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Cymothoa exigua Parasitärer Isopode; Zungenfresser

Cymothoa exigua wird umgangssprachlich oft als Parasitärer Isopode; Zungenfresser bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
7084 
AphiaID:
256755 
Wissenschaftlich:
Cymothoa exigua 
Umgangssprachlich:
Parasitärer Isopode; Zungenfresser 
Englisch:
Parasitic Isopod, Tongue-eating Louse, Fish Tongue Biter 
Kategorie:
Parasiten 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Isopoda (Ordnung) > Cymothoidae (Familie) > Cymothoa (Gattung) > exigua (Art) 
Erstbestimmung:
Schioedte & Meinert, 1884 
Vorkommen:
Equador, Galapagosinseln, Golf von Kalifornien / Baja California, Kolumbien, Mexiko (Ostpazifik), Puerto Rico 
Größe:
1,5 cm - 4 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Kleine Fische 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Cymothoa asymmetrica
  • Cymothoa bopyroides
  • Cymothoa borbonica
  • Cymothoa brasiliensis
  • Cymothoa bychowskyi
  • Cymothoa carangii
  • Cymothoa carryensis
  • Cymothoa catarinensis
  • Cymothoa cinerea
  • Cymothoa curta
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2014-04-27 19:02:51 

Haltungsinformationen

Schioedte & Meinert, 1884

Cymothoa exigua beginnt seinen Lebenszyklus als freischwimmendes Männchen.
Nach dem Eindringen in einen Fischwirt über das Maul oder die Kiemen hakt er sich mit den Klauen am Zungengrund des Fisches fest und ernährt sich vom Blut aus der dortigen Arterie.
Mit zunehmendem Wachstum des Parasiten stirbt die Zunge des Fisches auf Grund von Blutarmut ab (siehe Atrophie). Fortan nimmt der Parasit den Platz und auch die Funktion der Zunge ein, so dass der Fisch wie bisher Nahrung zu sich nehmen kann, von der sich der Parasit mit ernährt.
Dies stellt den einzigen beschriebenen Fall dar, bei dem ein Parasit ein Körperteil seines Wirts funktionell ersetzt.

Im Maul des Fisches wächst Cymothoa exigua zur weiblichen Form mit einer Länge bis zu 28 mm heran. Kleinere Männchen (bis zu 15 mm) finden sich oft hinter und unter den Weibchen an den Kiemenbögen des Wirtes. Die Paarung findet im Wirt statt, die Eier verbleiben in einer Tasche unter dem Abdomen des Weibchens, bis die Jungtiere entlassen werden.

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