Haltungsinformationen
Haplosyllis gula Treadwell, 1924
Typuslokalität zur Beschreibung von Haplosyllis gula ist die Karibik, Westindische Inseln, Barbados, Shoal Bank, etwa 3 Meilen westlich von Needham Point.
Etymologie: Das Artepitheton „gula“, lateinisch für „Völlerei“, bezieht sich darauf, dass der Großteil des Typusmaterials mit dem Pharynx an der Körperoberfläche anderer Polychaeten befestigt war: „Sie waren in der Regel an der Körperwand und nicht an Cirren befestigt und wurden offensichtlich durch eine starke Saugwirkung des Pharynx gehalten, denn wenn sie abgerissen wurden, zeigte sich die Anheftungsstelle an der Körperwand als deutlich erkennbare Papille“.
Beschreibung: Körper durchscheinend, schlank, zerbrechlich,klein, 3–4 mm lang, etwa 0,3 mm breit ohne Parapodien, mit 26–31 Segmenten. Vorderende breit, zum Hinterende hin allmählich dünner werdend, mit breitem Pharynx, Farbe blass gelb.
Es wird vermutet, dass es sich bei Haplosyllis gula um einen ektoparasitären Polychaeten handeln könnte, wobei der breite Pharynx der Art eine Anpassung an diese Lebensweise darstellt. Dass die meisten Typusexemplare an anderen Polychaeten befestigt waren, scheint jedoch ein Zufallsbefund gewesen zu sein. Es wird jedoch auch in eine andere Richtung vermutet: Anstatt ektoparasitär auf anderen Polychaeten zu leben, scheinen die Exemplare eher als Symbionten eines oder mehrerer Schwämme zu leben.
Lebensraum: Aus einem Schwammgrund geborgen. Die Exemplare von Haplosyllis gula waren „an der Oberfläche von Fragmenten von Leodice longicirrata Webster, an einer kleinen Glyceridenart und an einer weiteren Syllide befestigt, wobei die meisten Exemplare jedoch auf der Leodice gefunden wurden“.
Man muss schon recht genau hinsehen, um die parastischen kleinen Würmer genau erkennen zu können.Die Würmer sind weiß und können eine maximale Länge von einigen Zentimetern erreichen. Sie befallen das Oberflächensubstrat von Schwämmen wie z.B. Neofibularia nolitangere, bohren ihren Saugrüssel in den Schwamm und ernähren sich von seinen Körperflüssigkeiten.
Sollten die Schwämme im Aquarium auftauchen, dann müssen die Würmer entfernt werden.
Typuslokalität zur Beschreibung von Haplosyllis gula ist die Karibik, Westindische Inseln, Barbados, Shoal Bank, etwa 3 Meilen westlich von Needham Point.
Etymologie: Das Artepitheton „gula“, lateinisch für „Völlerei“, bezieht sich darauf, dass der Großteil des Typusmaterials mit dem Pharynx an der Körperoberfläche anderer Polychaeten befestigt war: „Sie waren in der Regel an der Körperwand und nicht an Cirren befestigt und wurden offensichtlich durch eine starke Saugwirkung des Pharynx gehalten, denn wenn sie abgerissen wurden, zeigte sich die Anheftungsstelle an der Körperwand als deutlich erkennbare Papille“.
Beschreibung: Körper durchscheinend, schlank, zerbrechlich,klein, 3–4 mm lang, etwa 0,3 mm breit ohne Parapodien, mit 26–31 Segmenten. Vorderende breit, zum Hinterende hin allmählich dünner werdend, mit breitem Pharynx, Farbe blass gelb.
Es wird vermutet, dass es sich bei Haplosyllis gula um einen ektoparasitären Polychaeten handeln könnte, wobei der breite Pharynx der Art eine Anpassung an diese Lebensweise darstellt. Dass die meisten Typusexemplare an anderen Polychaeten befestigt waren, scheint jedoch ein Zufallsbefund gewesen zu sein. Es wird jedoch auch in eine andere Richtung vermutet: Anstatt ektoparasitär auf anderen Polychaeten zu leben, scheinen die Exemplare eher als Symbionten eines oder mehrerer Schwämme zu leben.
Lebensraum: Aus einem Schwammgrund geborgen. Die Exemplare von Haplosyllis gula waren „an der Oberfläche von Fragmenten von Leodice longicirrata Webster, an einer kleinen Glyceridenart und an einer weiteren Syllide befestigt, wobei die meisten Exemplare jedoch auf der Leodice gefunden wurden“.
Man muss schon recht genau hinsehen, um die parastischen kleinen Würmer genau erkennen zu können.Die Würmer sind weiß und können eine maximale Länge von einigen Zentimetern erreichen. Sie befallen das Oberflächensubstrat von Schwämmen wie z.B. Neofibularia nolitangere, bohren ihren Saugrüssel in den Schwamm und ernähren sich von seinen Körperflüssigkeiten.
Sollten die Schwämme im Aquarium auftauchen, dann müssen die Würmer entfernt werden.






Dan Schofield, UK