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Sypharochiton sinclairi Sinclairs-Käferschnecke

Sypharochiton sinclairi wird umgangssprachlich oft als Sinclairs-Käferschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
13316 
AphiaID:
724151 
Wissenschaftlich:
Sypharochiton sinclairi 
Umgangssprachlich:
Sinclairs-Käferschnecke 
Englisch:
Blue-ringed Chiton 
Kategorie:
Käferschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Polyplacophora (Klasse) > Chitonida (Ordnung) > Chitonidae (Familie) > Sypharochiton (Gattung) > sinclairi (Art) 
Erstbestimmung:
(Gray, ), 1843 
Vorkommen:
Australien, Endemische Art, Neuseeland, Süd-Pazifik 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Temperatur:
°C - 15°C 
Futter:
Algen, Detritus, Debris (totes organisches Material) 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-10-17 20:27:06 

Haltungsinformationen

Sypharochiton sinclairi (Gray, 1843)

Käferschnecken sind mit Schnecken nicht so nahe verwandt, wie man das zuerst vermuten mag. Die über 900 Arten der sogenannten Polyplacophora sind Weichtiere, die durch ihre acht Kalkplatten (fossile Funde haben manchmal mehr) charakterisiert sind. Sie leben meist in Küstennähe unter Steinen, wo sie nach Algen und Detritus suchen. Auf ihrem Panzer besitzen sie Aragonitkristalle, mit denen sie Lichtunterschiede wahrnehmen und teilweise sogar sehen können.

Typisch für Weichtiere: auch die Käferschnecken ernähren sichmit Hilfe ihrer Raspelzunge (Radula). Die weitaus meisten Käferschnecken sind Algen fressende Pflanzenfresser, die auf Steinen und Felsen, aber auch auf Muschelschalen in der Brandungszone grasen.
Es gibt aber auch räuberisch lebende Arten.

Die Haltung an sich ist recht unkompliziert. Käferschnecken werden häufig mit Lebendgestein in das Becken gebracht und erweisen sich dort als sehr effektive Mikroalgen- und Detritusvertilger.

Kompliziert wird es beim Kauf: Man muss darauf achten, dass der Händler das Tier mit einem Schub vom Stein oder der Scheibe runter bekommt, da sich die Schnecke sonst mit dem starken Fussmuskel festsaugt und ohne Verletzungen nicht mehr weg zubekommen ist. Beim Kauf am besten mit dem Stein auf dem die Schnecke sitzt, so wird das Tier nicht verletzt. Ansonsten dem Händler genau auf die Finger schauen und wenn er es nicht beim ersten Mal schafft, es sein lassen!

Die Neuseeländische Käferschnecke Sypharochiton sinclairi zeichnet sich durch einen besonders schön farbigen Gürtel mit einem äußeren blauen Rand aus. Sie grast wie die meisten Käferschnecken Algen von harten Substraten.

Verwechslungsmöglichkeit besteht mit der Schlangenhaut-Käferschnecke Sypharochiton pelliserpentis. Diese Käferschnecken bevorzugen in aller Regel tiefere Gewässerbereiche als Sypharochiton sinclairi, die meist in flachem Wasser im Gezeitenbereich anzutreffen sind.

Synonym:
Chiton sinclairi Gray, 1843

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