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Manucomplanus varians Geweihkorallen-Einsiedlerkrebs, Hirschhorn-Einsiedler

Manucomplanus varians wird umgangssprachlich oft als Geweihkorallen-Einsiedlerkrebs, Hirschhorn-Einsiedler bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber David Lehrian

Staghorn Hermit Crab,Manucomplanus varians, Isla Danzante - Punta Leonor & Piedra Noroeste 2022


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers David Lehrian . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
8877 
AphiaID:
366522 
Wissenschaftlich:
Manucomplanus varians 
Umgangssprachlich:
Geweihkorallen-Einsiedlerkrebs, Hirschhorn-Einsiedler 
Englisch:
Staghorn Hermit Crab, Antler Hermit 
Kategorie:
Einsiedlerkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Paguridae (Familie) > Manucomplanus (Gattung) > varians (Art) 
Erstbestimmung:
(Benedict, ), 1892 
Vorkommen:
Golf von Kalifornien / Baja California, Mexiko (Ostpazifik), Ost-Pazifik, Panama 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
1 cm - 2 cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Algen , Kommensalismus, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Manucomplanus spinulosus
  • Manucomplanus ungulatus
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-01-15 20:57:56 

Haltungsinformationen

Manucomplanus varians (Benedict, 1892)

Der Einsiedlerkrebs Manucomplanus varians ist einzigartig in seiner Lebensweise, in dem er zu seinem Schutz mit Janaria mirabilis (Familie Hydractiniidae, Hydrokoralle) lebt. Mit seiner Schere kann er den selbst "gegrabenen" Eingang verschließen. Weil die Hydrokoralle Janaria mirabilis ständig wächst und droht sein Loch zu verschließen, schneidet sich der Einsiedlerkrebs die Öffnung regelmäßig passend.

Eine junge Janaria mirabilis lässt sich auf einer Weichtierschale nieder, die von einem Einsiedlerkrebs der Gattung Manucomplanus bewohnt wird. Hier knospt sie und wächst zu einer Kolonie heran, wobei sie Seitenäste aussendet und gleichzeitig Chemikalien absondert, die die Weichtierschale zerfressen. Schließlich löst sich die Weichtierschale auf und die Hydrokoralle siedelt sich auf dem freiliegenden Panzer und Hinterleib des Einsiedlerkrebes an.

Die Verbindung zwischen dem Nesseltier und dem Einsiedlerkrebs ist für beide Seiten von Vorteil, da der Krebs Schutz vor Raubtieren erhält, die durch die Nesselzellen der Hydrokoralle abgeschreckt werden, während die Hydrokoralle davon profitiert, von dem mobilen Krebs in neue Futtergebiete gebracht zu werden. Ein einzelner Einsiedlerkrebs kann ein Hydrokorallen-"Wohnmobil" tragen, das fast das Dreißigfache seines Eigengewichts wiegt.

Der Einsiedler lebt auf sandigen Böden und Felsen, in einer Tiefe von 6 bis 183 m. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Golf von Kalifornien bis nach Panama, analog dem Verbreitungsgebiet von Janaria mirabilis.

Manucomplanus varians wird aufgrund seiner Besonderheit von Sammlern sehr geschätzt und ist oft ein Beifang in Schleppnetzen.

Synonym:
Eupagurus (Elassochirus) varians Benedict, 1892 · unaccepted > superseded combination

Weiterführende Links

  1. Wikipedia (en). Abgerufen am 15.01.2025.

Bilder

Allgemein


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