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Haltungserfahrungen

Litophyton sp. 01 thumbnail

RouvenMarkovic @ Litophyton sp. 01 am 13.02.11

Ich habe das Tier nach ca. 4 Monaten Standzeit in mein Becken eingebracht. Anfangs war sie über gut
zwei Wochen sehr in Mitleidenschaft gezogen.
Die Polypen expandierten so gut wie überhaupt nicht
und der Stamm war auf ca. 1/3 der Größe geschrumpt.

Anfangs hatte ich sie im oberen Riffbereich platziert.

Offensichtlich sagte ihr die hohe Lichtintensität nicht zu, und so setzte ich sie nach ca. 6 Wochen
an eine Stelle am Riffboden, der eine ähnliche
Strömungssituation aufwies.(mittelstark mit einigen Verwirbelungen).

Dies erwies sich als richtige Entscheidung, seither ist sie nahezu jeden Tag weit geöffnet, und auch Größenwachstum ist zu verzeichnen.

Eine wirklich schöne und raumgreifende Koralle.

Chelmon rostratus thumbnail

RouvenMarkovic @ Chelmon rostratus am 18.11.10

Ich halte meinen Chelmon nun seit ca. eineinhalb Monaten und bin glücklich mit ihm, da er sich bei mir als nicht wirklich problematisch entpuppt hat.

Ich hatte mir im Vorfeld zwar Gedanken gemacht, ob ich ob meiner noch nicht wirklich großen Erfahrung ein solches Tier halten solle, machte den Kauf aber letztlich davon abhängig ob mir der Händler zusichern kann, dass das Tier an Ersatzfutter geht.

Ich verließ mich also auf den Händler und wurde nicht enttäuscht. Anfangs noch etwas sehr schüchtern und hektisch, da von meinen zwei Kampfzitronen (Haweiis) gejagt, verdiente er sich recht schnell seine Sporen und ist nun sehr gelassen.

Bezüglich der Futterwahl ist er etwas wählerisch, deswegen will ich ihn hier nicht als einfach bezeichnen, aber nachdem ich Artemien und Mysis als Futter identifiziert hatte, verdrückt er diese recht gierig und scheut dafür auch Kämpf mit den Doktoren nicht. An Trockenfutter zeigt er immer wieder Interesse, aber frisst es dennoch nicht. Vielleicht entwickelt sich dass noch.
Generell scheint mir empfehlenswert ihm vieles anzubieten, um dann genau zu beobachten, was und wieviel er davon zu sich nimmt.

Er pickt auch permanent auf den bewachsenen Steinen und frisst dort etwas. Die Röhrenwürmer waren bei mir nach wenigen Tagen ausnahmslos verschwunden, hierfür hat er eine große Vorliebe.
Kürzlich kaufte ich einige Brocken Lebendgestein, und achtete darauf, dass einge Röhrenwürmer dabei waren. Diese überlebten keinen Tag. Einen großen Röhrenwurm habe ich nie besessen, von daher weiß ich nicht, ob er auch diese angehen würde, nehme es aber an.

Da er unablässig unterwegs ist, und sowohl am Boden als auch in den Steinaufbauten nach Fressbarem sucht, sollte das Becken meiner Meinung nach auch ausreichend Raum bieten, sodass sich die Kleinstlebewesen auch wieder regenerieren können. Ich denke mein Becken stellt hier wohl schon eher die untere Grenze dar. Also würde ich mindestens 600 Liter empfehlen. Weniger des Schwimmraums wegen, sondern wegen des Siedlungssubstrates. Da er viel im Bodengrund pickt, gehe ich auch davon aus, dass ein Sandbett von ca. 4-5 cm viele Kleinstlebewesen hervorbringt, die ihm gut munden.

Eines will ich aber noch anmerken. BEI MIR HAT ER KEINE GLASROSEN GEFRESSEN. UND ER HATTE AUCH KEIN GROSSES INTERESSE AN IHNEN. Also solltet ihr den Fisch nur deswegen kaufen wollen, überlegt euch, ob Alternativen nicht besser geeignet sind.

Meine zwei Wurdemanni Garnelen haben innerhalb von einem Monat alle sichtbaren Glasrosen verschlungen, selbst eine sehr große deren Tentakeln schon ca. 8-9 cm lang waren.

Neosynchiropus ocellatus thumbnail

RouvenMarkovic @ Neosynchiropus ocellatus am 14.10.10

Ich hatte zunächst Bedenken diesen Fisch in mein erst drei Monate altes Becken zu setzen, aber nachdem einige Informationen im Internet darauf hindeuteten, dass dieser Leierfisch nicht so ernährungsproblematisch ist, wie Pterosynchiropus, und auch mein Händler mir zusicherte, dass das kein Problem sei, zogen nun doch ein Männchen und ein Weibchen ein.

Die Fische sind den ganzen Tag am umher wandern und picken permanent sowohl im Bodengrund als auch auf den Steinen Nahrung auf.

Heute konnte ich ein Paarungsschwimmen auf Video bannen, leider etwas unscharf, und gestört durch unseren eifrigen Putzer-Lippfisch, aber dennoch sehr schön anzusehen.

Eines der interessantesten Tiere in unserem Becken, wenn auch mit die kleinsten.

In der Haltung durchaus einfach soweit ich das beurteilen kann. Da sie bei der Nahrungssuche aber große Areale abwandern, würde ich ihnen allerdings unbedingt eine gewisse Beckengröße zubilligen, da ich sonst evtl. Nahrungsknappheit vermute.

Valenciennea strigata thumbnail

RouvenMarkovic @ Valenciennea strigata am 26.09.10

Ich pflege auch ein Pärchen dieser Art. Anfangs war nur das Weibchen nachts nach erlöschen der Beleuchtung hypernervös und sauste panisch umher. Das Männchen war von Anfang an tiefenentspannt.

Das Männchen weicht tagsüber nahezu nie von Ihrer Seite, muss aber stets etwas höher aufsteigen als sie. Und wenn es nur ein halber Zentimeter ist.

Nach nun ca. 1,5 Monaten ist auch da Weibchen ohne Licht sehr ruhig und Standorttreu.

Die beiden wurden mir eigentlich empfohlen, da sie weniger stark hoch aufsteigen sollten als "Amblygobius phalaena", von der ich nebenbei bemerkt nun auch eine pflege. Leider stellt sich das Bild in meinem Becken völlig verdreht da. Die Goldstirn-Schläfer steigen zum Berieseln hoch hinauf und verteilen den Sand über das ganze Riff und die Phalaena selten höher als 30 cm.

Beim Futter sind sie nicht wählerisch und nehmen nahezu alles was ich gebe. Artemia,Krill,Mysis und verschiedene Trockenfutter. Selbst an die Banane, die eigentlich für die Haweii-Docs war trauten sie sich ran.

Die Beiden waren damals auch mein Problemlöser bei der Cyano-Plage. Das Männchen und später auch das Weibchen, empfanden sie scheinbar als Delikatesse und obwohl die Reproduktionsrate der Cyanos teils unglaublich hoch war, war es auch der Hunger der Grundeln. Nach zwei Wochen waren fast alle Cyano-Felder im Becken Geschichte. Ich konnte sie auch beim Abweiden von Stein-Aufwüchsen beobachten, was sie ja nach einigen Foren-Einträgen nicht tun.

Da die Grundeln bei mir auch gerne mal ohne Futter hochsteigen, und auch öfters gemeinsam ihre Runden drehen, würde ich schon mindesten 250 Liter empfehlen, da sie auch neugierig sind. Ich pflege sie ihn ca. 620 Litern.

Mein Fazit: schöne und sehr nützlich Tiere. Guter Cyano-Bakterien-Killer. Einfach zu halten,nach anfänglicher Nachtnervosität.

Camposcia retusa thumbnail

RouvenMarkovic @ Camposcia retusa am 21.09.10

Wie meine Vorredner auch, kann ich entgegen vieler im Netz kursierender Aussagen, kein verstärktes Abweiden von Korallen feststellen.

Ich habe die Krabbe vom Vorbesitzer übernommen, der ihr damals auch nur Asyl gewährte, da sie beim eigentlichen Besitzer nicht bleiben durfte, weil angeblich alle möglichen Einwohner zerstörte.
Da ich von etwas urtümlichen Gestalten sehr angetan bin, wollte ich sie dennoch haben.

Die Krabbe hat sich in meinem Becken eigentlich nur mit 3-4 Krustenan. und vielen kleinen Schwammfragmenten beklebt. Des weiteren hat sie sich zwei kleine Capnella Bäumchen geschnappt, die aber eh schon im Sand lagen und nun auf ihr auch manchmal aufgestellt sind.

Die Krabbe hat bei mir nun ca. eine Spannweite von 10cm und ist nachts sehr rege. Ein häufige Beobachtung bei normaler Raumbeleuchtung, aber ausgeschalteten Leuchtbalken hat scheinbar dazu geführt, dass sie sich weniger bedroht fühlt und
evtl. auch deswegen Ihre Tarnung nicht weiter ausbaut. Aber das ist eine Spekulation von mir. Ich werde das auf jeden Fall beobachten.

Da sie wie schon erwähnt sehr rege ist, würde ich bei meinem Exemplar als Mindest-Beckengröße von 200 Litern ausgehen, bei mir stehen über 600 zur Verfügung und sie wandert nachts fast alles ab.

Fazit: weit besser als ihr Ruf / Darüber hinaus sehr interessantes Verhalten. Außerdem hat man jedes Mal Spaß beim "Finde die getarnte Krabbe"-Spiel

"Was ist das?"

keine