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Sphenopus marsupialis Krustenanemone

Sphenopus marsupialis wird umgangssprachlich oft als Krustenanemone bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
10887 
AphiaID:
291061 
Wissenschaftlich:
Sphenopus marsupialis 
Umgangssprachlich:
Krustenanemone 
Englisch:
Zoanthid 
Kategorie:
Krustenanemonen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Zoantharia (Ordnung) > Sphenopidae (Familie) > Sphenopus (Gattung) > marsupialis (Art) 
Erstbestimmung:
(Gmelin, ), 1791 
Vorkommen:
Australien, Brunei Darussalam, Celebesesee, China, Sulawesi, Taiwan, USA 
Meerestiefe:
10 - 15.88 Meter 
Größe:
0,178 cm - 0,30 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Azooxanthellat, Gelöste anorganische Stoffe, Gelöste organische Stoffe, Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
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Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-07-06 08:30:01 

Haltungsinformationen

(Gmelin, 1827)

Diese Krustenanemone ist auf den Fang von Mikrozooplankton angewiesen, da sie keine Symbiose mit Zooxanthellen (einzellige Dinoflagellaten oder Mikroalgen), die als sogenannte Endosymbionten innerhalb von verschiedenen Lebewesen leben, dort die Fotosynthese durchführen und ihren Wirt mit Energie versorgen, besitzen.

Die Anemonen benutzen ihre Tentakel zum Fang der winzigen Organismen, die dann innerhalb der Koralle verdaut werden, viele Aquarianer konnten in ihren eigenen Aquarien beobachten, wie Krustenanemonen frisch geschlüpfte Salinenkrebse fangen.
Für die hier vorgestellte sessile Anemone ergibt sich ein grundsätzliches Problem, wie erhält sie zum eigenen Leben und zur Vermehrung genügend Futter, wenn sie sich im Meer einmal auf einem lebenden oder toten Gegenstand festgesetzt hat?
Die Korallen sind darauf angewiesen, dass ihr Futter zu ihnen kommt, dies erfolgt durch die Meeresströmung oder den Austausch unterschiedlich temperiertes Wasserschichten, kaltes und nährstoffreiches Tiefenwasser gelangt temporär in warme Wasserschichten.

Mit Hilfe ihrer sich schließenden Polypen (Prinzip der Venus-Fliegenfalle) werden die kleinen Miniwesen eingefangen und anschließend verdaut.
Der Einzelpolyp Sphenopus marsupialis wurde von dem führenden "Zoanthus-Papst", Dr. James Davis Reimer von der University of the Ryukyus in Okinawa, Japan, detailliert vorgestellt, den Aufsatz finden Sie unten bei den Aufgeführten Links.

Wir gehen davon aus, dass diese Krusten wahrscheinlich nicht als Gast in den meisten Heimaquairen einziehen werden.

Literaturfundstelle:
Reimer J, Poliseno A, Hoeksema B (2014) Shallow-water zoantharians (Cnidaria, Hexacorallia) from the Central Indo-Pacific. ZooKeys 444: 1-57. https://doi.org/10.3897/zookeys.444.7537
Open access article (CC BY 4.0)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Anthozoa (Class) > Hexacorallia (Subclass) > Zoantharia (Order) > Brachycnemina (Suborder) > Sphenopidae (Family) > Sphenopus (Genus) > Sphenopus marsupialis (Species)

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