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Diodogorgia nodulifera Rote Fingergorgonie

Diodogorgia nodulifera wird umgangssprachlich oft als Rote Fingergorgonie bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 240 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
781 
Wissenschaftlich:
Diodogorgia nodulifera 
Umgangssprachlich:
Rote Fingergorgonie 
Englisch:
Red Finger Gorgonian, Red Tree Gorgonian, Colorful sea rod 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Spongiodermidae (Familie) > Diodogorgia (Gattung) > nodulifera (Art) 
Erstbestimmung:
(Hargitt & Rogers, ), 1901 
Vorkommen:
Kanada, Karibik, USA 
Meerestiefe:
20 - 183 Meter 
Größe:
15 cm - 25 cm 
Temperatur:
20°C - 24°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Austerneier, Azooxanthellat, Bosmiden (Rüsselflohkrebse), Brachionus (Rädertierchen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Lobstereier, Plankton, Ruderfußkrebse (Copepoden), Staubfutter 
Aquarium:
~ 240 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-11-12 15:28:10 

Nachzuchten

Diodogorgia nodulifera lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Diodogorgia nodulifera haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Diese Gorgonie gibt es in den Farben gelb-orange und rot bis dunkelrot. Sie besitzt keine Zooxanthellen und ernährt sich daher von Mikroplankton.

Die nicht photosynthetische Gorgonie, bildet verzweigten Kolonien. Sie hat hell-weiße Polypen, die aus den weit auseinander liegenden Zweigen hervorkommen und das Mikroplankton aus dem Wasser fangen. Der Lebensraum ist in Niedrig-Nähr- und Niedriglicht-Riffzonen vor, wo störende Algen nicht auf ihnen wachsen können. Mindestens ebenso wichtig ist deshalb eine starke Strömung, damit die Polypen sich regelmässig öffnen und die Gorgonie nicht verlagt und degeneriert.

Sie werden in der Regel aus Tiefwassergebieten mit Überhängen und Höhlen gesammelt. Diese Bedingungen können wir ihnen in einem normalen Aquarium nicht bieten.

Trotz aller Fütterung und Anstrengungen überleben sie im Aquarium nicht lange !

Synonyme:
Diodogorgia ceratosa Kükenthal, 1919
Diodogorgia cervicornis Kükenthal, 1919
Diodogorgia crustata (Hargitt, 1901)

Weiterführende Links

  1. Gorgonien-Lexikon.com (de)
  2. WoRMS (en)



Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Walzi am 30.03.11#7
Hallo an Alle,

ich pflege diese schöne Gorgonie jetzt seid ca. 9 Monaten.
Wie man an den Fotos erkennen kann, steht sie da wie eine 1 und einige Ableger, konnte ich bereits auch schon machen.
Sie ist eigentlich den ganzen Tag geöffnet, außer wenn wie auf dem ersten Foto ein Seepferdchen drann hängt ^^.
Ich denke, das es sehr wichtig ist, das mann 2 - 3 mal die Woche, mit Hilfe der Strömungspumpen Detritus aufwirbelt (dient als Nahrung)und ihr einen lichtgeschützten, gut beströmten Bereich zur Verfügung stellt (kein direkter Pumpenstrahl).
Viel Spaß und Erfolg mit diesem hübschen Tier.

LG der Walzi ^^
Trokan am 11.04.08#6
Ich besitze diese Gorgonie seit etwa 4 Monaten und kann folgendes berichten:

Nach dem Einsetzen fing das Tier an, sich in einen roten Schleimmantel einzuhüllen. Die Polypen öffneten sich aber weiterhin. Diesen roten Film konnte ich mit den Fingern vorsichtig entfernen. Doch nach ein paar Tagen war alles wieder umhüllt. Somit hatte ich eine rote Gorgonie! :-))

Offenbar gefiel ihr das helle Licht nicht so besonders, so dass ich das Tier an eine relativ dunkle Stelle versetzte. Nach wenigen Tagen war der rote Schleim verschwunden und die Äste zeigen sich in einem prächtigen Gelb mit roten Punkten, wie aus dem unteren Bild ersichtlich ist.

Gefüttert wird abwechselnd täglich mit lebenden Plankton, Staubfutter (Plankton), Cyclopeeze, Frostfutter und Nanofood.
Manchmal gebe ich das Futter einfach in die Strömung, manchmal wird mit einer Pipette direkt in die Polypen gefüttert.

Die Polypen sind mehrmals am Tag weit geöffnet, besonders zur Fütterungszeit, und meist die ganze Nacht hindurch.

Einen Beitrag über das "Verschleimen" und Fotos sind auch hier zu finden:
www.meerwasserforum.com


Enrico Rudolph(rudy) am 28.09.07#5
so nun nach ~ 3 Wochen ...

sie macht mehr "schwierigkeiten" als erwartet ... viel mehr als 40-50% geöffnet hab ich sie noch nicht gesehen ...


7 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Diodogorgia nodulifera

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Was ist das?

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