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Lamellodysidea chlorea Hornschwamm

Lamellodysidea chlorea wird umgangssprachlich oft als Hornschwamm bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Lamellodysidea chlorea - Greenish sponge, 2016

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Alexander Semenov, Russland (Alexander Semenov, Russland) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10635 
Wissenschaftlich:
Lamellodysidea chlorea 
Umgangssprachlich:
Hornschwamm 
Englisch:
Blue spatula sponge 
Kategorie:
Schwämme 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Porifera (Stamm) > Demospongiae (Klasse) > Dictyoceratida (Ordnung) > Dysideidae (Familie) > Lamellodysidea (Gattung) > chlorea (Art) 
Erstbestimmung:
(de Laubenfels, ), 1954 
Vorkommen:
Australien, Caroline-Atoll, Hawaii, Indopazifik, Marshallinseln, Palau, Queensland, Salomon-Inseln, Vereinigte Arabische Emirate 
Meerestiefe:
11 - 16 Meter 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
27,5°C - 28,3°C 
Futter:
Bakterien, Filtrierer, Gelöste anorganische Stoffe, Gelöste organische Stoffe, Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Symbiotische Lebensgemeinschaft 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-04-14 19:22:30 

Haltungsinformationen

(de Laubenfels, 1954)

Der Hornschwamm Lamellodysidea chlorea gehört zur Familie Dysideidae und wurde vielfach als wissenschaftliches Untersuchungsobjekt herangezogen.
Aus den unterschiedlichen Untersuchungen, siehe hierzu die angegebenen Verlinkungen, kamen einige sehr interessante Ergebnisse hervor:

Die Schwämme Lamellodysidea chlorea, Lamellodysidea herbacea, Lendenfeldia chondrodes und Phyllospongia papyracea bilden schon seit langem eine symbiotische Lebensgemeinschaft mit dem Cyanobaktierium Oscillatoria spongeliae.
Eine andere wissenschaftliche Studie untersuchte die Masseentwicklung des Schwamms unter Lichtausschluß, wobei der Schwamm unter kompletten Lichtentzug deutlich mehr Masse verloren hat, als in beschattenen Bereichen.
Je weniger Licht auf den Schwamm fielt, desto geringer wurde die Photosyntheseleistung der Cyanobaktieren.

Marine Schwämme haben eine extrem große Filtrierleistung, sie können pro Tag und Kilo Schwammgewebe mehrere tausend Liter Meerwasser pro Tag filtern.

Wenn Sie Schämme in Ihr Aquarium geben, dann schütteln Sie die Schwämme, damit im Gewebe keine Gase zurück bleiben, da diese zum Absterben des Schwammgewebes führen kkönnen.
Auch der Einsatz von Strömungspumpen sollte so erfolgen, dass mit der Strömung keine Sauerstoffbläschen in den Schwamm hineingedrückt werden.
Probleme mit Schwämmen in Aquarien entzstehen, wenn ein Schwamm abstirbt und sich dabei sein Gewebe auflöst, die hierbei frei werdenden Gifte können den gesamten Tierbestand in einem Aquarium vernichten .

Quellen:
Untersuchungen zur Diversität, Abundanz und vertikalen Weitergabe von Bakterien in marinen Schwämmen, Volker Glöckner
Grundlegende Untersuchungen zur biotechnologischen Kultivierung von Schwämmen, Sebastian Rühle

Synonym: Dysidea chlorea de Laubenfels, 1954

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Porifera (Phylum) > Demospongiae (Class) > Keratosa (Subclass) > Dictyoceratida (Order) > Dysideidae (Family) > Lamellodysidea (Genus) > Lamellodysidea chlorea (Species)

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