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Colga pacifica Nacktschnecke

Colga pacifica wird umgangssprachlich oft als Nacktschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Colga pacifica, 2015

Eingestellt von Muelly.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Alexander Semenov, Russland (Alexander Semenov, Russland) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11950 
Wissenschaftlich:
Colga pacifica 
Umgangssprachlich:
Nacktschnecke 
Englisch:
nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Polyceridae (Familie) > Colga (Gattung) > pacifica (Art) 
Erstbestimmung:
(Bergh, ), 1894 
Vorkommen:
Alaska, Island, Nord-Pazifik 
Meerestiefe:
- 247 Meter 
Größe:
4,0 cm - 5,0 cm 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Moostierchen (Bryozoen), Nahrungsspezialist 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-02-06 12:48:31 

Haltungsinformationen

Colga pacifica (Bergh, 1894)

Die Gattung Colga ist grundsätzlich aus konservierten Exemplaren bekannt. Abgesehen von Lemches Illustration (Just & Edmunds, 1985) und Roger Clarks Fotos ist laut Sea Slug forum über lebende Tiere sehr wenig bekannt. Die Gattung wurde überprüft (Martynov & Baranets, 2002), und die Autoren gehen davon aus, dass es 3 Arten gibt, Colga villosa (Nordatlantik - Barentssee), Colga pacifica (Nth Pacific: Alaska - Kurile Ids) und Colga minichevi (Nth Pacific: Kurile Ids - nth Japan Sea).

Allein auf der Basis von Fotos scheint es keine eindeutige Möglichkeit zu geben, die Arten äußerlich nach Körperform und Anordnung der Papillen zu unterscheiden. Abgesehen davon, dass C. minichevi einen glatten Rand an der Rhinophortasche hat, während die beiden anderen Arten einen Papillatrand haben. Colga pacifica und C. villosa haben auch eine sehr ähnliche radulare Morphologie mit einem großen zentralen Zahn, während sich C. minichevi durch einen sehr kleinen oder manchmal fehlenden zentralen Zahn unterscheidet. Es wird berichtet, dass sich die drei Arten im Hinblick auf ihre Penetration unterscheiden.

Allgemein haben Colga-Arten eine ähnliche Form wie Palio, unterscheiden sich jedoch durch einfache, aber längliche Papillen, die um den Rand des Mantels angeordnet sind. Es gibt auch ähnliche sich verjüngende Papillen auf dem Rücken. Bei Colga pacifica und Colga villosa gibt es entlang der Mittellinie eine deutliche Reihe von Papillen. Auf jeder Seite der Mittellinie können bis zu 3 oder 4 parallele Reihen von Papillen vorhanden sein.

Bei Colga minichevi scheinen die dorsalen Papillen unregelmäßiger gestreut zu sein. Konservierte Proben von Colga pacifica erreichen eine Länge von bis zu 40 mm. Die Gattungsnamen Issa Bergh, 1880 und Issena Iredale & O'Donoghue, 1923, gelten als Synonyme von Colga.

Colga pacifica variiert farblich in Abhängigkeit der Art der Nahrung. Sie kann reinweiß mit gelben Kiemen und Rhinophoren sein bis zu vollständig orangefarbenen Exemplaren sind alle Nuance möglich. Auch gelb mit rosa Papillen wurde gefunden. Es wird auch vermutet, dass sehr helle Exemplare zum Beispiel aus tieferen Gewässern stammen können.

Die Ähnlichkeit der Radalzähne von Colga-Arten mit bekannten Bryozoan-Nahrungsspezialisten wie den Arten von Triopha und Polycera deutet recht sicher auch auf Moostierchen als Nahrung hin.

Synonyme:
Issa lacera pacifica Bergh, 1894
Issena pacifica (Bergh, 1894)
Triopa camtchatica Volodchenko, 1941

Bilder

Allgemein

1

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