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Ophisurus macrorhynchos Großschnauzen-Schlangenaal, Langschnabel-Schlangenaal

Ophisurus macrorhynchos wird umgangssprachlich oft als Großschnauzen-Schlangenaal, Langschnabel-Schlangenaal bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Izuzuki Diver, Satoshi Yamamoto, Japan

Foto: Osezaki, Japan

/ Juli 2010, 31 Meter Tiefe
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Izuzuki Diver, Satoshi Yamamoto, Japan . Please visit www.izuzuki.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18421 
AphiaID:
271992 
Wissenschaftlich:
Ophisurus macrorhynchos 
Umgangssprachlich:
Großschnauzen-Schlangenaal, Langschnabel-Schlangenaal 
Englisch:
Snail Eel 
Kategorie:
Schlangenaale 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Anguilliformes (Ordnung) > Ophichthidae (Familie) > Ophisurus (Gattung) > macrorhynchos (Art) 
Erstbestimmung:
Bleeker, 1853 
Vorkommen:
China, Japan, Korea, Taiwan 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
- 90 Meter 
Habitate:
Ästuare (Flussmündungen), Brackwasser, Meerwasser / Salzwasser, Sandige Meeresböden 
Größe:
bis zu 207cm 
Temperatur:
°C - 31,1°C 
Futter:
Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Krustentiere, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-07-14 17:50:48 

Haltungsinformationen

Jungfische leben in Flussmündungen, während die ausgewachsenen Fische diese verlassen und auf sandigem Grund leben.

Ophisurus macrorhynchos besitzt einen länglichen, schlanken und zylindrischen Körper, seine namensgebende Schnauze ist sehr lang und spitz zulaufend.
Der Schlangenaal hat keine Schwanzflosse.

Seine Rückenflosse setzt eher im hinteren Bereich als direkt oberhalb der Brustflossenspitze an, die Rücken- und Afterflossen sind niedrig und haben eine sehr lange Basis; und beide Flossen enden kurz vor der Schwanzspitze.

Die Schwanzspitze ist hart, das Maul ist groß, und das hintere Ende des Oberkiefers reicht über den hinteren Augenrand hinaus.

Die Zähne des Fleischfressers sind scharf und an beiden Kiefern sowie am Vomer befinden sich Reißzähne.
Die Zähne: 1 Reihe an der Vorderseite des Oberkiefers und am Vomer, 2 Reihen am hinteren Oberkiefer und 1 Reihe am Unterkiefer.

Die Kiemenöffnung ist groß. Über den gesamten Körper verlaufen vertikal oder horizontal mehrere fleischige Falten.
Die Grundfarbe ist graubraun, die Bauchseite ist silberweiß.
Alle Flossen sind gelblich oder bräunlich und somit perfekt an den Untergrund angepasst.
Mit seinem harten Schwanz gräbt Ophisurus macrorhynchos sich in den Schlammboden ein und schlüpft mit dem Schwanz voran rückwärts in seinen Bau.
Es liegen bislang nur wenige Informationen zu dieser Art vor.

Ophisurus macrorhynchos wird kommerziell befischt und ist auch bei Sportanglern begeht und dient jedoch je nach Region als Speisefisch und wird hauptsächlich gegrillt verzehrt.

Synonym: Ophisurus macrorhynchus Bleeker, 1853 · unaccepted (misspelling)

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