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Parascolopsis eriomma Schwalbenschwanz-Zwergmonokelbrasse

Parascolopsis eriomma wird umgangssprachlich oft als Schwalbenschwanz-Zwergmonokelbrasse bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Theo Modder, Niederlande

Foto; Unawatuna, Sri Lanka,

/ 8 Februar 2016
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Theo Modder, Niederlande . Please visit www.specieshunters.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18499 
AphiaID:
214690 
Wissenschaftlich:
Parascolopsis eriomma 
Umgangssprachlich:
Schwalbenschwanz-Zwergmonokelbrasse 
Englisch:
Swallowtail Dwarf Monocle Bream, Rosy Dwarf Monocle Bream, Rosy Sea Perch, Shimmering Spinecheek 
Kategorie:
Scheinschnapper 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Eupercaria incertae sedis (Ordnung) > Nemipteridae (Familie) > Parascolopsis (Gattung) > eriomma (Art) 
Erstbestimmung:
(Jordan & Richardson, ), 1909 
Vorkommen:
Arabisches Meer , Bali, Dschibuti, Eritrea, Golf von Mannar, Golf von Oman / Oman, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Kenia, Kleine Sundainseln, Malaysia, Ost-Afrika, Ostchinesisches Meer, Philippinen, Rotes Meer, Ryūkyū-Inseln, Somalia, Sri Lanka, Sudan, Südchinesisches Meer, Sulawesi, Sumatra, Taiwan, Tansania, Timor-Leste (Ost-Timor), West-Australien 
Meereszone:
Mesopelagial
liegt zwischen 200 bis 1000 Metern Tiefe, damit gilt sie als "Dämmerzone des Meeres" zwischen der hellen und den dunklen Tiefenzonen. 
Meerestiefe:
25 - 264 Meter 
Habitate:
Bodenlebendes Meerestier (demersal), Meerwasser / Salzwasser, Offshore (küstenfernen Gewässer), Sandige Meeresböden, Schlammige, nicht verfestigte Böden 
Größe:
bis zu 35cm 
Temperatur:
°C - 26°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-07-23 09:46:00 

Haltungsinformationen

Diese Art besiedelt küstennahe Gewässer mit sandigem oder schlammigem Grund und gilt als eine standorttreue Art.

Beschreibung:
Der Körper ist im Allgemeinen rötlich, auf der Rückenseite dunkler und auf der Bauchseite heller.
Die Iris rot oder orangefarben, drei hellgelbe Streifen sind am Kopf zu erkennen
1) von der Kieferspitze bis zum unteren Teil der Wange
2) vom unteren Augenrand bis zum hinteren Rand des Präoperculums
3) vom hinteren Augenrand bis zur Brustflossenbasis; hellgelber Streifen auf der mittleren Seitenlinie von Rumpf und Schwanz

Ein dunkelroter Sattel, größer als das Auge, ist am Ansatz der Rückenflosse vorhanden (bei großen Exemplaren undeutlich oder fehlend)
Ein kleiner schwarzer Fleck befindet sich am oberen Teil der Brustflossenbasis.

Die Rückenflosse bei kleine Exemplaren überwiegend gelb und bei große Exemplaren rot .
Rote, wurmförmige Muster sind auf der Flossenmembran bei kleinen Exemplaren zu sehen.

Brust-, Bauch- und Afterflossen sind hellgelb, die Schwanzflosse hingegen überwiegend gelb mit undeutlichen roten, wurmförmigen Muster am gegabelten Teil.

Etymologie:
Parascolopsis eriomma wurde lange Zeit mit Parascolopsis eriomma verwechselt.
Parascolopsis eriomma ist weiterverbreitet als Parascolopsis eriomma und zumindest in Japan und Taiwan häufiger anzutreffen (Hung et al. 2016).
Daher sind der englische Name „Rosy dwarf monocle bream“ und der japanische Name „Aka-tamagashira“, die zuvor für Parascolopsis eriomma verwendet wurden, für die neue Art passender, um unnötige Verwechslungen zu vermeiden.

Der Artname „akatamae“ leitet sich vom lokalen Namen des Typusfundorts in Japan ab.

Wir danken Theo Modder, Niederlande, herzlich für das erste Foto dieser Art.

Synonyme:
Prascolopsis arioma (Jordan & Richardson, 1909) · unaccepted (misspelling)
Scolopsis eriomma Jordan & Richardson, 1909 · unaccepted

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Allgemein


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