Anzeige
Fauna Marin GmbH Kölle Zoo Aquaristik AQZENO Aquafair Mrutzek Meeresaquaristik

Rhynchobatus australiae Geigenrochen, Weißfleck-Gitarrenfisch

Rhynchobatus australiae wird umgangssprachlich oft als Geigenrochen, Weißfleck-Gitarrenfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12667 
AphiaID:
278217 
Wissenschaftlich:
Rhynchobatus australiae 
Umgangssprachlich:
Geigenrochen, Weißfleck-Gitarrenfisch 
Englisch:
Bottlenose Wedgefish, Whitespotted Guitarfish, Fiddler, Giant Guitarfish, Sandshark, Shovelnose Shark, Whitespot Ray, Whitespot Shovelnose Ray, White-spotted Guitarfish, White-spotted Shovelnose Ray, White-spotted Shovelnosed Guitarfish, White-spotted Shovelnosed Ray, White-spotted Shovelnose-ray, Whitespotted Wedgefish, White-spotted Wedgefish 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Rajiformes (Ordnung) > Rhinobatidae (Familie) > Rhynchobatus (Gattung) > australiae (Art) 
Erstbestimmung:
Whitley, 1939 
Vorkommen:
Andamanensee, Australien, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Lombok, Madagaskar, Malaysia, New South Wales (Australien), Pakistan, Papua, Persischer Golf, Philippinen, Queensland (Australien), Rotes Meer, Singapur, Tasmanische See, Thailand, Timor-Leste, Timorsee, West-Australien, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 60 Meter 
Größe:
120 cm - 300 cm 
Temperatur:
24°C - 28°C 
Futter:
Kleine Fische, Krustentiere, Muscheln (Mollusken), Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
CR vom Aussterben bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-12-30 14:10:58 

Haltungsinformationen

Rochen sind eng mit Haien verwandt, manches Mal werden die "flachen Vettern" dennoch von den Haien erbeutet und verspeist.
Rhynchobatus australiae wurde in der Vergangenheit als Rhynchobatus djiddensis bezeichnet, der im westlichen Indischen Ozean von der östlichen Kapprovinz, Südafrika, bis zum Roten Meer vorkommt.
Der Weißfleck-Gitarrenfisch wird auch mit dem Glattnasen-Keilfisch, Rhynchobatus laevis, verwechselt.

Über die Biologie dieser Art ist bislang wenig bekannt, es handelt sich um eine aplazentare Lebendgebärende, bei der sich die Embryonen zunächst vom Eigelb ernähren und dann von der Mutter durch indirekte Aufnahme von mit Schleim, Fett oder Protein angereicherter Gebärmutterflüssigkeit über spezialisierte Strukturen zusätzlich ernährt werden.

Solche großen Tiere können, wenn es denn sein muss, allerhöchstens in großen Publikumsaquarien gehalten werden.

Abgesehen davon wird der Rochen in zahlreichen handwerklichen und kommerziellen Fischereien in seinem gesamten Verbreitungsgebiet sowohl als Zielart als auch als Beifang gefangen.
Das Fleisch wird in Asien für den menschlichen Verzehr verkauft, und die Flossen von Großtieren erzielen außergewöhnlich hohe Preise, was einen erheblichen Anreiz für den Fang schafft.
Obwohl die Art in Australien nicht als Zielart gefangen wird, wird sie in der Grundschleppnetzfischerei als Beifang gefangen.

Der Rochen lebt von allerlei Grundtieren und Fischen, die mit Hilfe eines elektrischen Felds selbst tief im Sand verborgen entdeckt, ausgegraben und verspeist werden.

Synonym: Rhynchobatus djiddensis australiae (Whitley, 1939 )

Bilder

Adult


Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Rhynchobatus australiae

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Rhynchobatus australiae