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Elagatis bipinnulata Regenbogenmakrele

Elagatis bipinnulata wird umgangssprachlich oft als Regenbogenmakrele bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für große Schauaquarien geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 100000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
7669 
AphiaID:
126809 
Wissenschaftlich:
Elagatis bipinnulata 
Umgangssprachlich:
Regenbogenmakrele 
Englisch:
Rainbow Runner 
Kategorie:
Makrelen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Carangidae (Familie) > Elagatis (Gattung) > bipinnulata (Art) 
Erstbestimmung:
(Quoy & Gaimard, ), 1825 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Amerikanische Jungferninseln, Andamanensee, Angola, Anguilla, Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Aruba, Ascencion, St. Helena & Tristan da Cunha, Australien, Azoren, Bahamas, Bangladesch, Barbados, Belize, Benin, Bermuda, Bolivien, Brasilien, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Cookinseln, Costa Rica, Curaçao, Djibouti, Dominica, Dominikanische Republik, El Salvador, Elfenbeinküste, Equador, Eritrea, Fidschi, Französisch-Guayana, Französisch-Polynesien, Gabun, Galápagos-Inseln, Ghana, Golf von Kalifornien / Baja California, Golf von Mexiko, Golf von Oman / Oman, Grenada, Guadeloupe, Guam, Guatemala, Guyana, Haiti, Hawaii, Honduras, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Iran, Israel, Jamaika, Japan, Jemen, Johnston-Atoll, Jordanien, Kambodscha, Kamerun, Kanarische Inseln, Kapverdische Inseln, Kenia, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Kolumbien, Komoren, Kongo, Korea, Kuba, La Réunion, Liberia, Linieninseln, Madagaskar, Madeira, Malaysia, Malediven, Marokko, Marshallinseln, Martinique, Mauritius, Mayotte, Mexiko (Ostpazifik), Mikronesien, Mittelmeer, Montserrat, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Neuseeland, Nicaragua, Niederländischen Antillen, Nigeria, Niue, Nördliche Mariannen, Norforkinsel, Ost-Atlantik, Osterinsel (Rapa Nui), Pakistan, Palau, Panama, Papua-Neuguinea, Paracel-Inseln, Persischer Golf, Peru, Philippinen, Phoenixinseln, Puerto Rico, Russland, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Martin / Sint Maarten, Saint Vincent und die Grenadinen, Saint-Barthélemy, Salomon-Inseln, Samoa, São Tomé und Principé, Saudi-Arabien, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Sint Eustatius und Saba, Somalia, Spratly-Inseln, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Suriname, Tahiti, Taiwan, Tansania, Thailand, Timor-Leste, Togo, Tokelau, Tonga, Trinidad und Tobago, Tuamotu-Archipel, Turks- und Caicosinseln, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, USA, Vanuatu, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wake-Atoll, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel, West Sahara, West-Atlantik 
Meerestiefe:
0 - 150 Meter 
Größe:
90 cm - 180 cm 
Temperatur:
21°C - 25°C 
Futter:
Fischbrut, Fischeier, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Frostfutter (kleine Sorten), Insekten, Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Muscheln (Mollusken), Quallen, Räuberische Lebensweise, Ruderfußkrebse (Copepoden), Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Schwämme, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für große Schauaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-04-15 17:02:20 

Haltungsinformationen

(Quoy & Gaimard, 1825)

Die Aufnahme von Elagatis bipinnulata entstand beim Tauchen durch Anders Poulson, wir danken herzlich für die Nutzung des Bildes.

Die Regenbogenmakrele (Elagatis bipinnulata)gehört zur Familie der Stachelmakrelen (Carangidae).

Es handelt sich hierbei um einen sehr lebhaften Räuber, bei dem an eine Haltung im Aquarium nicht zu denken ist. Er wird bis 1,8 Meter lang (gewöhnlich um 90cm), eine Haltung ist daher nur in wirklich großen Schauaquarien in Zoos möglich.

Wie die meisten Makrelen, hat die Regenbogen-Makrele eine räuberische Lebensweise.

Makrelen ernähren sich von größeren Krebstieren (Zooplankton) und kleinen Fischen.

Der Verzehr dieses Tiers kann die gefürchtete Ciguatera-Fischvergiftung auslösen.

Die Ursache liegt bei (bestimmte Einzeller (Dinoflagellaten, wie z. B. Gambierdiscus toxicus), diese produzieren im Körper von harmlosen und gut verträgliche Speisefischen Gifte, die beim Menschen zu verschiedenen Symptomen führen können:

Anfangs-Beschwerden: Schwitzen, Taubheitsgefühl und Brennen, vor allem im Mundbereich.
Später folgen Schüttelfrost, Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Unterleibsschmerzen und Muskelkrämpfe. Parästhesien (Juckreiz, Kribbeln, Taubheitsgefühl) an den Lippen, der Mundschleimhaut und vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen, Taubheitsgefühle in Händen, Füßen sowie im Gesicht.

Lähmungen der Skelettmuskulatur, einschließlich der Atemmuskulatur, Schwindel und Koordinationsstörungen können auftreten. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Frösteln und Schwitzen sind weitere Symptome. Allgemeines Schwächegefühl entsteht. Alkoholverzehr verschlimmert die Beschwerden.

Seltener sind lebensbedrohlicher Blutdruckabfall und Herzrasen (Tachykardie) oder das Gegenteil davon. Insgesamt ist die Erkrankung sehr selten, sie führt jedoch in etwa 7% aller Fälle zum Tod.

Achtung: Ein Gegengift existiert nicht!

Erste Hilfe:
Möglichst frühzeitig: Auspumpen des Magens, wenn nicht von selbst Erbrechen erfolgt
Aktivkohle (medizinische Kohle) geben zur Bindung der Giftstoffe: Dosierung ist 1 g / kg Körpergewicht.
Ausscheidung fördern: Als Akuttherapie kann der behandelnde Arzt eine Infusion von 20 % Mannitol (Zuckeralkohol) erfolgen. Der Wirkungsmechanismus ist unklar. Mannitol fördert die Urinausscheidung, deshalb darf diese Maßnahme erst nach Ergänzen von Flüssigkeit und Elektrolyten zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs erfolgen.
Rehydratation mit Flüssigkeit und Elektrolyten ist sowieso eine sinnvolle Maßnahme, insbesondere nach Erbrechen und Durchfall.
Bei lebensbedrohlichen Situationen sollten Plasmaexpander gegeben werden, also Infusionen, die Volumen des Blutes vergrößern und über längere Zeit im Kreislauf verbleiben.

Eine Herz-Kreislauf-Symptomatik kann weitere ärztliche Maßnahmen erforderlich machen: Bei einer Verlangsamung des Herzschlages kann Atropin, bei einem Blutdruckabfall Dopamin gegeben werden.


Mehr Informationen finden Sie hier:

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite116.htm

Folgende Synonyme sind bekannt:
Egalatis bipinnulatus (Quoy & Gaimard, 1825)
Elagatis bipinnulatus (Quoy & Gaimard, 1825)
Elegatis bipinnulata (Quoy & Gaimard, 1825)
Elegatis bipinnulatus (Quoy & Gaimard, 1825) Elegatis bipunnulata (Quoy & Gaimard, 1825)
Elegatus bipinnulatus (Quoy & Gaimard, 1825) Irex indicus Valenciennes, 1862
Micropteryx bipinnulatus (Quoy & Gaimard, 1825)
Seriola bipinnulata Quoy & Gaimard, 1825
Seriolichthys bipinnulatus (Quoy & Gaimard, 1825)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Carangidae (Family) > Elagatis (Genus)

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