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Turbinaria peltata Kelchkoralle

Turbinaria peltata wird umgangssprachlich oft als Kelchkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
626 
Wissenschaftlich:
Turbinaria peltata 
Umgangssprachlich:
Kelchkoralle 
Englisch:
Pagoda Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Dendrophylliidae (Familie) > Turbinaria (Gattung) > peltata (Art) 
Erstbestimmung:
(Esper, ), 1794 
Vorkommen:
Afrika, Amerikanisch-Samoa, Australien, Bahrain, Britisches Territorium im Indischen Ozean, China, Djibouti, Fidschi, Golf von Oman / Oman, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Irak, Iran, Japan, Jemen, Kambodscha, Katar, Kenia, Kiribati, Komoren, Kuwait, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Nauru, Neukaledonien, Norforkinsel, Pakistan, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomon-Inseln, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Taiwan, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuvalu, United States Minor Outlying Islands, Vanuatu, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Wallis und Futuna, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 40 Meter 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Gelöste organische Stoffe, Plankton, Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
VU gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-03-21 09:00:28 

Nachzuchten

Turbinaria peltata lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Turbinaria peltata haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Turbinaria peltata
Esper, 1794

Korallen der Gattung Turbinaria:
Vor allem in den 90er Jahren, und auch später noch, waren Turbinaria-Korallen sehr beliebt und wurden regelmässig im Handel angeboten.

Auch heute noch ist der Erwerb meist kein Problem, sowohl über den Fachhandel als auch über Aquarianerbörsen sind immer wieder Ableger zu bekommen.

Sie stehen allerdings nicht mehr ganz im Fokus, wenn man mal von dem Hype auf SPS-Korallen und später Acans absieht.
Nichts desto trotz sind es gut haltbare Korallen, die man in der Boden- bis Mittelzone etablieren sollte.
Sie benötigen aufgrund ihrer Zooxanthellen sicherlich Licht, aber nicht so viel, wie kleinpolypige Korallen der Gattung Acropora oder Montipora.
Zudem fangen sie mit ihren Polypen Plankton ,womit sie auch einen Teil ihres Nahrungsbedarfes decken.
Bei den kelchförmigen Arten sollte man gut auf Ablagerungen achten, diese quittiert die Koralle mit Gewebsauflösungen.
Sie verträgt durchaus starke - wenn auch keine direkten - Strömungen.
Sie verträgt zwar schon höhere Nährstoffkonzentrationen (No3 und Po4), aber dann dunkelt die Koralle auch schnell ein.

Folgende Arten sind bekannt:

Turbinaria bifrons
Turbinaria conspicua
Turbinaria frondens
Turbinaria heronensis
Turbinaria irregularis
Turbinaria mesenterina
Turbinaria patula
Turbinaria peltata
Turbinaria radicalis
Turbinaria reniformis
Turbinaria stellulata

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

timibo am 05.05.13#7
Ich habe ein kleineres kelchförmiges Exemplar und habe folgende Erfahrung gemacht: wenn auch nur 1 Tag lang "Schmutz" im Trichter liegt, stirbt sofort das Gewebe ab. Ich war sicher, dass die Koralle tot ist und wollte schon ein paar kleie Stückchen raussägen, die noch etwas vital aussahen. Das ging aber so schwierig dass ich sie einfach noch mal ins Becken gelegt habe, um mir was einfallen zu lassen, und wiederum nur 1 Tag später begann sie zu regenerieren. Fazit: erträgt keinerlei Auflagerungen, Gewebe stirbt blitzschnell ab, regeneriert sich auch wieder blitzschnell. Braucht daher gute Strömung, so dass kein Dreck auf ihr liegen bleibt, ist bei mir in der Mittellichtzone angesiedelt und wird mit Bosmidien gefüttert.
TOMMY2 am 27.05.11#6
Ich halte diese Koralle seit knapp einem halben Jahr. Die Polypen sind den ganzen Tag draußen und expandieren ordentlich. Die Polypen schlingen z.B. Artemien und anderes Kleinfutter gierig in sich hinein. Meine Peltata hatte beim Kauf Gewebeauflösungen, die sich nur sehr langsam regenerierten. Vorsicht bei Weissbandputzergarnelen, sie stehlen gerne das Futter aus den Polypen, auch wenn es schon darin verschwunden ist.
Gruss, Thomas
FloLan am 25.12.10#5
Ich pflege diese Koralle in tief grüner Farbe nun seit einem halben Jahr. Die ersten drei Monate unter HQI und die letzten Drei unter LED. Dabei konnte ich feststellen, dass sich ihre Polypenanzahl explosiv vermehrte. Überall wo noch kein Polyp wuchs kam ein neuer Ansatz zum Vorschein. Es wurde sonst Nichts am Becken umgestellt.
Vernesselt sie wegen Berührung mit anderen Gegenständen oder aufgrund sonstigen Verletzungen, so ist sie recht schnell wieder fit. Doch Achtung, das Absterben des Gewebes geschieht echt schnell.
7 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Turbinaria peltata

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Was ist das?

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