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Scutus antipodes Kurzschild Schildschnecke, Elefanten Schnecke

Scutus antipodes wird umgangssprachlich oft als Kurzschild Schildschnecke, Elefanten Schnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Simon Grove, Australia

Scutus antipodes,Eaglehawk Neck, Tasmania, Australia 2008 - CC BY Simon Grove


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Simon Grove, Australia . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13836 
AphiaID:
437217 
Wissenschaftlich:
Scutus antipodes 
Umgangssprachlich:
Kurzschild Schildschnecke, Elefanten Schnecke 
Englisch:
Short Shield Limpet, Elephant Snail, Duck Bill 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Lepetellida (Ordnung) > Fissurellidae (Familie) > Scutus (Gattung) > antipodes (Art) 
Erstbestimmung:
Montfort, 1810 
Vorkommen:
Australien, Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Endemische Art, New South Wales (Ost-Australien), Tasmanien (Australien), Timorsee 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
- 12 Meter 
Habitate:
Algenzonen, Häfen, Hafenanlagen, Küstengewässer, Meerwasser 
Größe:
7 cm - 12 cm 
Gewicht :
38 g 
Temperatur:
10°C - 22°C 
Futter:
Algen , Algenaufwuchs (Epiphyten), Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2024-10-05 20:07:38 

Haltungsinformationen

Scutus antipodes Montfort, 1810

Gehört zur Familie der Fissurellidae, zu der die so genannten Schlitz- und Schlüssellochschnecken gehören, da ihre Schalen entweder ein Schlitz- oder ein apikales Schlüsselloch aufweisen, um das Ausatmen von Wasser aus der Mantelhöhle zu ermöglichen. Die aus Australien stammende Schneck erreicht auch mehr als 12 cm in der Endgröße.

Die große Schildschnecke (wird regional auch als Entenschnabelschnecke bezeichnet) lebt in der Natur in der Gezeitenzone. Zu finden ist sie in Spalten, unter Steinen und unter Korallenbruch. Intertidal an felsigen Küsten und in Korallenriffen. Sie ist überwiegend nachtaktiv.

Wie die meisten Tiere dieser Gattung hat Scutus antipodes einen großen Muskelmantel, dessen Falten die weißliche Schale vollständig bedecken kann und so den Eindruck einer Nacktschnecke verursacht. Die Farbe ist glänzend dunkel, fast tiefschwarz, ebenso wie die dicken Tentakel.

Diese Bewohner des subküstennahen Bereiches meiden das Licht und halten sich an den Unterseiten großer Felsen und Felsbrocken in einer Vielzahl von Lebensräumen auf.

Nachts werden sie zur Nahrungssuche aktiv, die meist aus verschiedenen Rot- und Grünalgen besteht, wie zB. Hormosira oder Ulva sp. . Sie suchen oft auch Nahrung in Flussmündungen und Häfen und kehren häufig an die selbe Stelle zurück, wo sie tags zuvor Nahrung gesucht haben.

WoRMS gibt an, dass die große Schnecke auch räuberisch sein soll und bezieht sich dabei auf das Fressen von Emarginulinae Schlüssellochschnecken. Sie selbst soll auf dem Speiseplan des Dreiflossenschleimfisch (Forsterygion varium) stehen.

Die Entenschnabelschnecke ist seit jeher eine uralte Nahrungsquelle für die Maori, die sie rori nannten, ein gebräuchlicher Name für ein großes, schneckenartiges Meerestier.

Über Naturprodukte aus Schnecken der Ordnung Vetigastropoda gibt es nahezu keine Informationen und für die Überfamilie Fissurellidae (Schlüsselloch- und Schlitznapfschnecken), die durch ihre Schale nur teilweise vor Fressfeinden geschützt sind, überhaupt nichts. Die Extraktion der australischen Scutus antipodes ergab zwei neue Verbindungen. Es wurde festgestellt, dass die Verbindungen eine antimikrobielle Wirkung, aber keine fraßhemmende Wirkung auf Fische haben.

Synonyme:
Aviscutum veitchi Cotton, 1953 · unaccepted
Parmophorus elongatus Blainville, 1817 · unaccepted
Scutus (Scutus) antipodes Montfort, 1810 · unaccepted > superseded combination
Scutus elongatus (Blainville, 1817) · unaccepted
Scutus veitchi (Cotton, 1953) · unaccepted

Weiterführende Links

  1. Seaslugforum (en). Abgerufen am 06.05.2021.

Bilder

Allgemein


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