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Globicephala melas Grindwal, Pilotwal, Langflossen-Grindwal, Atlantischer Grindwal, Grindahvalur

Globicephala melas wird umgangssprachlich oft als Grindwal, Pilotwal, Langflossen-Grindwal, Atlantischer Grindwal, Grindahvalur bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Madeira
// Datum 7 Oktober 2016 (CC BY-NC 2.0)
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Keith DP Wilson, UK (Copyright Keith Wilson) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13271 
AphiaID:
 
Wissenschaftlich:
Globicephala melas 
Umgangssprachlich:
Grindwal, Pilotwal, Langflossen-Grindwal, Atlantischer Grindwal, Grindahvalur 
Englisch:
Long-Finned Pilot Whale, Atlantic Pilot Whale, Grindahvalur 
Kategorie:
Meeressäuger 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Mammalia (Klasse) > Cetartiodactyla (Ordnung) > Delphinidae (Familie) > Globicephala (Gattung) > melas (Art) 
Erstbestimmung:
(Traill, ), 1809 
Vorkommen:
Algerien, Amsterdam-Insel, Antarktik, Südlicher Ozean, Südpolarmeer, Argentinien, Australien, Azoren, Barentssee, Biscaya, Bouvetinsel, Brasilien, Britische Inseln, Chile, Crozetinseln, Deutschland, Europäische Gewässer, Falklandinseln, Färöer-Inseln, Grönland (Kalaallit Nunaat), Heard- und McDonaldinseln, Island, Japan, Kanada, Kerguelen-Archipel, Madeira, Marokko, Mauritanien, Mittelmeer, Namibia, Neuseeland, Nord-Atlantik, Nord-Ost-Atlantik, Osterinsel (Rapa Nui), Peru, Portugal, Skandinavien, Spanien, Straße von Gibralta, Süd-Afrika, Südgeorgien und die Südliche Sandwichinseln, Tasmanien, Tunesien, Uruguay, USA, West Sahara, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
0 - 1800 Meter 
Größe:
570 cm - 670 cm 
Gewicht :
2000 kg 
Temperatur:
-1,3°C - 28°C 
Futter:
Heringe, Karnivor (fleischfressend), Kleine Fische, Kleine Haie, Makrelen, Plattfische (Schollen , Butte, Seezungen , Flunder, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-11-17 05:28:54 

Haltungsinformationen

Den Namen "Grindwal" tragen derzeit zwei Arten und zwei Unterarten, die alle zur Familie der Delphine gehören:
Arten:
Globicephala melas (Traill, 1809)
Globicephala macrorhynchus (Gray, 1846)

Unterarten:
Globicephala melas melas (Traill, 1809)
Globicephala melas edwardii A. Smith, 1834

Globicephala melas, ein Zahnwal, ist überwiegend dunkelbraungrau bis schwarz, hat einen weißen bis hellgrauen ankerförmigen Fleck auf der Brust, einen hellgrauen "Sattel" hinter der Rückenflosse und hellgraue "Augenbrauen"-Streifen.
Da sich die Vorkommensgebiete teilweise überschneiden und eine genaue Identifizierung demnach nicht aufgrund geografischer Aspekte erfolgen kann, wurden die Flossen beider Grindwale zur Differenzierung herangezogen:
Globicephala melas = Langflossen-Grindwal (Long-finned pilot whale)
Globicephala macrorhynchus = Kurzflossen-Grindwal (Short-finned pilot whale)

Äußerlich ähnelt der langflossige Grindwal seinem kurzflossigem Verwandten. Sein Kopf ist kugelförmig, mit einer nach oben geneigten Maullinie, die Brustflossen sind extrem lang (18 bis 27% der Körperlänge) und schlank, mit dünnen Spitzen und einer abgewinkelten Vorderkante, die einen "Ellenbogen" bildet.
Die Rückenflosse befindet sich etwa ein Drittel des Rückweges von der Schnauzenspitze und ist niedrig, breitbasig und falkenförmig.
Die Schwanzwurzel ist vertieft (vom Sattelfleck bis kurz vor den Fluken bleibt eine mehr oder weniger gleichmäßige Höhe erhalten).
Männchen haben einen größeren, bauchigeren Kopf, eine größere, dickere Rückenflosse und eine tiefere Schwanzwurzel als Weibchen.

Diese Säuger gelten derzeit als nicht gefährdet (IUCN Rotze Liste), allerdings haben sie neben dem Menschen, der sie mit Kadmium und Quecksilber verseucht, in Form von Schwertwalen und großen Haien.
Allerdings steht auch ein Hai auf der Speisekarte des Grindwals, der bis zu 122cm große und harmlose Dornhai (Squalus acanthias).

Synonyme:
Delphinus deductor Scoresby, 1820
Delphinus globiceps Temminck, 1841
Delphinus globiceps G. Cuvier, 1812
Delphinus grampus Gray, 1846
Delphinus grinda Lyngbye, 1824
Delphinus melas Traill, 1809
Globicephala leucosagmaphora Rayner, 1939
Globicephala melaena (Traill, 1809)
Globicephala melaena Thomas, 1898
Globicephala melas leucosagmaphora Tomilin, 1962
Globicephala meloena Paulus, 1960
Globicephalus affinis True, 1889
Globicephalus australis Gray, 1871
Globicephalus chiliensis Phillipi, 1896
Globicephalus conductor Rapp, 1837
Globicephalus globiceps Philippi, 1893
Globicephalus melas Flower, 1885
Globiceps affinis Flower, 1884
Globiceps melas Flower, 1884
Globiocephalus affinis Gray, 1846
Globiocephalus chilensis Philippi, 1896
Globiocephalus incrassatus Gray, 1862
Globiocephalus melas Murie, 1874
Globiocephalus swineval Gray, 1846
Grampus affinis Gray, 1866
Phocaena edwardii A. Smith, 1834
Phocaena edwardsii True, 1889
Phocaena globiceps A. Smith, 1834
Sphaerocephalus incrassatus Gray, 1864

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