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Allonautilus scrobiculatus Perlboot

Allonautilus scrobiculatus wird umgangssprachlich oft als Perlboot bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
9813 
AphiaID:
342269 
Wissenschaftlich:
Allonautilus scrobiculatus 
Umgangssprachlich:
Perlboot 
Englisch:
Crusty Nautilus 
Kategorie:
Tintenfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Cephalopoda (Klasse) > Nautilida (Ordnung) > Nautilidae (Familie) > Allonautilus (Gattung) > scrobiculatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Lightfoot, ), 1786 
Vorkommen:
Australien, Fidschi, Indonesien, Japan, Neuguinea, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomon-Inseln 
Größe:
bis zu 18cm 
Temperatur:
°C - 24°C 
Futter:
Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Mysis (Schwebegarnelen), Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2016-07-04 20:55:51 

Haltungsinformationen

(Lightfoot, 1786)

Wir bedanken uns herzlich für die Erlaubnis zur Nutzungn seiner Fotos dieses extrem seltenen Perlboots bei Prof. Dr. Peter Ward von der Universität von Washington.
Prof. Ward konnte das extrem seltene Perlboot abseits der Küste von Ndrova Island, Papua New Guinea fotogrfieren können, es handelt sich hierbei um das erste Foto nach 31 Jahren.

Nautilusse sind geschält Kopffüßer und entfernte Verwandte von Tintenfischen und Tintenfische.
Sie erschienen während der Kambrischen Explosion vor 500 Millionen Jahren und werden als "lebende Fossilien" beschrieben, da sie seit Millionen von Jahren praktisch unverändert geblieben sind.
Diese Meerestiere sind langsame Raubtiere, die sich hauptsächlich sich von kleinen Fischen und Krustentieren ernähren, die sie mit ihren Tentakeln erfassen.
Sie kommen in den tropischen Gewässern des Pazifischen und indischen Ozean, in der Nähe der Küste von Japan, Fidschi, Neukaledonien und Australien vor.
Der krustige Nautilus, wurde im Jahre 1786 durch den englischen Naturforscher John Lightfoot entdeckt.
Das Tier wurde ursprünglich in die Gattung Nautilus gelegt, aber im Jahre 1997 wurde es als eigene Gattung Allonautilus um gegliedert.
Diese Kreatur wurde zuerst von Dr. Bruce Saunders am Bryn Mawr College und Dr. Peter Ward von der University of Washington in den Gewässern aus der Ndrova Insel, Papua-Neu-Guinea 1984 lebend gesehen.
Abgesehen von einer anderen kurzen Sichtung von Dr. Saunders im Jahr 1986 verschwand Allonautilus scrobiculatus bis 2015, als Dr. Ward wieder nach Papua Neuguinea kam, um Nautilus Populationen zu vermessen.
Da Nautilusse Allesfresser sind, legten Dr. Ward und seine Kollegen jeden Abend "Köder on a Stick"-Systeme aus und filmen die Aktivitäten rund um den Köder für 12 Stunden.
Eines Nachts, an einem Standort vor der Ndrova Insel, zeigte sich ein Allonautilus scrobiculatus am Köder, zum ersten Mal nach 31 Jahren Abwesenheit von Dr. Ward in Papua Neuguinea.
Es gesellte sich bald ein weiterer Nautilus hinzu, und die beiden kämpften um den Köder.
Die Wissenschaftler nutzten Köderfallen, um mehrere Nautilusse, einschließlich Allonautilus scrobiculatus, in einer Tiefe von etwa 183 Metern zu fangen.
Da Nautilusse keine warmen Wassertemperaturen mögen, brachte das Team sie in einem Gefäß mit kaltem Wasser an die Oberfläche, um Gewebe-, Schalen- und Schleimhautproben zu entnehmen und vermaßen das Tier vollständig.
Dann transportiert sie die Exemplare zurück zum Ort ihrer Gefangennahme.
Die Biologen verwendeten diese Informationen um das Alter und Geschlecht des Tieres sowie die Vielfalt der einzelnen Nautilus Populationen im Südpazifik zu bestimmen.
Durch diese Studien hat das Team erfahren, dass die meisten Nautilus-Populationen voneinander isoliert leben, weil sie nur einen engen Bereich des tiefen Ozeans bewohnen können.
Wie U-Boote auch, können Nautilusse, wenn sie zu tief abtauchen, sterben, und die Tiere meiden auch zu warmes Oberflächenwasser, Wassertiefen um 793 Meter tragen zu einer weitere Isolierung bei, sagte Dr. Ward.
Diese natürlichen Beschränkungen des Nautilus bedeuten, dass die Populationen einer Insel und einer anderen Populationen in der Nähe genetisch oder ökologisch von anderen abweichen.
Die Ergebnisse stellen auch eine Herausforderung für Naturschützer dar.

Synonym:
Nautilus scrobiculatus Lightfoot, 1786

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Cephalopoda (Class) > Nautiloidea (Subclass) > Nautilida (Order) > Nautilidae (Family) > Allonautilus (Genus) > Allonautilus scrobiculatus (Species)

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