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Aiptasia couchii Glasrose

Aiptasia couchii wird umgangssprachlich oft als Glasrose bezeichnet. Glasrosen haben mitunter eine unheimlich hohe Vermehrungsrate und vernesseln bei Kontakt andere Korallen. Giftigkeit: Nicht giftig.


Profilbild Urheber Dr. Bernhard Picton, Großbritannien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Bernhard Picton, Großbritannien Please visit www.habitas.org.uk for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11293 
AphiaID:
100857 
Wissenschaftlich:
Aiptasia couchii 
Umgangssprachlich:
Glasrose 
Englisch:
Trumpet Anemone 
Kategorie:
Anemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Actiniaria (Ordnung) > Aiptasiidae (Familie) > Aiptasia (Gattung) > couchii (Art) 
Erstbestimmung:
Gosse, 0 
Vorkommen:
Azoren, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Kanarische Inseln, Mittelmeer, Ost-Atlantik, Portugal, Spanien, West-Afrika 
Meerestiefe:
0 - 100 Meter 
Größe:
bis zu 12cm 
Temperatur:
°C - 26°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krustentiere, Muschelkrebse (Ostrakoden), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-05-16 20:26:22 

Haltungsinformationen

Aiptasia couchii Gosse

Aiptasia couchii wird oft mit Aiptasia mutabilis gleichgesetzt, unterscheidet sich aber in Größe, Farbe, und teilweise durch ihre Ökologie, folgt man Schmidt (1972), so gehören Aiptasia couchii und Aiptasia mutabilis allerdings zur gleichen Art oder "Variante", daher wird Aiptasia couchii in der Literatur oft auch als Aiptasia mutabilis (var. "couchii" (Cocks, 1851)) bezeichnet.

Die Anemone besitzt ziwschen 100 bis 120 Tenktakel mit denen sie allerei Fressbares schnell und sicher fängt und sich einverlaibti, m Aquarium kann gerade eine regelmäßige Futterung mit den beliebten Artemia eine schnelle Ausbreitung der Glasrosen sehr positiv unterstützen.

Aiptasia sind Glasrosen und aufgrund ihrer Eigenschaft, sich unter bestimmten Bedingungen extrem schnell massenartig zu vermehren, in Meerwasseraquarien sehr unbeliebt.

Aquarianer greifen dann gerne und schnell zu Mitteln wie Aiptasia-X, Joes Juice, Salzsäure und setzten dazu natürlichen Fressfeinde wie die Garnelen Lysmata wurdemanni, Lysmata burgessi oder Lysmata rathbunae, den Kupferband-Falterfisch Chelmon rostratus, den Seegrasfeilenfsch Acreichthys tomentosus sowie die Nacktschnecke Berghia stephanieae ein.

Allen glasrosenbetroffenen Lesern möchten wir an dieser Stelle unbedingt das wirklich tolle Buch "Trojaner im Meerwasseraquarium" von Daniel Knop empfehlen, dieses sehr informative und extrem hilfreiche Buch sollte zur Pflichtlektüre für Meerwasseraquarianer werden, da es die natürlichen Zusammenhänge der Trojaner, die teilweise seit Millionen Jahren existieren, verständlich erklärt, Lösungsmöglichkeiten aufzeigt, und - darauf hinweist, dass sich die natürlichen Glasrosenfresser durchaus an den Glasrosen selber vergiften und sterben können.

Synonymised names
Aiptasia couchi Gosse· accepted, alternate representation (misspelling)

Weiterführende Links

  1. Actniaria by Karen & Nadya Sanamyan (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. British Marine Life Pictures (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. Habitas (Encyclopedia of Marine Life of Britain and Ireland) (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  4. Video zur Bekämpfung von Aiptasien (de). Abgerufen am 10.06.2021.
  5. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein


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