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Maxillicosta scabriceps Knurrhahnbarsch

Maxillicosta scabriceps wird umgangssprachlich oft als Knurrhahnbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
12789 
AphiaID:
281535 
Wissenschaftlich:
Maxillicosta scabriceps 
Umgangssprachlich:
Knurrhahnbarsch 
Englisch:
Little Gurnard Perch, Little Scorpionfish 
Kategorie:
Skorpionsfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Scorpaeniformes (Ordnung) > Neosebastidae (Familie) > Maxillicosta (Gattung) > scabriceps (Art) 
Erstbestimmung:
Whitley, 1935 
Vorkommen:
Australien, Endemische Art, Große Australische Bucht, Houtman-Abrolhos-Archipel, Östlicher Indischer Ozean, Süd-Australien, Victoria (Australien), West-Australien 
Meerestiefe:
2 - 40 Meter 
Größe:
bis zu 12cm 
Temperatur:
12.4°C - 28.1°C 
Futter:
Felsgarnelen, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Käferschnecken (Chitons), Karnivor (fleischfressend), Krabben, Krustentiere, Meerasseln (Isopoden), Muscheln (Mollusken), Mysis (Schwebegarnelen), Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zehnfußkrebse (Decapoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-19 20:45:28 

Gift


Maxillicosta scabriceps ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Maxillicosta scabriceps halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Maxillicosta scabriceps ist Knurrhahnbarsch aus der Gattung der Stachelköpfe / Drachenkopf-Verwandte.
Im Meer ist er in Seegrasbetten, auf weiche Sedimentböden, Schuttgebieten und in steinigen Riffen anzutreffen, tagsüber oftmals /im Sand verborgen, gelegentlich wird der Fisch nachts von Tauchern gesehen.

Das Tier hat einen blassen Körper mit einer gesprenkelte, braun-rötlichen Zeichnung, lange, er besitzt anfänglich tief eingeschnittene 8-13 Rückenstacheln und einem markanten schwarzen Fleck auf der Rückenflosse zwischen dem 4. und 9.Stachel.
Sowohl bei den Männchen als auch bei den Weibchen ist der große schwarze Fleck auf der Rückenflossenmembran zwischen dem fünften und neunten Stachel zu sehen.

Dieser kleine Kerl hat allerdings giftige Flossenstacheln und ist für schmerzhafte Stiche bei ahnungslosen Schwimmern und Badegästen verantwortlich, die versehentlich auf diese ansonsten unauffälligen Fische treten.
Bitte auch niemals mit den Händen oder Fingern berühren!

Die Art lässt sich von anderen australischen Arten von Maxillicosta durch die Kombination von zwei Zeichen unterscheiden. Den Schuppen oberhalb der Seitenlinie hinter dem Kopf fehlen ein starker Mittelgrat oder ein gezackter Grat. Die Nasenwirbelsäule hat 2 oder 3 kleine Punkte.

Eine ähnliche Art:
Maxillicosta whitleyi - kommt im Südosten in sauberen Sandhabitaten vor. Diese Art kann durch auf dem Rücken über dem Auge unterschieden werden, verglichen mit 4-9 für M. scabriceps
Das Farbmuster von Maxillicosta scabriceps ähnelt dem von Whitley's Knurrhahnbarsch (Maxillicosta reticulata (de Buen, 1961)) und dem des Südlichem Knurrhahnbarschs Maxillicosta meridianus (Motomura, Last & Gomon, 2006).

Aquaristische Haltungsdaten liegen nicht vor.

Synonym: Neosebastes scabriceps (Whitley, 1935)

Bilder

Allgemein


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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Maxillicosta scabriceps

AndreLuty am 19.02.20#1
Hallo, stellt den Fisch doch besser zu den Skorpionsfischen.

beste Grüße

Andre´

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