Anzeige
Fauna Marin GmbH AQZENO Aquafair Mrutzek Meeresaquaristik Kölle Zoo Aquaristik

Isoparactis ferax Anemone

Isoparactis ferax wird umgangssprachlich oft als Anemone bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber iNaturalist Open Source Software

Foto: Owhiro Bay, Wellington, Neuseeland

Fotograf: Kelvin Perrie https://www.inaturalist.org/observations/39719858 Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers iNaturalist Open Source Software

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13789 
AphiaID:
722875 
Wissenschaftlich:
Isoparactis ferax 
Umgangssprachlich:
Anemone 
Englisch:
Sea Anemone 
Kategorie:
Anemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Actiniaria (Ordnung) > Isanthidae (Familie) > Isoparactis (Gattung) > ferax (Art) 
Erstbestimmung:
(Stuckey, ), 1909 
Vorkommen:
Kermadecinseln, Neuseeland 
Meerestiefe:
0 - 10 Meter 
Temperatur:
10°C - 25°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Karnivor (fleischfressend) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-04-11 16:16:41 

Haltungsinformationen

Isoparactis ferax wird häufig an Felsblöcken oder Geröll in anoxischem, schwarzem Sediment in küstennahen Bereichen gefunden, allerdings nur selten mehr als 4 Exemplare an einem Ort.

Die Anemone saugt sich mit ihrer Pedalscheibe an der Unterseite von Steinen oder an Felsen an dunklen Stellen fest.
Die Säule ist im Allgemeinen zylindrisch geformt, ist aber gelegentlich an verschiedenen Stellen verengt, was dem Tier einen vasenförmigen Umriss verleiht.
Die Säule trägt, besonders in der Kontraktion, feine Querfalten.
Ihre Höhe kann sehr stark variieren, entspricht aber im Allgemeinen dem Zwei- oder Dreifachen des Durchmessers.
Die Farbe ist milchig weiß.
In der Kontraktion ist das Tier zu einer harten, runden Kugel von der Größe einer kleinen Murmel zusammengezogen.

Tentakel: Diese haben eine konische Form, verjüngen sich zu einer feinen Spitze und sind zu dünnen Fäden reduzierbar.
Sie sind weiß mit brauner Zeichnung, jeder hat eine braune Spitze und sehr gleichmäßig in vier Zyklen angeordnet, wobei die inneren zwei fast gleich groß sind.
Jeder dieser beiden enthält 6 Tentakel; der dritte enthält 12 etwas Kürzere; der vierte enthält 24, noch kürzere.
Es sind zahlreiche Nematozysten vorhanden.

Mundscheibe: Die Mundscheibe ist weiß, mit einer leichten bräunlichen Tönung. Einige Exemplare haben strahlenförmige bräunliche Linien.
Es gibt ein Paar opak-weiße Linien, die von den Siphonoglyphen zum Rand der Scheibe ausstrahlen.
Der Mund ist etwas eingedrückt, und die Siphonoglyphen sind nicht ausgeprägt.
Das Stomodæum ist nicht leicht umstülpbar, die histologischen Merkmale der Scheibe ähneln stark denen der Tentakel.

Gonaden: Die Mesenterien sind alle fruchtbar, mit Ausnahme der Direktiven.
Bei allen untersuchten Tieren handelte es sich um Weibchen, und alle zeigten eine bemerkenswerte Fruchtbarkeit, ihre Eizellen erschienen in fast allen Stadien. Zunächst liegen sie eingebettet in der Mesoglea, aber mit zunehmender Reife bilden sie große Massen, die fast die Intermesenterialräume ausfüllen. Schließlich können sie sich von den Mesenterien lösen und kugelförmige Massen bilden, die im Querschnitt als runde Scheiben oder Ringe erscheinen. Es wurden keine Embryonen beobachtet.

Abmessungen: 2 - 18 mm im Durchmesser, 25 - 45 mm in der Höhe.

Synonyme:
Acraspedanthus elongatus Carlgren, 1924
Acraspedanthus ferax (Stuckey, 1909)
Paractis ferax Stuckey, 1909

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!