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Sypharochiton pelliserpentis Schlangenhaut-Chiton

Sypharochiton pelliserpentis wird umgangssprachlich oft als Schlangenhaut-Chiton bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Snakeskin Chiton,Sypharochiton pelliserpentis, ,2018

Eingestellt von Muelly.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Javier Couper,New Zealand (Photo taken by Javier Couper) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12826 
AphiaID:
 
Wissenschaftlich:
Sypharochiton pelliserpentis 
Umgangssprachlich:
Schlangenhaut-Chiton 
Englisch:
Snakeskin Chiton 
Kategorie:
Käferschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Polyplacophora (Klasse) > Chitonida (Ordnung) > Chitonidae (Familie) > Sypharochiton (Gattung) > pelliserpentis (Art) 
Erstbestimmung:
(Quoy & Gaimard, ), 1835 
Vorkommen:
Australien, Neuseeland, Süd-Pazifik, Tasmanien 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
2,5 cm - 3 cm 
Temperatur:
19°C - 30°C 
Futter:
Algen, Detritus, Debris (totes organisches Material) 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-28 13:17:42 

Haltungsinformationen

Sypharochiton pelliserpentis (Quoy & Gaimard, 1835)

Käferschnecken sind mit Schnecken nicht so nahe verwandt, wie man das zuerst vermuten mag. Die über 900 Arten der sogenannten Polyplacophora sind Weichtiere, die durch ihre acht Kalkplatten (fossile Funde haben manchmal mehr) charakterisiert sind. Sie leben meist in Küstennähe unter Steinen, wo sie nach Algen und Detritus suchen. Auf ihrem Panzer besitzen sie Aragonitkristalle, mit denen sie Lichtunterschiede wahrnehmen und teilweise sogar sehen können.

Typisch für Weichtiere: auch die Käferschnecken ernähren sichmit Hilfe ihrer Raspelzunge (Radula). Die weitaus meisten Käferschnecken sind Algen fressende Pflanzenfresser, die auf Steinen und Felsen, aber auch auf Muschelschalen in der Brandungszone grasen.
Es gibt aber auch räuberisch lebende Arten.

Die Haltung an sich ist recht unkompliziert. Käferschnecken werden häufig mit Lebendgestein in das Becken gebracht und erweisen sich dort als sehr effektive Mikroalgen- und Detritusvertilger.

Kompliziert wird es beim Kauf: Man muss darauf achten, dass der Händler das Tier mit einem Schub vom Stein oder der Scheibe runter bekommt, da sich die Schnecke sonst mit dem starken Fussmuskel festsaugt und ohne Verletzungen nicht mehr weg zubekommen ist. Beim Kauf am besten mit dem Stein auf dem die Schnecke sitzt, so wird das Tier nicht verletzt. Ansonsten dem Händler genau auf die Finger schauen und wenn er es nicht beim ersten Mal schafft, es sein lassen!

Bei Sypharochiton pelliserpentis weist die Oberfläche des Gürtels ein Muster aus überlagernden Schuppen auf, die Schlangenhaut ähneln, worauf sich die umgangssprachliche Bezeichnung bezieht. Die Schlangenhaut-Käferschnecke Sypharochiton pelliserpentis ist landesweit in Neuseeland verbreitet - einschließlich der Chatham-Inseln - und auch an den Küsten von Tasmanien, Victoria und New South Wales in Australien verbreitet. S. pelliserpentis ist an neuseeländischen Ufern eine häufige äußerst zahlreiche Art. Die Käferschnecke erreicht eine Dichte von bis zu 228 Individuen pro Quadratmeter.

S. pelliserpentis unterscheidet sich von seiner Schwestertnart Sypharochiton sinclairi durch das Fehlen von Längsstreifen an den Klappen, die oliv-Farbe (anstelle von Türkis für S. sinclairi) und durch die Länge der Radula. S. pelliserpentis wird im Allgemeinen auf Felsen oberhalb der Flut gefunden, S. sinclari im Allgemeinen unter Steinen und in Felsenbecken über der unteren Gezeiten- und Subtidenregion.

Synonyme:
Chiton (Chiton) pelliserpentis Quoy & Gaimard, 1835
Chiton pelliserpentis Quoy & Gaimard, 1835
Sypharochiton maugeanus Iredale & May, 1916
Sypharochiton pelliserpentis septentriones Ashby, 1924

Unterart:
Subspecies Sypharochiton pelliserpentis septentriones Ashby, 1924 accepted as Sypharochiton pelliserpentis (Quoy & Gaimard, 1835)

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (en)
  2. WoRMS (en)

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Allgemein


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