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Taeniura lymma Blaupunktrochen

Taeniura lymma wird umgangssprachlich oft als Blaupunktrochen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 10000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
129 
AphiaID:
217422 
Wissenschaftlich:
Taeniura lymma 
Umgangssprachlich:
Blaupunktrochen 
Englisch:
Bluespotted Ribbontail Ray 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Myliobatiformes (Ordnung) > Dasyatidae (Familie) > Taeniura (Gattung) > lymma (Art) 
Erstbestimmung:
(Forsskål, ), 1775 
Vorkommen:
Australien, Japan, Philippinen, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Süd-Afrika, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
10 - 20 Meter 
Größe:
bis zu 35cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Futtergarnelen, Garnelen, Kleine Fische, Krabben, Muschelfleisch, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Aquarium:
~ 10000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-04-24 11:49:32 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Taeniura lymma sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Taeniura lymma interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Taeniura lymma bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Gift


Taeniura lymma ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Taeniura lymma halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

(Forsskål, 1775)

An diesem Tier scheiden sich die Geister, was schon bei der zu erwartenden Größe beginnt. Während der Dr. Burgess 25 cm angibt, schreiben Fossa und Nilsen über 250 cm und der Mergus Meerwasseratlas von 240 cm, Fischbase liegt bei 67 cm Länge und der Pazifikführer kommt auch zu knapp 70 cm.

Fossa und Nilsen schränkt aber ohnehin ein, dass die meisten Blaupunktrochen nicht grösser als 1 Meter werden, auf die Aquarienhaltung bezogen.

Außerdem gehen wir davon aus, dass die starken Differenzen vor allem in dem Unterschied der Gesamtlänge mit Schwanz und reiner Körper zu suchen sein werden.

Daher haben wir die Größe des Tieres von 100 bis 250 cm übernommen.
Der reine Körperdurchmesser wird nicht viel mehr als 1 Meter betragen.
Der Blaupunktrochen gehört zu den am häufigsten importierten Rochen-Arten.
Er braucht in jedem Fall ein Spezialaquarium und sollte nur von erfahrenen Aquarianern gepflegt werden, die über grosse Becken mit Spezialeinrichtung verfügen.

Hiermit meinen wir im Besonderen die Einrichtung des Beckens mit Sand und dem richtigen Steinaufbau.

Der Rochen muss Platz haben und er darf sich nicht an einem evtl. Steinaufbau verletzten.
Das heisst, dass hier ein geschlossener Aufbau, um den der Rochen schwimmen kann, zu bevorzugen wäre (Sandzonenaquarium).

Kein Aufbau, in dem der Rochen sich verfängt und nicht mehr herauskommt !!
Dennoch sind wir der Meinung, dass die Haltung eines solchen Tieres einem Zoo oder wirklich grossen Becken vorbehalten sein sollte.

Futter-Ergänzung: Schnecken, Würmer aber auch Muschel- und Fischfleisch, sowie Regenwürmer, aber auch Kalb- und Rinderherz und Kalbfleisch.

Stachelrochen besitzen ein oder mehrere, am Schwanz befindliche, Giftstachel, deshalb ist im Umgang mit den Tieren größte Vorsicht geboten.
Bei Stichverletzungen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden!
Unfälle mit Stachelrochen können leider tödlich enden.

Letztlich ist es kein Tier für den Heimaquarianer, der nicht über sehr viel Erfahrung, Platz und Wissen über die Ansprüche des Tieres verfügt!

Synonyme:
Raja lymma Forsskål, 1775
Taeniura lymna (Forsskål, 1775)
Trygon ornatus Gray, 1830

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Elasmobranchii (Class) > Neoselachii (Subclass) > Batoidea (Infraclass) > Rajiformes (Order) > Dasyatidae (Family) > Taeniura (Genus)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Norman-98 am 15.08.10#7
Hallo
ich hatte 2006-2007 also ca 16Monate einen Blaupunkt...der sich prächtig machte ...kurz vor dem Umzug ins das neue 3000Ltr.Becken hat er leider von eben auf gleich die Futteraufnahme einestellt und ist sofort verstorben...als ich dann
mai 2009 einen neuen bekam ...der nun schon 17Monate bei mir ist und öfters Umzog.. und nun wieder in einem 2000ltr Becken sich bestens wohl fühlt...kann ich nur jedem ein Tier mit der passenden Beckengröße emphelen...falls er einem bekommt... meiner frisst täglich 6-8 Stinte a 5-8cm und ist bestens genährt...
grüße
www.miniriff.com
christopher ziegler
mbb am 15.06.08#6
moin,

die oben angegebene größe von 2,5m ist totaler humbug!

trotzdem sind es recht große tiere, die ein enorm großes becken erfordern. dabei kommt es nicht auf liter, sondern quadratmeter bodenfläche an!!!

meine tiere sind inzwischen absolut tagaktiv und schwimmen sehr viel im becken, brauchen also sehr viel freien raum. im sand graben sie sich äußerst selten ein, jedes tier hat eine felshöhle, die zum schlafen genutzt wird. auch wird der riffaufbau soweit möglich durchschwommen.daß sie dabei irgendwo hängen bleiben, konnte ich nie feststellen.

während das männchen kaum gewachsen ist und immer noch einen scheibendurchmesser von ca 25cm hat, ist das weibchen deutlich größer geworden und hat bei fast gleicher gesamtlänge von gut 60cm inzwischen einen scheibendurchmesser von ca 30cm. sie ist auch eindeutig der boß.
Dirk1968 am 14.06.08#5
Unseren Rochen pflegen wir seit 2,5 Jahren. Die ersten 3 Wochen hatten wir Schwierigkeiten, dass er ans Futter ging. Jetzt frisst er aus der Hand und holt sich sogar Streicheleinheiten am Bauch. Das gefällt ihm so gut, dass er seine Aussenseiten nach oben klappt und still hält.
Er lässt sich auch gerne am Boden von Putzergarnelen säubern und stellt auch hier seine "Flügel" auf.
Gefüttert wird abwechslend mit Shrimps, Fischfilet und Muscheln. Außerdem schnappt er sich beim Füttern der anderen Fische Krill von der Wasseroberfläche, oder gräbt im Sand nach Kleinstlebewesen. Somit bleibt jedenfalls unser Boden schön sauber und musste seitdem nicht mehr abgesaugt werden!
Dies macht er meistens nachts und die aufgewirbelten Sandpartikelchen sind bei Sonnenaufgang schon nicht mehr zu sehen. Dann geht er schlafen und bedeckt sich mit Sand, so dass nur die Augen und die Schwanzspitze zu sehen sind (siehe Foto). Das Wichtigste für die Pflege dieses Tieres ist daher viel Schwimmraum und feiner Sand zum Eingraben.
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Taeniura lymma

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