Haltungsinformationen
Mitra mitra (Linnaeus, 1758)
Mitra mitra ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Mitridae, die aufgrund ihrer Gehäuseform (Erinnert an die Mitra eines Bischoffs) als Mitraschnecken bezeichnet werden.
Mitglieder der Gattung haben eine hohe Schale mit Spindelfalten, jedoch kein Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Die Gehäuse von Mitraschnecken sind attraktiv gemustert.
Es sind karnivore Schnecken, die entweder aktiv räuberisch beute machen oder sich von Aas ernähren.
Mitra mitra ernährt sich von Aas, Detritus und auch von Borstenwürmern. Die Große Mitra Schnecke soll aber auch ein aktiver Räuber sein und kleinere Schnecken und Muscheln erbeuten. Man findet sie in der Gezeitenzone, hier unter Korallen, Sand oder Gestein. Tagsüber ist Mitra mitra oft vollständig in sandigem Boden eingegraben.
Verwechslungsmöglichkeit besteht mit Mitra papalis.
Synonyme:
Mitra (Mitra) mitra (Linnaeus, 1758)
Mitra carmelita Röding, 1798
Mitra episcopalis (Linnaeus, 1758)
Voluta mitra Linnaeus, 1758 (original combination)
Voluta mitra episcopalis Linnaeus, 1758 (suppressed by ICZN Opinion 885)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Mitra mitra ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Mitridae, die aufgrund ihrer Gehäuseform (Erinnert an die Mitra eines Bischoffs) als Mitraschnecken bezeichnet werden.
Mitglieder der Gattung haben eine hohe Schale mit Spindelfalten, jedoch kein Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Die Gehäuse von Mitraschnecken sind attraktiv gemustert.
Es sind karnivore Schnecken, die entweder aktiv räuberisch beute machen oder sich von Aas ernähren.
Mitra mitra ernährt sich von Aas, Detritus und auch von Borstenwürmern. Die Große Mitra Schnecke soll aber auch ein aktiver Räuber sein und kleinere Schnecken und Muscheln erbeuten. Man findet sie in der Gezeitenzone, hier unter Korallen, Sand oder Gestein. Tagsüber ist Mitra mitra oft vollständig in sandigem Boden eingegraben.
Verwechslungsmöglichkeit besteht mit Mitra papalis.
Synonyme:
Mitra (Mitra) mitra (Linnaeus, 1758)
Mitra carmelita Röding, 1798
Mitra episcopalis (Linnaeus, 1758)
Voluta mitra Linnaeus, 1758 (original combination)
Voluta mitra episcopalis Linnaeus, 1758 (suppressed by ICZN Opinion 885)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater


