Haltungsinformationen
Goniodoridella serrata Paz-Sedano, Ekimova, Smirnoff, Gosliner & Pola, 2023
Molekulare Sequenzierungen haben im Jahr 2023 gezeigt, dass Goniodoridella savignyi tatsächlich eine Gruppe kryptischer Arten darstellt. Die Studie identifizierte drei neue Arten der Gattung Goniodoridella: Goniodoridella geminae, Goniodoridella unidonta und Goniodoridella serrata, die kryptisch mit Goniodoridella savignyi und der bereits beschriebenen Art Goniodoridella borealis verwandt sind.
Der Körper von Goniodoridella serrata ist länglich und hat einen langen, spitz zulaufenden Schwanz. Körper, Mantel, Fuß werden von einem dichten Netz aus Spicula gestützt. Der Mantel ist breit und bedeckt Körper und Fuß, mit Ausnahme des bereits erwähnten Schwanzes. Der Notalrand des Mantels ist gut entwickelt und durch eine Reihe scharf zugespitzter, von Spicula gestützter Tuberkeln deutlich gesägt (namensgebend für den Artnamen "serrata").
Serrata" bedeutet "gezackt oder gesägt" vom lateinischen "serratus".
Kleine Tuberkeln bilden einen dorsalen Mittelkamm auf dem Mantel, der sich von den Rhinophoren nach hinten zu den Kiemen erstreckt. Die nicht einziehbaren Rhinophoren sind glatt und schlank. Vor den Rhinophoren befindet sich je eine charakteristische, kegelförmige Papille mittlerer Länge am vorderen Notalrand.
Die Kiemenäste bilden einen Halbkreis um den After. Normalerweise sind vier kleine Kiemenäste vorhanden, wobei die beiden vordersten einen gemeinsamen Stiel besitzen. Hinter und seitlich der Kiemenäste befinden sich zwei breite, spitze und kurze extrabranchiale Papillen. Mantel, Körper, Fuß, Schwanz, Kiemenäste und extrabranchiale Papillen sind weiß pigmentiert. Die Rhinophoren und der gesägte Notalrand sind durchscheinend.
Die Verbreitung ist derzeit nur von der Sunshine Coast in Australien bekannt.
Wie bei allen Goniodoridella-Arten wird angenommen, dass die Nahrung aus Bryozoen besteht.
Obwohl die meisten äußeren Merkmale dieser kryptischen Klade mit ihren verwandten Arten übereinstimmen, lassen sie sich wie folgt voneinander abgrenzen:
Goniodoridella geminae besitzt wurstförmige und gleich große Kiemenäste und extrabranchiale Papillen.
Goniodoridella savignyi hat deutlich größere extrabranchiale Papillen als die Kiemenäste.
Goniodoridella borealis weist drei gelbe Längsreihen auf dem Mantel auf.
Goniodoridella unidonta besitzt extrabranchiale Papillen mit sehr breiter Basis, die ihnen eine annähernd dreieckige Form verleihen.
Goniodoridella serrata ist im Wesentlichen durchgehend durchscheinend weiß, mit einem stark gezackten Mantelrand und kurzen, spitzen extrabranchialen Papillen.
Molekulare Sequenzierungen haben im Jahr 2023 gezeigt, dass Goniodoridella savignyi tatsächlich eine Gruppe kryptischer Arten darstellt. Die Studie identifizierte drei neue Arten der Gattung Goniodoridella: Goniodoridella geminae, Goniodoridella unidonta und Goniodoridella serrata, die kryptisch mit Goniodoridella savignyi und der bereits beschriebenen Art Goniodoridella borealis verwandt sind.
Der Körper von Goniodoridella serrata ist länglich und hat einen langen, spitz zulaufenden Schwanz. Körper, Mantel, Fuß werden von einem dichten Netz aus Spicula gestützt. Der Mantel ist breit und bedeckt Körper und Fuß, mit Ausnahme des bereits erwähnten Schwanzes. Der Notalrand des Mantels ist gut entwickelt und durch eine Reihe scharf zugespitzter, von Spicula gestützter Tuberkeln deutlich gesägt (namensgebend für den Artnamen "serrata").
Serrata" bedeutet "gezackt oder gesägt" vom lateinischen "serratus".
Kleine Tuberkeln bilden einen dorsalen Mittelkamm auf dem Mantel, der sich von den Rhinophoren nach hinten zu den Kiemen erstreckt. Die nicht einziehbaren Rhinophoren sind glatt und schlank. Vor den Rhinophoren befindet sich je eine charakteristische, kegelförmige Papille mittlerer Länge am vorderen Notalrand.
Die Kiemenäste bilden einen Halbkreis um den After. Normalerweise sind vier kleine Kiemenäste vorhanden, wobei die beiden vordersten einen gemeinsamen Stiel besitzen. Hinter und seitlich der Kiemenäste befinden sich zwei breite, spitze und kurze extrabranchiale Papillen. Mantel, Körper, Fuß, Schwanz, Kiemenäste und extrabranchiale Papillen sind weiß pigmentiert. Die Rhinophoren und der gesägte Notalrand sind durchscheinend.
Die Verbreitung ist derzeit nur von der Sunshine Coast in Australien bekannt.
Wie bei allen Goniodoridella-Arten wird angenommen, dass die Nahrung aus Bryozoen besteht.
Obwohl die meisten äußeren Merkmale dieser kryptischen Klade mit ihren verwandten Arten übereinstimmen, lassen sie sich wie folgt voneinander abgrenzen:
Goniodoridella geminae besitzt wurstförmige und gleich große Kiemenäste und extrabranchiale Papillen.
Goniodoridella savignyi hat deutlich größere extrabranchiale Papillen als die Kiemenäste.
Goniodoridella borealis weist drei gelbe Längsreihen auf dem Mantel auf.
Goniodoridella unidonta besitzt extrabranchiale Papillen mit sehr breiter Basis, die ihnen eine annähernd dreieckige Form verleihen.
Goniodoridella serrata ist im Wesentlichen durchgehend durchscheinend weiß, mit einem stark gezackten Mantelrand und kurzen, spitzen extrabranchialen Papillen.






Tracey I Howley, Australia