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Euphausia crystallorophias Eiskrill

Euphausia crystallorophias wird umgangssprachlich oft als Eiskrill bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11227 
AphiaID:
236216 
Wissenschaftlich:
Euphausia crystallorophias 
Umgangssprachlich:
Eiskrill 
Englisch:
Ice Krill, Crystal Krill 
Kategorie:
Andere Krebstiere 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Euphausiacea (Ordnung) > Euphausiidae (Familie) > Euphausia (Gattung) > crystallorophias (Art) 
Erstbestimmung:
Holt & Tattersall, 1906 
Vorkommen:
Arktische Gewässer, Mosambik, Südlicher Ozean, Zirkumpolar 
Meerestiefe:
0 - 4000 Meter 
Größe:
3,4 cm - 4,2 cm 
Temperatur:
2,3°C - 1,92°C 
Futter:
Algen, Bakterien, Detritus, Debris (totes organisches Material), Ruderfußkrebse (Copepoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Euphausia americana
  • Euphausia brevis
  • Euphausia diomedeae
  • Euphausia distinguenda
  • Euphausia eximia
  • Euphausia fallax
  • Euphausia frigida
  • Euphausia gibba
  • Euphausia gibboides
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-11-26 20:13:47 

Haltungsinformationen

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Jan Andries van Franeker, Wageningen Marine Research, Niederlande und bei Dr. Volker Siegel, Thünen Institut, Hamburg für die ersten Fotos des Eiskrills.

Der Eis-Krill ist ein kleines garnelenförmiges Krebstier aus der Familie Euphausiidae, diese Krebstiere kommen in riesigen Schwärmen, zusammen mit anderen Krillarten wie dem Antarktische Krill (Euphausia superba) in den eiskalten Gewässern z.B. des Ross-Meeres, in der Antarktik vor.
Der Eis-Krill ist etwas kleiner als der Antarktische Krill, die Weibchen des Eis-Krill bleiben etwas kleiner als die Männchen.

Krill gehört zum Zooplankton und ist ein außerordentlich wichtiger Bestandteil der Ernährung von Walen, Pinguinen, Robben, Seehunden, Seevögeln und Fischen, dem Krill kommt aufgrund u.a. aufgrund seines hohen Anteils von Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren sowie vielen effektiven Antioxidantien eine echte Schlüsselfunktion innerhalb der Nahrungskette zu.
Auch im Bereich der Meerwasseraquaristik ist Krill, zumeist als Frostfutter, ein sehr gerne genutztes Futter für tropische Fische und Invertebraten.

Inzwischen wurde der Krill auch für die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln genutzt, Krillöl kann bei Herz- und Gefäßerkrankungen, chronischen Entzündungen im Magen-Darmbereich, Gelenkbeschwerden und anderen Erkrankungen eingesetzt werden.

Der Mensch muss verstärkt darauf achten, dass die Bestände des Krills nicht gnadenlos abgefischt werden, die Erderwärmung, die mit der Erhöhung der Meerestemperaturen einhergeht und die marine Fauna nachhaltig negativ beeinflusst, muss dringend gestoppt werden, da sie alle Lebewesen innerhalb der Nahrungskette, und damit auch den Menschen nachhaltig negativ beeinflußt.

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