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Idiosepius hallami Hallam-Zwergtintenfisch, Zwergkalmar

Idiosepius hallami wird umgangssprachlich oft als Hallam-Zwergtintenfisch, Zwergkalmar bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11626 
AphiaID:
1055538 
Wissenschaftlich:
Idiosepius hallami 
Umgangssprachlich:
Hallam-Zwergtintenfisch, Zwergkalmar 
Englisch:
Hallam's Pygmy Squid 
Kategorie:
Kopffüßer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Cephalopoda (Klasse) > [unassigned] Decapodiformes (Ordnung) > Idiosepiidae (Familie) > Idiosepius (Gattung) > hallami (Art) 
Erstbestimmung:
Reid & Strugnell, 2018 
Vorkommen:
Australien, Endemische Art, Lord Howe Insel, New South Wales, Queensland 
Meerestiefe:
1 - 2 Meter 
Größe:
2 cm - 4 cm 
Temperatur:
18°C - 25°C 
Futter:
Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-07-30 07:38:12 

Haltungsinformationen

Idiosepius hallami wurde in Januar 2018 von Dr. Mandy Reid, Australian Museum Research Institute, und Prof. Dr. Jan Strugnell, James Cook University, Australien, erstbeschrieben und stellt damit die jüngste Entdeckung bei Zwergkalmaren dar.

Der kleine Cephalopode wurde in seichten Wasserzonen mit Seegrasvorkommen und in Mangrovenzonen gefunden und namentlich nach dem Sohn von Dr. Mandy Reid benannt, denn Hallam war ein begeisterter Helfer bei Suchen und Einfangen der winzigen Tierchen.
Seegrasbetten und Mangrovensäume gehören inzwischen leider zu den stark bedrohten marinen Biotopen und das Studium solch kleiner Bewohner hilft bei Verständnis der ökologischen Zusammenhänge dieser Biotope immens.

Die Wissenschaftler wurden im Zuge der Neuvorstellung dieser Art gefragt, wie es überhaupt möglich ist, dass scheinbar noch unzählige Arten unentdeckt und unbenannt sind, in diesem Fall waren aber bereits seit Längerem Proben in den Sammlungen der Museen vorhanden und glücklicher weise waren auch noch lebende Exemplare der kleinen und empfindlichen Kopffüßer zu finden.

Interessanter Weise verfügt die Wissenschaft bei den großen Kopffüßern über deutlich mehr Informationen als über diese kleinen Zwerge, aber diese Wissenslücke wird mehr und mehr geschlossen und es steht zu erwarten, dass weitere Pygmäen-Tintenfische beschrieben werden, Problem ist nur, dass diese Winzlinge auch gefunden werden :-).

Der kleine Geselle lebt in den östlichen australischen Gewässern, von Sabina Point (Shoalwater Bay, Queensland) bis nach Narooma, Eurobodalla-Küste, im südlichen New South Wales.

Auf der Dropbox-Seite, siehe den untenstehenden Link, ist auch ein kleines Video von Dr. Mark McGrouther, Australian Museum Research Institute, zu finden, in welchen sogar, völlig unerwartet, eine Paarung der Zwerge zu sehen ist.

Viel Spaß damit!


Bilder

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