kolonien die auf sandigen Meeresboden als Epibiont auf natürlichen Substraten siedelt, wobei mit "natürlichen Substraten" zahlreiche Basibionten wie Muscheln, Seescheiden, Röhrenwürmer, Schwämme, Hydrozoen, Gorgonien, Moostierchen, Krustentiere gemeint sind.
In letzter Zeit mehren sich auch Fundmeldungen an den Stützpfeilern von Ölplattformen und an Schiffwracks.
Stragulum bicolor bildet warzige Kolonien, die meist rötlich sind und große Polypen mit robusten, kurzen und einziehbaren Tentakeln an markanten Kelchen aufweisen.
Diese krustenbildende Kolonien zeigen ein warziges Erscheinungsbild mit einem schlankes Koenenchym, dessen Dicke selten 0,5 mm überschreitet.
Die Polypen sitzen in weißen Anthokodien, deren Durchmesser zwischen 0,4 mm und 2,7 mm variiert, sie haben kurze Tentakeln und können sich mit vollständig eingezogenen Tentakeln in konischen Kelchen von bis zu 5 mm Höhe zurückziehen.
Das Koenenchym an der Basis der Kolonie weist verschmolzene Sklerite auf, während die obere Schicht Strahlen und Querverbindungen mit einer Länge von 0,10–0,18 mm aufweist
Die Sklerite des Anthokodiums sind bestehen aus kleinen Schuppen von 0,08–0,12 mm und Tentakel mit winzigen Spindeln.
Die innere Schicht des Koenenchyms ist farblos, die obere Schicht rot oder rötlich.
Samimi-Namin et al. (2022) schreiben:
„Aufgrund der begrenzten Anzahl der in dieser Studie berücksichtigten Exemplare ist es nach wie vor nicht möglich, das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Art zu bestimmen oder festzustellen, ob es sich möglicherweise um eine eingeschleppte Art handelt.
Das Fehlen historischer Nachweise, ihre Fähigkeit, künstliche Substrate zu bewachsen, sowie eine wachsende Zahl von Beobachtungen sprechen jedoch für den invasiven Charakter der Art in brasilianischen und karibischen Gewässern und deuten daher darauf hin, dass sie möglicherweise von anderswo in den Atlantik eingeschleppt wurde.“
Der Schlangenstern Ophiothela mirabilis wird regelmäßig auf den Kolonien der Koralle beobachtet, es wurde festgestellt, dass sich die Nacktschnecke Marionia limceana ausschließlich von Stragulum bicolor ernährt.
Interessant ist, dass auch Stragulum bicolor und ihrem Fressfeind Amphidinolide extrahiert werden konnten, dies sind eine Gruppe von mehr als 30 komplexen, zytotoxischen Makroliden aus Meerestieren, die starke Wirkung gegen Krebszellen zeigen und von Dinoflagellaten der Gattung Amphidinium abstammen.
In letzter Zeit mehren sich auch Fundmeldungen an den Stützpfeilern von Ölplattformen und an Schiffwracks.
Stragulum bicolor bildet warzige Kolonien, die meist rötlich sind und große Polypen mit robusten, kurzen und einziehbaren Tentakeln an markanten Kelchen aufweisen.
Diese krustenbildende Kolonien zeigen ein warziges Erscheinungsbild mit einem schlankes Koenenchym, dessen Dicke selten 0,5 mm überschreitet.
Die Polypen sitzen in weißen Anthokodien, deren Durchmesser zwischen 0,4 mm und 2,7 mm variiert, sie haben kurze Tentakeln und können sich mit vollständig eingezogenen Tentakeln in konischen Kelchen von bis zu 5 mm Höhe zurückziehen.
Das Koenenchym an der Basis der Kolonie weist verschmolzene Sklerite auf, während die obere Schicht Strahlen und Querverbindungen mit einer Länge von 0,10–0,18 mm aufweist
Die Sklerite des Anthokodiums sind bestehen aus kleinen Schuppen von 0,08–0,12 mm und Tentakel mit winzigen Spindeln.
Die innere Schicht des Koenenchyms ist farblos, die obere Schicht rot oder rötlich.
Samimi-Namin et al. (2022) schreiben:
„Aufgrund der begrenzten Anzahl der in dieser Studie berücksichtigten Exemplare ist es nach wie vor nicht möglich, das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Art zu bestimmen oder festzustellen, ob es sich möglicherweise um eine eingeschleppte Art handelt.
Das Fehlen historischer Nachweise, ihre Fähigkeit, künstliche Substrate zu bewachsen, sowie eine wachsende Zahl von Beobachtungen sprechen jedoch für den invasiven Charakter der Art in brasilianischen und karibischen Gewässern und deuten daher darauf hin, dass sie möglicherweise von anderswo in den Atlantik eingeschleppt wurde.“
Der Schlangenstern Ophiothela mirabilis wird regelmäßig auf den Kolonien der Koralle beobachtet, es wurde festgestellt, dass sich die Nacktschnecke Marionia limceana ausschließlich von Stragulum bicolor ernährt.
Interessant ist, dass auch Stragulum bicolor und ihrem Fressfeind Amphidinolide extrahiert werden konnten, dies sind eine Gruppe von mehr als 30 komplexen, zytotoxischen Makroliden aus Meerestieren, die starke Wirkung gegen Krebszellen zeigen und von Dinoflagellaten der Gattung Amphidinium abstammen.






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