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Herdmania grandis Solitäre Riesenseescheide

Herdmania grandis wird umgangssprachlich oft als Solitäre Riesenseescheide bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Fairy Bower, Manly, Sydney, Australien

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers John Turnbull, Marine Explorer, Australien Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11182 
Wissenschaftlich:
Herdmania grandis 
Umgangssprachlich:
Solitäre Riesenseescheide 
Englisch:
Solitary ascidian 
Kategorie:
Seescheiden 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Ascidiacea (Klasse) > Stolidobranchia (Ordnung) > Pyuridae (Familie) > Herdmania (Gattung) > grandis (Art) 
Erstbestimmung:
(Heller, ), 1878 
Vorkommen:
Australien, Papua-Neuguinea, Queensland 
Meerestiefe:
1 - 100 Meter 
Größe:
16 cm - 20 cm 
Temperatur:
°C - 27°C 
Futter:
Filtrierer, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Krustentiere, Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Herdmania armata
  • Herdmania colona
  • Herdmania coutieri
  • Herdmania curvata
  • Herdmania fimbriae
  • Herdmania insolita
  • Herdmania japonica
  • Herdmania kiiensis
  • Herdmania mentula
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-10-31 21:28:05 

Haltungsinformationen

(Heller, 1878)

Bis auf die Nordküste von Australien kann man diese solitäre und sehr große Seescheide ansonsten überall um Australien und in den Gewässern von Papua-Neuguinea antreffen.
Insbesondere in Australien ist die solitäre Herdmania grandis ein recht häufiges Rifftier.

Das Wort "Camouflage" wird im Zusammenhang mit dieser Seescheide im Riff recht deutlich, das dickbäuchige Tier lässt sich, bis auf die
beiden Siphons, vollständig von allerlei krustenförmig wachsenden Tieren und auch Algen bewachsen, so dass man die Tiere mit einem Blick von oben auf das Riff gar nicht wahrnimmt.
Erst auf "Augenhöhe" fallen dann die großen Siphons der Seescheide sehr deutlich auf.

Um eine Größe von bis 20cm erreichen zu können, muss Herdmania grandis täglich reichlich verwertbares Plankton aus dem gut bewegten Wasser herausfiltern.

Das Tier hat einen weißen, nicht durchscheinbaren Körper und je eine rötliche Umrandung an den Siphons.

Habitat: Korallenriffe, Seegrasbetten, Schwammfelder und sogar an Pfählen von Pieren und Stegen.

Synonyme:
Cynthia complanata Herdman, 1881
Cynthia grandis Heller, 1878
Halocynthia grandis (Heller, 1878)
Microcosus draschi Herdman, 1891
Microcosmu draschii Herdman, 1891
Microcosmus julinii Drasche, 1884
Rhabdocynthia complanata (Herdman, 1882)
Rhabdocynthia draschii (Herdman, 1891)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Tunicata (Subphylum) > Ascidiacea (Class) > Stolidobranchia (Order) > Pyuridae (Family) > Herdmania (Genus) > Herdmania grandis (Species)

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