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Mitra mitra Gemeine Bischofsmütze, Bischofsmütze

Mitra mitra wird umgangssprachlich oft als Gemeine Bischofsmütze, Bischofsmütze bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater

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Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater . Please visit www.underwaterkwaj.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
2231 
AphiaID:
590537 
Wissenschaftlich:
Mitra mitra 
Umgangssprachlich:
Gemeine Bischofsmütze, Bischofsmütze 
Englisch:
Episcopal Mitre, Episcopal Miter 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Neogastropoda (Ordnung) > Mitridae (Familie) > Mitra (Gattung) > mitra (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, La Réunion, Madagaskar, Marshallinseln, Mauritius, Mosambik, Neuseeland, Rotes Meer, Tansania 
Meerestiefe:
0 - 80 Meter 
Größe:
bis zu 18cm 
Temperatur:
24°C - 30°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Detritus (totes organisches Material), Karnivor (fleischfressend), Muscheln (Mollusken), Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Mitra abbatis
  • Mitra aerumnosa
  • Mitra aikeni
  • Mitra albocarnea
  • Mitra aliciae
  • Mitra amaura
  • Mitra ancillides
  • Mitra antillensis
  • Mitra arnoldeyasi
  • Mitra atjehensis
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-04-05 20:15:19 

Haltungsinformationen

Mitra mitra (Linnaeus, 1758)

Mitra mitra ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Mitridae, die aufgrund ihrer Gehäuseform (Erinnert an die Mitra eines Bischoffs) als Mitraschnecken bezeichnet werden.

Mitglieder der Gattung haben eine hohe Schale mit Spindelfalten, jedoch kein Operculum zum Verschließen der Gehäuseöffnung. Die Gehäuse von Mitraschnecken sind attraktiv gemustert.

Es sind karnivore Schnecken, die entweder aktiv räuberisch beute machen oder sich von Aas ernähren.

Mitra mitra ernährt sich von Aas, Detritus und auch von Borstenwürmern. Die Große Mitra Schnecke soll aber auch ein aktiver Räuber sein und kleinere Schnecken und Muscheln erbeuten. Man findet sie in der Gezeitenzone, hier unter Korallen, Sand oder Gestein. Tagsüber ist Mitra mitra oft vollständig in sandigem Boden eingegraben.

Verwechslungsmöglichkeit besteht mit Mitra papalis.

Synonyme:
Mitra (Mitra) mitra (Linnaeus, 1758)
Mitra carmelita Röding, 1798
Mitra episcopalis (Linnaeus, 1758)
Voluta mitra Linnaeus, 1758 (original combination)
Voluta mitra episcopalis Linnaeus, 1758 (suppressed by ICZN Opinion 885)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (de). Abgerufen am 05.04.2021.



Bilder

Laich


Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 21.08.09#5
Mitraschnecken suchen mit einem langen Rüssel im Sand nach Würmern und Weichtiere.
Die Beute wird zuerst mit Hilfe eines Sekretes der Speicheldrüsen gelähmt. Auch Aas wird gefressen.

Meines Wissens können nur Schnecken der Überfamilie: Conoidea / Familie: Kegelschnecken (z.B. Conus-Arten) einen sogenannten Pfeil (Ist Tatsächlich ein Zahn!) abschießen und auch von denen sind nur einige für den Menschen gefährlich.

Ich habe seit längerem selber drei dieser "Mitra mitra"-Schnecken im Becken und habe diese oftmals in der Hand gehabt. Die sind völlig harmlos. Auch ziehen sie sich sofort, sobald man sie in die Hand nimmt, ins Gehäuse zurück. Im Übrigen werden Mitra-Schnecken selber in der Natur sehr oft Opfer von anderen räuberische Schnecken. Sie selber können sich nicht dagegen wehren.
am 13.04.09#4
ACHTUNG
Diese Schnecke ist -wie vermutlich alle Mitra Schnecken- in der Lage einen Pfeil mit äusserst schmerzhaftem Gift abzuschießen.
(Aussage ATS, habe die Schnecke heute mit Taucherhandschuhen angefasst und kann den Abschuß bestätigen :-))
am 22.03.09#3
Ein sehr schönes Tier. Ist aber immer nur im sand verbuddelt und wandert nur Nachts. ich hatte vor dem einsetzten der Schnecke eine Borstenwurmplage die sie nach einigen wochen erledigt hat
5 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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