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Astrapogon stellatus "Muschel"-Kardinalbarsch

Astrapogon stellatus wird umgangssprachlich oft als "Muschel"-Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Jaragua National Park, Dominikanische Republik
Kardinalbarsch in seiner Wirtsmuschel
Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Serge Aucoin; Kanada Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11887 
AphiaID:
279774 
Wissenschaftlich:
Astrapogon stellatus 
Umgangssprachlich:
"Muschel"-Kardinalbarsch 
Englisch:
Conchfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Astrapogon (Gattung) > stellatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Cope, ), 1867 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Bolivien, Brasilien, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Costa Rica, Curaçao, Dominica, Florida, Französisch-Guayana, Golf von Mexiko, Grenada, Guadeloupe, Guatemala, Guyana, Haiti, Honduras, Jamaika, Karibik, Kolumbien, Kuba, Martinique, Montserrat, Nicaragua, Niederländischen Antillen, Panama, Puerto Rico, Saba und Sint Eustatius, Saint Martin / Sint Maarten, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Süd-Amerika, Suriname, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, USA, Venezuela, West-Atlantik  
Meerestiefe:
1 - 40 Meter 
Größe:
bis zu 8cm 
Temperatur:
25°C - 28°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-08 16:21:34 

Haltungsinformationen

Auf den ersten Blick kein schönes Bild, der arme Fisch, war auch mein erster Gedanke! Gefangen oder gefressen von einer Muschel?
Nein, der kleine Kardinalbarsch lebt und es geht ihm sehr gut!
Was ist hier passiert?

Mit gerade einmal 8cm wäre Astrapogon stellatus, auf Englisch sehr passend auch "Conchfish" genannt, ein willkommener kleiner Zwischenhappen für Raubfische, was also tun?
Der Kardinalbarsch hat sich eine geniale Strategie ausgesucht, um sich einigermaßen sicher vor Fressfeinden zu verstecken, er sucht Schutz in großen. lebenden Muscheln, z.B. in der Große Fechterschnecke (Strombus gigas), oder in de Steckmuscheln Atrina rigida und Pinna carnea.

Im Tierreich gibt es zahlreiche Beziehungen zwischen Tieren, hier sei die Symbiose, Parasitismus oder Kommensalismus als Beispiel genannt.
Der kleine Kardinalbarsch lebt als Kommensale tagsüber in seiner Muschel und geht als nachtaktiver MInijäger dann auch Futtersuche.
Der Barsch erhält als Schutz einen Muschelpanzer, die Muschel selber erfährt durch ihren Untermieter hingegen keinen Schaden durch das Zusammenleben.
Da die Muschel sich als Filtrierer auch ständig mit frischem Wasser versorgt, erhält der Kardinalbarsch auch stets genügend Sauerstoff, um die Wartezeit bis zum Abend gut zu überstehen.
Nach einem ausgiebigen Abendmahl sucht Astrapogon stellatus dann wieder seine Muschel auf.

Eine wirklich erstaunliche Überlebenstrategie!

Wir bedanken uns für das wunderbare Foto bei Serge Aucoin.

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