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Comanthus sp. Haarstern

Comanthus sp. wird umgangssprachlich oft als Haarstern bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Comanthus sp.

Eingestellt von robertbaur.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bo Davidsson, Schweden Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10330 
Wissenschaftlich:
Comanthus sp. 
Umgangssprachlich:
Haarstern 
Englisch:
Comantus sp. 
Kategorie:
Haarsterne 
Stammbaum:
(Reich) > (Stamm) > (Klasse) > (Ordnung) > (Familie) > Comanthus (Gattung) > sp. (Art) 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
23°C - 26°C 
Futter:
Nahrungsspezialist, Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Plankton, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 500 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-01-16 07:33:57 

Haltungsinformationen

Comanthus sp.

Leider ist es uns noch nicht gelungen den Haarstern genauer zu identifizieren weshalb er vorerst als sp erfasst wird. Die Aufnahme stammt freundlicherweise von Bo Davidsson, Schweden. Leider ist der Aufnahmeort ebenfalls unklar.

Grundsätzlich sollte man sich, bis auf wenige Ausnahmen, bei Haarsternen nicht für eine Haltung im Meerwasseraquarium aussprechen, da sie eine permanente Zufuhr von Phytoplankton und Zooplankton benötigen und deshalb in Meer in Zonen mit einer kräftigen Wasserbewegung leben.

Diese Versorgung können wir, ohne eine deutliche Erhöhung der Fütterungsrhythmen, und damit folgt auch eine Steigerung der Belastung für das Riff-Aquarium, so einfach nicht leisten.

Die Tiere machen zunächst noch einen recht guten Eindruck im Aquarium, beginnen dann aber doch nach und nach zu mickern und versterben nach einigen Wochen, wenn man Glück hat, nach ein paar Monaten.In einem reinen Filtrierbecken und angepassten Futter sieht das hingegen anders aus.Haarsterne sind tag- und nachtaktiv und es gibt sowohl männliche als auch weibliche Tiere.

Haarsterne sind sehr empfindlich bei mechanischen Berührungen und Störungen ihres Milieus, sie reagieren zum Teil mit Selbstverstümmelungen und werfen auch Teile ihrer Arme und Cirren ab.Da die Arme und die Cirren dem Planktonfang dienen, können sich so stark geschädigte Tiere im Aquarium nur sehr, sehr schwer wieder regenerieren.


Biota > Animalia (Kingdom) > Echinodermata (Phylum) > Crinozoa (Subphylum) > Crinoidea (Class) > Articulata (Subclass) > Comatulida (Order) > Comatuloidea (Superfamily) > Comatulidae (Family) > Comatulinae (Subfamily) > Comasterini (Tribe) > Comanthus (Genus) > Comanthus sp. (Species)

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