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Distichopora irregularis Filigrankoralle, Hydrokoralle

Distichopora irregularis wird umgangssprachlich oft als Filigrankoralle, Hydrokoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Prof.Dr. Claudia Pogoreutz, Frankreich

Foto: Obhur Al-Shamaliyah, Jeddah Saudi-Arabien

/ 10.04.2017
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Prof.Dr. Claudia Pogoreutz, Frankreich . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18171 
AphiaID:
288327 
Wissenschaftlich:
Distichopora irregularis 
Umgangssprachlich:
Filigrankoralle, Hydrokoralle 
Englisch:
Lace Coral 
Kategorie:
Hydrokorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Hydrozoa (Klasse) > Anthoathecata (Ordnung) > Stylasteridae (Familie) > Distichopora (Gattung) > irregularis (Art) 
Erstbestimmung:
Moseley, 1879 
Vorkommen:
Ambon, Bandasee, China, Fidschi, Große Sundainseln, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Mikronesien, Molukken, Nord-Pazifik, Palau, Philippinen, Saudi-Arabien, Sulawesi 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
3 - 18 Meter 
Größe:
bis zu 4cm 
Temperatur:
~ 26-29°C 
Futter:
Azooxanthellat, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-02-22 11:47:13 

Haltungsinformationen

Auf den ersten schnellen Blick auf das Hauptbild von Prof. Dr. Claudia Pogoreutz denken die allermeisten Meerwasseraquarianer und auch Taucher möglicherweise sofort an die Milka-Koralle Stylophora pistillata und erst beim zweiten Blick kommen dann Zweifel auf.

Tatsächlich handelt es sich bei dem Foto um eine sogenannte Filigrankoralle, einem Hydrozoen, von denen Stylaster und Distichopora die am meisten bekannten Gattungen sind.

Distichopora irregularis fällt durch eine unregelmäßige Wuchsform und der Besonderheit, dass sie kalkhaltige Kolonien und keine freien Medusen bildet.

Auf dem Foto von CAL Photos der University of California, Berkeley kann man - ebenfalls auf den ersten Blick , vielleicht sogar eine Arcopora Steinkoralle vermuten.
In jedem Fall ist hiermit der Name Filigrankoralle nachvollziehbar.

Zu den Merkmalen der genannten Gattungen gehören folgenden Eigenschaften:
Die Tiere sind kolonial, ahermatypisch und bildet in der Regel eine baumartige Form aus.
Sie zeigen oft sehr leuchtende und ansprechende Rot- und Violetttöne.
Da diese Tieren keine Fotosynthese durchführen, sind die aus die Aufnahmen von organischen Schwebstoffen angewiesen, die sie mit kleinen röhrenförmige, haarähnliche Tentakeln, den Gastrozooiden, der Wassersäule aufnehmen.

Die Skelette der Tiere sind ziemlich hart, und die Farbe der Korallen ist - im Gegensatz zu den Kalziumskelettkorallen - bis zum Kern durchgehend.

Die Verbreitung der Filigramkoralle wird deutlich größer sein, als aktuell bekannt.

Wir bedanken uns herzlich für die ersten Fotos dieser Filigrankoralle bei Frau Prof. Dr. Claudia Pogoreutz, Frankreich, und Paul Human, USA.

Weiterführende Links

  1. CALPhotos (en). Abgerufen am 21.02.2026.
  2. Revision of the Indo-Pacific species of the genus Distichopora, Seite 159ff. (en). Abgerufen am 21.02.2026.

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