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Prionocidaris callista Lanzenseeigel

Prionocidaris callista wird umgangssprachlich oft als Lanzenseeigel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
13022 
AphiaID:
 
Wissenschaftlich:
Prionocidaris callista 
Umgangssprachlich:
Lanzenseeigel 
Englisch:
Beautiful Sea Urchin 
Kategorie:
Seeigel 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Echinoidea (Klasse) > Cidaroida (Ordnung) > Cidaridae (Familie) > Prionocidaris (Gattung) > callista (Art) 
Erstbestimmung:
Rowe & Hoggett, 1986 
Vorkommen:
Ästuare (Flussmündungen), Australien, Felsenriffe, Kermadecinseln, Korallenmeer, Lord-Howe-Insel, Neukaledonien, New South Wales (Australien), Norforkinsel, Queensland (Australien), Tasmanische See, West-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 275 Meter 
Größe:
7 cm - 17,5 cm 
Temperatur:
16.2°C - 24.9°C 
Futter:
Algen, Kammerlinge (Foraminiferen), Krustentiere, Moostierchen (Bryozoen), Schwämme 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-05-15 14:48:31 

Haltungsinformationen

Prionocidaris callista ist ein großer, robuster Seeigel, der in der Regel koloniale Organismen wie Schwämme, Moostierchen und Hydroide auf den Stacheln hat und als solcher oft übersehen wird.
In Gebieten mit weichem Substrat liefern Tiere dieser Gattungen das primäre harte Substrat für eine Vielzahl von Arten, darunter Krustentiere und Schlangensterne.
Diese Seeigel ernähren sich je nach Standort von einer Vielzahl von Organismen, auf weichen Substraten kann dies benthisches Material wie Moostierchen, Schwämme und Foraminiferen sein, auf harten Substraten ernähren sie sich von Algen, verkrusteten Organismen und Schwämmen.

Prionocidaris callista bewohnt weniger exponierte Lebensräume wie felsige Riff und große Ästuare.
Es handelt sich bei diesem Tier um einen auffälligen, violett gefärbten Seeigel mit großen, gezackten Primärstacheln, die sich zu einem viel feineren Punkt verjüngen als die Stacheln von Goniocidaris (Goniocidaris) tubaria.
Diese Art kommt gewöhnlich in relativ tiefem Wasser an den Seiten von Kanälen in Gebieten mit starker Strömung vor.

Die großen, gezackten Primärstacheln, sind oft erodiert und von festsitzenden Wirbellosen bedeckt sind, die plattenförmige Sekundärstacheln bilden eine koronaähnliche Struktur um die Basis der Primärstacheln.

Badegäste sollten in Gegenden mit Lanzenseeigeln grundsätzlich feste Badeschuhe nutzen, denn Stacheln können die Haut leicht durchstechen und schmerzhafte Verletzungen verursachen.

Die sehr abweichenden Größenangaben beziehen sich einmal auf das blose Kalk-Innensekeltt und einmal auf das Tier mit abgespreizten Stacheln.

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