Haltungsinformationen
Nakamigawaia spiralis Kuroda & Habe, 1961
Eine Kopfschildschnecke aus der Familie Aglajidae. Der Körper ist zylindrisch geformt und weist stark reduzierte Parapodienlappen auf; das hintere Ende des Mantelschilds läuft in kurzen, symmetrischen Schwanzlappen aus. Die Augen liegen tief und sind von außen nicht sichtbar; der Kopfschild ist für das Graben in Sand-Schlamm-Böden angepasst. Im lebenden Zustand sind die gesamte Rücken- und Bauchseite glänzend tief purpurschwarz gefärbt; lediglich die Innenseiten der Parapodien sind weißlich. Lebende Tiere erreichen eine Länge von etwa 35 mm.
Eine feste, stark verkalkte Innenschale ist vollständig in den hinteren Teil des Mantelschilds eingebettet. Die Schale ist in etwa drei Windungen mit leicht erhobenem Gewinde gewunden; im Gegensatz zu den Schalen der meisten anderen Aglajidae ist ihre Form deutlich spiralig gewunden und nicht blasenförmig (bulloid).
Anatomisch betrachtet fehlen dem Mundrohr Labialdrüsen; der Pharynx ist klein, aber stark muskulös und starr, und eine Radula fehlt vollständig. Auf die Speiseröhre folgt ein großer Kropf, und der Magen ist von der Lebermasse umschlossen. Der Art fehlen zudem der für Aglajidae sonst charakteristische Sinneshügel sowie der beborstete Hügel, der bei einigen verwandten Gattungen beiderseits des Mundes zu finden ist.
Verbreitung
Typuslokalität: Zushi, Sagami-Bucht, Japan. Nakamigawaia spiralis wurde entlang der japanischen Küste von der Sagami-Bucht über die Seto-Inlandsee bis nach West-Kyushu sowie auf den Marianen (Guam und Pagan) nachgewiesen. Nakamigawaia spiralis gräbt sich in Sand-Schlamm-Böden ein, und zwar von flachen Küstenbereichen bis hinunter in die Sublitoralzone.
Etymologie
Das Art-Epitheton *spiralis* ist lateinisch für „spiralig gewunden“ oder „mit Spiralgehäuse“. Der japanische Trivialname „Uzumaki-kisewata“ trägt dieselbe Bedeutung.
Anmerkungen
Die Gattung "Nakamigawaia" wurde von Kuroda & Habe (in Habe 1961) als monotypische Gattung für diese Art aufgestellt. Hellem & Malaquias (2021) revidierten die Gattung und beschrieben eine zweite Art aus dem Westpazifik, Nakamigawaia nakanoae, sodass die Gattungm gemeinsam mit der westatlantischen Art Nakamigawaia felis drei Arten umfasst.Nakamigawaia spiralis unterscheidet sich von Nakamigawaia nakanoae durch das Fehlen der bei letzterer vorhandenen, weit geöffneten Schale sowie von Nakamigawaia felis durch feine Merkmale der Schale, des männlichen Fortpflanzungssystems und der Caudallappen.
Nakamigawaia spiralis ist auf sandigen Flächen, sandigen Lagunenhängen und in der Nähe von Halimeda Algen zu finden.Die Kopfschildschnecke soll sich von Foraminiferen ernähren.
Die Gattung Nakamigawaia beinhaltet aktuell gemäß WoRMS nur drei beschriebene Arten:
Nakamigawaia felis (Er. Marcus & Ev. Marcus, 1970)
Nakamigawaia nakanoae Hellem & Malaquias, 2022
Nakamigawaia spiralis Kuroda & T. Habe, 1961
Eine Kopfschildschnecke aus der Familie Aglajidae. Der Körper ist zylindrisch geformt und weist stark reduzierte Parapodienlappen auf; das hintere Ende des Mantelschilds läuft in kurzen, symmetrischen Schwanzlappen aus. Die Augen liegen tief und sind von außen nicht sichtbar; der Kopfschild ist für das Graben in Sand-Schlamm-Böden angepasst. Im lebenden Zustand sind die gesamte Rücken- und Bauchseite glänzend tief purpurschwarz gefärbt; lediglich die Innenseiten der Parapodien sind weißlich. Lebende Tiere erreichen eine Länge von etwa 35 mm.
Eine feste, stark verkalkte Innenschale ist vollständig in den hinteren Teil des Mantelschilds eingebettet. Die Schale ist in etwa drei Windungen mit leicht erhobenem Gewinde gewunden; im Gegensatz zu den Schalen der meisten anderen Aglajidae ist ihre Form deutlich spiralig gewunden und nicht blasenförmig (bulloid).
Anatomisch betrachtet fehlen dem Mundrohr Labialdrüsen; der Pharynx ist klein, aber stark muskulös und starr, und eine Radula fehlt vollständig. Auf die Speiseröhre folgt ein großer Kropf, und der Magen ist von der Lebermasse umschlossen. Der Art fehlen zudem der für Aglajidae sonst charakteristische Sinneshügel sowie der beborstete Hügel, der bei einigen verwandten Gattungen beiderseits des Mundes zu finden ist.
Verbreitung
Typuslokalität: Zushi, Sagami-Bucht, Japan. Nakamigawaia spiralis wurde entlang der japanischen Küste von der Sagami-Bucht über die Seto-Inlandsee bis nach West-Kyushu sowie auf den Marianen (Guam und Pagan) nachgewiesen. Nakamigawaia spiralis gräbt sich in Sand-Schlamm-Böden ein, und zwar von flachen Küstenbereichen bis hinunter in die Sublitoralzone.
Etymologie
Das Art-Epitheton *spiralis* ist lateinisch für „spiralig gewunden“ oder „mit Spiralgehäuse“. Der japanische Trivialname „Uzumaki-kisewata“ trägt dieselbe Bedeutung.
Anmerkungen
Die Gattung "Nakamigawaia" wurde von Kuroda & Habe (in Habe 1961) als monotypische Gattung für diese Art aufgestellt. Hellem & Malaquias (2021) revidierten die Gattung und beschrieben eine zweite Art aus dem Westpazifik, Nakamigawaia nakanoae, sodass die Gattungm gemeinsam mit der westatlantischen Art Nakamigawaia felis drei Arten umfasst.Nakamigawaia spiralis unterscheidet sich von Nakamigawaia nakanoae durch das Fehlen der bei letzterer vorhandenen, weit geöffneten Schale sowie von Nakamigawaia felis durch feine Merkmale der Schale, des männlichen Fortpflanzungssystems und der Caudallappen.
Nakamigawaia spiralis ist auf sandigen Flächen, sandigen Lagunenhängen und in der Nähe von Halimeda Algen zu finden.Die Kopfschildschnecke soll sich von Foraminiferen ernähren.
Die Gattung Nakamigawaia beinhaltet aktuell gemäß WoRMS nur drei beschriebene Arten:
Nakamigawaia felis (Er. Marcus & Ev. Marcus, 1970)
Nakamigawaia nakanoae Hellem & Malaquias, 2022
Nakamigawaia spiralis Kuroda & T. Habe, 1961






Georgina Jones (CC-BY-SA), Cape Town