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Zostera nigricaulis Seegras

Zostera nigricaulis wird umgangssprachlich oft als Seegras bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
12569 
AphiaID:
593702 
Wissenschaftlich:
Zostera nigricaulis 
Umgangssprachlich:
Seegras 
Englisch:
Seagrass 
Kategorie:
Seegräser 
Stammbaum:
Plantae (Reich) > Tracheophyta (Stamm) > Magnoliopsida (Klasse) > Alismatales (Ordnung) > Zosteraceae (Familie) > Zostera (Gattung) > nigricaulis (Art) 
Erstbestimmung:
(J.Kuo) S.W.L.Jacobs & D.H.Les, 2009 
Vorkommen:
Australien, Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Große Australische Bucht, New South Wales, Süd-Australien, Tasmanien, Tasmansee, West-Australien 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 140cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Fotosynthese , Gelöste anorganische Stoffe, Gelöste organische Stoffe 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-11-21 13:03:36 

Haltungsinformationen

Zostera nigricaulis bildet In weichen Sedimenten in Gezeitenbecken und flachen subtidalen Gewässern, und in geschützten Sandböden große und dichte Seegrasbetten.
Zostera nigricaulis blüht regelmäßig und wächst schnell, vermehrt sich aber auch durch Rhizome.
Die Betten dieser Seegrasart unterstützen verschiedene Gemeinschaften von Fischen und Wirbellosen.

Seegräser sind wichtig:
- Nahrung für Tiere wie Dugongs, Schildkröten und Fische
- Verstecke und Ablaichmöglichkeiten für Fische und Wirbellose
- Lebensraum für Kleinkrebse, Schwebgarnelen und Fischlarven
- Zusammenhalt des Sandbodens durch ein Geflecht aus Wurzeln und Rhizomen
- Produktion von Sauerstoff durch die Fotosynthese
- Verbrauch und Bindung von CO2

Seegrasbetten sind, ähnlich wie Mangroven, Kinderstuben für viele Meerestiere, diese Biotope sind aber, wie fast alles, vom Menschen bedroht:
- Wasserverschmutzung
- mechanische Schäden durch Boote und Schleppnetze,
- Änderung der Küstenentwicklung
- Einleitung von Dünger für zu übermäßigen Algenwachstum und dem Absterben von Wasserpflanzen

Neben den menschgemachten Problemen hält auch die Natur eine unangenehme Überraschung für Seegräser bereit:
- Sedimentation durch starke Strömung oder Stürme

Das Gras bildet lange, runde, drahtige, dunkle Stängel, mit einer Gruppe (5-12) von Blättern. Die Blätter sind flach und lang und haben drei Längsrippen und eine abgerundete, stumpfe Blattspitze.
Die Blätter sind grün mit einem dunkelbraunen, drahtigen Stiel.

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Allgemein


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