Haltungsinformationen
Scutus antipodes Montfort, 1810
Gehört zur Familie der Fissurellidae, zu der die so genannten Schlitz- und Schlüssellochschnecken gehören, da ihre Schalen entweder ein Schlitz- oder ein apikales Schlüsselloch aufweisen, um das Ausatmen von Wasser aus der Mantelhöhle zu ermöglichen. Die aus Australien stammende Schneck erreicht auch mehr als 12 cm in der Endgröße.
Die große Schildschnecke (wird regional auch als Entenschnabelschnecke bezeichnet) lebt in der Natur in der Gezeitenzone. Zu finden ist sie in Spalten, unter Steinen und unter Korallenbruch. Intertidal an felsigen Küsten und in Korallenriffen. Sie ist überwiegend nachtaktiv.
Wie die meisten Tiere dieser Gattung hat Scutus antipodes einen großen Muskelmantel, dessen Falten die weißliche Schale vollständig bedecken kann und so den Eindruck einer Nacktschnecke verursacht. Die Farbe ist glänzend dunkel, fast tiefschwarz, ebenso wie die dicken Tentakel.
Diese Bewohner des subküstennahen Bereiches meiden das Licht und halten sich an den Unterseiten großer Felsen und Felsbrocken in einer Vielzahl von Lebensräumen auf.
Nachts werden sie zur Nahrungssuche aktiv, die meist aus verschiedenen Rot- und Grünalgen besteht, wie zB. Hormosira oder Ulva sp. . Sie suchen oft auch Nahrung in Flussmündungen und Häfen und kehren häufig an die selbe Stelle zurück, wo sie tags zuvor Nahrung gesucht haben.
WoRMS gibt an, dass die große Schnecke auch räuberisch sein soll und bezieht sich dabei auf das Fressen von Emarginulinae Schlüssellochschnecken. Sie selbst soll auf dem Speiseplan des Dreiflossenschleimfisch (Forsterygion varium) stehen.
Die Entenschnabelschnecke ist seit jeher eine uralte Nahrungsquelle für die Maori, die sie rori nannten, ein gebräuchlicher Name für ein großes, schneckenartiges Meerestier.
Über Naturprodukte aus Schnecken der Ordnung Vetigastropoda gibt es nahezu keine Informationen und für die Überfamilie Fissurellidae (Schlüsselloch- und Schlitznapfschnecken), die durch ihre Schale nur teilweise vor Fressfeinden geschützt sind, überhaupt nichts. Die Extraktion der australischen Scutus antipodes ergab zwei neue Verbindungen. Es wurde festgestellt, dass die Verbindungen eine antimikrobielle Wirkung, aber keine fraßhemmende Wirkung auf Fische haben.
Synonyme:
Aviscutum veitchi Cotton, 1953 · unaccepted
Parmophorus elongatus Blainville, 1817 · unaccepted
Scutus (Scutus) antipodes Montfort, 1810 · unaccepted > superseded combination
Scutus elongatus (Blainville, 1817) · unaccepted
Scutus veitchi (Cotton, 1953) · unaccepted
Gehört zur Familie der Fissurellidae, zu der die so genannten Schlitz- und Schlüssellochschnecken gehören, da ihre Schalen entweder ein Schlitz- oder ein apikales Schlüsselloch aufweisen, um das Ausatmen von Wasser aus der Mantelhöhle zu ermöglichen. Die aus Australien stammende Schneck erreicht auch mehr als 12 cm in der Endgröße.
Die große Schildschnecke (wird regional auch als Entenschnabelschnecke bezeichnet) lebt in der Natur in der Gezeitenzone. Zu finden ist sie in Spalten, unter Steinen und unter Korallenbruch. Intertidal an felsigen Küsten und in Korallenriffen. Sie ist überwiegend nachtaktiv.
Wie die meisten Tiere dieser Gattung hat Scutus antipodes einen großen Muskelmantel, dessen Falten die weißliche Schale vollständig bedecken kann und so den Eindruck einer Nacktschnecke verursacht. Die Farbe ist glänzend dunkel, fast tiefschwarz, ebenso wie die dicken Tentakel.
Diese Bewohner des subküstennahen Bereiches meiden das Licht und halten sich an den Unterseiten großer Felsen und Felsbrocken in einer Vielzahl von Lebensräumen auf.
Nachts werden sie zur Nahrungssuche aktiv, die meist aus verschiedenen Rot- und Grünalgen besteht, wie zB. Hormosira oder Ulva sp. . Sie suchen oft auch Nahrung in Flussmündungen und Häfen und kehren häufig an die selbe Stelle zurück, wo sie tags zuvor Nahrung gesucht haben.
WoRMS gibt an, dass die große Schnecke auch räuberisch sein soll und bezieht sich dabei auf das Fressen von Emarginulinae Schlüssellochschnecken. Sie selbst soll auf dem Speiseplan des Dreiflossenschleimfisch (Forsterygion varium) stehen.
Die Entenschnabelschnecke ist seit jeher eine uralte Nahrungsquelle für die Maori, die sie rori nannten, ein gebräuchlicher Name für ein großes, schneckenartiges Meerestier.
Über Naturprodukte aus Schnecken der Ordnung Vetigastropoda gibt es nahezu keine Informationen und für die Überfamilie Fissurellidae (Schlüsselloch- und Schlitznapfschnecken), die durch ihre Schale nur teilweise vor Fressfeinden geschützt sind, überhaupt nichts. Die Extraktion der australischen Scutus antipodes ergab zwei neue Verbindungen. Es wurde festgestellt, dass die Verbindungen eine antimikrobielle Wirkung, aber keine fraßhemmende Wirkung auf Fische haben.
Synonyme:
Aviscutum veitchi Cotton, 1953 · unaccepted
Parmophorus elongatus Blainville, 1817 · unaccepted
Scutus (Scutus) antipodes Montfort, 1810 · unaccepted > superseded combination
Scutus elongatus (Blainville, 1817) · unaccepted
Scutus veitchi (Cotton, 1953) · unaccepted






Simon Grove, Australia