Anzeige
Fauna Marin GmbH Mrutzek Meeresaquaristik Masterfisch Kölle Zoo Aquaristik ICP

Eubranchopsis virginalis Fadenschnecke

Eubranchopsis virginalis wird umgangssprachlich oft als Fadenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Bernd Hoppe (divemecressi)

Eubranchus virginalis, Indonesia - Bali 2019


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Bernd Hoppe (divemecressi) . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7268 
AphiaID:
599569 
Wissenschaftlich:
Eubranchopsis virginalis 
Umgangssprachlich:
Fadenschnecke 
Englisch:
Virgin Eubranchus 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Eubranchidae (Familie) > Eubranchopsis (Gattung) > virginalis (Art) 
Erstbestimmung:
Baba, 1949 
Vorkommen:
Bali, Indonesien, Japan, Malaysia, Philippinen, Tulamben 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
0.7 cm - 1 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Hydrozoonpolypen, Karnivor (fleischfressend) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-08-22 20:07:22 

Haltungsinformationen

Eubranchopsis virginalis (Baba, 1949)

Eine kleine Eubranchidae mit einer Körperlänge von etwa 12 mm. Sie ist die Typusart der Gattung *Eubranchopsis* Baba, 1949. Eubranchopsis virginalis ist aktuell gemäß WoRMS die einzige Art der Gattung Eubranchopsis.

Sowohl Mundtentakel als auch Rhinophoren sind vorhanden. Die Rhinophoren sind einfach und besitzen keine Scheide. Die vorderen Ecken des Fußes sind nicht tentakelartig ausgezogen, und das Hinterende läuft weit nach hinten aus. Die Cerata sind lang und keulenförmig, lösen sich leicht ab und tragen scharfe, konische kleine Papillen, die in drei Wirteln zu je 5–8 Papillen angeordnet sind. Die Cerata sind beidseitig in sechs schrägen Reihen entlang des Rückenrandes angeordnet: 1. und 2. Reihe mit je 3 Cerata, 3. Reihe mit 4, 4. Reihe mit 3, 5. Reihe mit 2 und 6. Reihe mit 1 Ceras. An den Spitzen der Cerata befinden sich Cnidosäcke.

Die Körperfarbe ist gelbgrün, übersät mit zahlreichen feinen, runden ultramarinblauen Punkten, die sich über die gesamte Oberfläche, einschließlich Mundtentakel, Rhinophoren und Cerata-Oberflächen, mit Ausnahme der Fußsohle erstrecken – ein auffallend schönes Muster. Die zentrale Ader der Cerata ist blass zinnoberrot.

Die Typuslokalität ist Hayama-Najima-Hiraiwa in der Sagami-Bucht, Gezeitenzone, August 1939, 3 Exemplare. In der Originalbeschreibung wird die Art nur für die Sagami-Bucht nachgewiesen.

Das Art-Epitheton *virginalis* ist lateinisch für „jungfräulich“ oder „rein“. Die Originalbeschreibung enthält keinen ausdrücklichen Abschnitt zur Etymologie; die beschreibende Bedeutung steht im Einklang mit dem japanischen Namen „Joō-mino-umiushi“ (Königin-Aeolidie). Der Gattungsname *Eubranchopsis* deutet auf eine mit *Eubranchus* nahe verwandte Gattung hin, auch wenn Baba dies nicht explizit erwähnt.

Eubranchopsis virginalis lebt überwiegend in flachem Wasser und ist häufig auf Sargassum Seetang zu finden.

Eubranchopsis virginalis soll sich von Hydrozoen ernähren.

Synonym:
Eubranchopsis virginalis

Weiterführende Links

  1. nudibranchdomain (en). Abgerufen am 22.08.2026.
  2. Sea Slug Forum (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. slugsite.us (en). Abgerufen am 22.08.2026.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!