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Micrognathus pygmaeus Zwerg-Seenadel, Pygmäen Seenadel

Micrognathus pygmaeus wird umgangssprachlich oft als Zwerg-Seenadel, Pygmäen Seenadel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12753 
AphiaID:
311717 
Wissenschaftlich:
Micrognathus pygmaeus 
Umgangssprachlich:
Zwerg-Seenadel, Pygmäen Seenadel 
Englisch:
Pygmy Pipefish, Thorntailed Pipefish, Thorn-tailed Pipefish 
Kategorie:
Seenadeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Syngnathidae (Familie) > Micrognathus (Gattung) > pygmaeus (Art) 
Erstbestimmung:
Fritzsche, 1981 
Vorkommen:
Australien, Bali, Französisch-Polynesien, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Great Barrier Riff, Guam, Indonesien, Kokos-Keelinginseln, Lembeh-Straße, Marshallinseln, Molukken, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Australien), Ryūkyū-Inseln, Tahiti, Timorsee, Weihnachtsinsel 
Meerestiefe:
2 - 20 Meter 
Größe:
4 cm - 7 cm 
Temperatur:
°C - 28,9°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Krustentiere, Lebendfutter, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-03 18:48:14 

Haltungsinformationen

Micrognathus pygmaeus bewohnt geschützte Korallenrifflagunen, innere und seewärts gerichtete Riffe und Gezeitenbecken, hier meist in Felsspalten, kleinen Höhlen und Rinnen bis zu einer Tiefe von bis zu 20 Metern.

Farbe:
Die kleine Seenadel ist insgesamt blass rötlich bis braun, oft mit unregelmäßigen schmalen Streifen auf Rücken und Oberseite; die Unterseite von Rumpf und Schwanz tragen oft einen dunklen Streifen; fast schwarze Flecken manchmal auf dem seitlichen Kamm des 3. bis 4. und des 7. bis 8. Rumpfrings.
Exemplare, mit einer Seitenlänge die größer als 30 mm ist, haben typischerweise eine Ansammlung von 1-20 kleinen dunklen Flecken auf dem Kiemendeckel, diese Ansammlung von Flecken ist bei erwachsenen Männchen am häufigsten zu sehen.
Die Flossen der Zwergseenadel sind normalerweise gefleckt oder braun schattiert.

Die Männchen brüten Eier in einem Brutbeutel unter dem Schwanz aus, genauso wie bei Seepferdchen und Fetzenfischen.

Das Wort "Micrognathus" stanmt aus dem Griechischen, „micro“ bedeutet klein und „gnathus“ bedeutet Kiefer.

Micrognathus pygmaeus unterscheidet sich von Micrognathus brevirostris durch eine größere Anzahl an Brustflossenstrahlen (11-12 gegenüber 10) und durch eine geringere durchschnittliche Anzahl subdorsaler Schwanzringe (3,4 gegenüber 4,2).
Obwohl beide Arten Balken auf der unteren Hälfte des Rumpfs haben, fehlen bei Micrognathus brevirostris die dunklen Flecken auf dem Kiemendeckel, die normalerweise bei Micrognathus pygmaeus vorhanden sind.

Aquaristische Haltungserfahrungen liegen nicht vor.

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