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Lucernaria bathyphila Becherqualle

Lucernaria bathyphila wird umgangssprachlich oft als Becherqualle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.



Steckbrief

lexID:
6770 
Wissenschaftlich:
Lucernaria bathyphila 
Umgangssprachlich:
Becherqualle 
Englisch:
Lucernaria bathyphila 
Kategorie:
Becherquallen - Staurozoa 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Staurozoa (Klasse) > Stauromedusae (Ordnung) > Lucernariidae (Familie) > Lucernaria (Gattung) > bathyphila (Art) 
Erstbestimmung:
Haeckel, 1880 
Vorkommen:
Britische Inseln, Färöer-Inseln, Nord-Atlantik, Ost-Atlantik, Shetland-Inseln (Schottland) 
Größe:
1 cm - 15 cm 
Temperatur:
10°C - 20°C 
Futter:
Plankton 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2014-02-15 17:05:38 

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Lucernaria bathyphila besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Lucernaria bathyphila bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Lucernaria bathyphila aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

Lucernaria bathiphylla ist eine Becherqualle. Das sind Nesseltiere, die Merkmale einer Qualle und eines Polypen gleichzeitig tragen. Sie leben solitär und halb sessil. Am Schirmrand befinden sich in 8 Gruppen von je 20 - 100 Tentakeln, die wie ein Pompon angeordnet sind. Wie Polypen leben sie an einen festen Platz, sie können sich jedoch auch fortbewegen. Einige Arten leben pelagisch. Sie pflanzen sich anders als normale Polypen durch geschlechtliche Fortpflanzung fort. Manchmal besitzt der Polyp Pigmentaugen, dass ist einzigartig bei den Nesseltiere. Bei den Cubozoa (Würfelquallen) haben einige Quallen Augen, jedoch nie der Polyp. Die Stielquallen sind weltweit verbreitet. Allerdings sind sie nirgendwo ausgesprochen häufig. 80% der Arten sind auf die nördliche Hemisphäre beschränkt. Die meisten Arten der Becher- und Stielquallen leben meist im gemäßigten bis kalten Gewässern felsiger Küsten, vom Gezeitenbereich bis in das flache Subtidal. Über die Lebensweise ist sehr wenig bekannt, sie ernähren sich jedoch ähnlich wie Anemonen von kleinen Krebstieren.

Animalia (Kingdom) > Cnidaria (Phylum) > Staurozoa (Class) > Stauromedusae (Order) > Eleutherocarpida (Suborder) > Lucernariidae (Family) > Lucernaria (Genus)

O. F. Müller, 1776

Weiterführende Links

  1. Alexander Semenov Website

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Allgemein

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