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Halodule uninervis Seegras

Halodule uninervis wird umgangssprachlich oft als Seegras bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers David Burdick, Guam (Copyright David Burdick, Guamreeflife.com) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12564 
AphiaID:
208924 
Wissenschaftlich:
Halodule uninervis 
Umgangssprachlich:
Seegras 
Englisch:
Seagras 
Kategorie:
Seegräser 
Stammbaum:
Plantae (Reich) > Tracheophyta (Stamm) > Magnoliopsida (Klasse) > Alismatales (Ordnung) > Cymodoceaceae (Familie) > Halodule (Gattung) > uninervis (Art) 
Erstbestimmung:
(Forsskål) Ascherson, 1882 
Vorkommen:
Andamanensee, Arabisches Meer, Australien, Bahrain, Bangladesch, China, Guam, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Kambodscha, Katar, Kenia, Kuwait, Malaysia, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Neukaledonien, Neuseeland, Nördliche Mariannen, Ost-Afrika, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Thailand, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, West-Australien 
Meerestiefe:
0 - 38 Meter 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
10°C - 39°C 
Futter:
Fotosynthese , Gelöste anorganische Stoffe, Gelöste organische Stoffe 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-11-17 16:43:44 

Haltungsinformationen

Halodul uninervis ist eine sehr verbreitete Art und kann in einer Reihe von verschiedenen Lebensräumen wachsen, allerdings kommt es regional zu sehr unterschiedlichen Entwicklungen.
In Indien nehmen die Bestände zu in Bangladesch ab und in Ostafrika und dem Mittleren Osten ist die Art stabil, in Australien sind großen, Schwankungen in der Population zu beobachten.
Dieses Seegras wächst sehr schnell, kolonisiert schnell und kann stark blühen und hat einen hohem Samengehalt, das Gras kann an einigen Stellen dichte Wiesen bilden oder ist lückenhaft und vermischt mit anderen Seegrasarten und wird häufig an Rückenriffen in Verbindung mit größeren Algen beobachtet.
Neben einer ausgeprägten Toleranz gegen unterschiedliche Temperaturen kommt dieses Seegras auch mit starken Schwankungen des Salzgehaltes von 38-70 ppt zurecht.

Halodul uninervis gilt als eine Pionierart, hat die höchste Dichte aller Seegrasarten in gemischten sowie in monospezifischen Seegrasbeeten, s
Habitate: Sandige oder schlammigen Böden und Substrate, auf steilen Sedimenthängen, in intertidalen als auch in der subtidalen Zonen
Seegräser wie Halophila uninervis haben im Meer und im Küstenbereich wichtige Aufgaben und Funktionen geschützt werden und sollten, wenn möglich (vor Sedimentation, Wasserverschmutzung, mechanische Schäden durch Boote und Schleppnetze, Änderung der Küstenentwicklung u.a.m.)

Seegräser sind wichtig:

- Nahrung für Tiere wie Dugongs, Schildkröten und Fische
- Verstecke und Ablaichmöglichkeiten für Fische und Wirbellose
- Lebensraum für Kleinkrebse, Schwebgarnelen und Fischlarven
- Zusammenhalt des Sandbodens durch ein Geflecht aus Wurzeln und Rhizomen
- Produktion von Sauerstoff durch die Fotosynthese
- Verbrauch und Bindung von CO2


Synonym: Zostera uninervis Forsskål, 1775

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