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Undaria pinnatifida Wakame

Undaria pinnatifida wird umgangssprachlich oft als Wakame bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
6260 
AphiaID:
145721 
Wissenschaftlich:
Undaria pinnatifida 
Umgangssprachlich:
Wakame 
Englisch:
Wakame 
Kategorie:
Braunalgen 
Stammbaum:
Chromista (Reich) > Ochrophyta (Stamm) > Phaeophyceae (Klasse) > Laminariales (Ordnung) > Alariaceae (Familie) > Undaria (Gattung) > pinnatifida (Art) 
Erstbestimmung:
(Harvey) Suringar, 1873 
Vorkommen:
Adria, Argentinien, Britische Inseln, China, Europäische Gewässer, Golf von Kalifornien / Baja California, Golf von Mexiko, Japan, Korea, Mexiko (Ostpazifik), Mittelmeer, Nordsee, Russland, Spanien, Tasmanien 
Größe:
100 cm - 300 cm 
Temperatur:
°C - 19°C 
Futter:
Fotosynthese  
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-10-22 06:35:31 

Haltungsinformationen

(Harvey) Suringar, 1872

Die Braunalge Wakame (Undaria pinnatifida) stammt ursprünglich aus dem Japanischen Meer, wo die Alge intensiv für den menschlichen Verzehr abgebaut wurde und wird.
Die Alge bildet sehr dichte und hohe Tangwälder, die anderen Algen und Pflanzen einen gnadenlosen Wettbewerb und das Licht nehmen und so auch verdrängen.

Durch den Bewuchs von Schiffsrümpfen und die anschließende Verteilung der Sporen begann die opportunistische Alge ihren Siegeszug um die Welt und wird heute als invasive Spezies eingestuft, die einheimische Algen und Pflanzen aufgrund ihrer extremen Anpassungsfähigkeit verdrängt.

Undaria pinnatifida bewächst hauptsächlich harte Oberflächen wie Felsen und Steine, nimmt aber auch sehr leicht unnatürlichen Gegenstände wie Seile, Pylone, Bojen, die Rümpfe von Schiffen und Schiffsausrüstung an.

Bei dieser Alge findet ein sogenannter Generationswechsel statt, die Alge durchläuft eine makroskopische Phase und eine mikroskopische Phase.
In der makroskopischen Phase werden die sogenannten goldbraune Sporophyten und in der mikroskopischen Phase Gametophyt ausgebildet.

Aquaristisch (außer als Zusatzfuttermittel) ist die Alge höchstens für große Schauaquarien interessant, wirtschaftlich hat sie inzwischen einen hohen Wert, sie
ist nach Nori die wichtigste japanische Speisealge und gilt als Delikatesse.

Wissenschaftler suchen nach Methoden, das ungehemmte Wachstum der Algen über die Weltmeere einzuschränken.

Synonyme:
Alaria amplexicaulis Martens, 1866
Alaria pinnatifida Harvey, 1860
Ulopteryx pinnatifida (Harvey) Kjellman, 1885
Undaria pinnatifida f. distans (Miyabe & Okamura) Yendo
Undaria pinnatifida f. narutensis Yendo
Undaria pinnatifida f. subflabellata Suringar
Undaria pinnatifida f. typica Yendo
Undaria pinnatifida var. distans Miyabe & Okamura
Undaria pinnatifida var. elongata Suringar, 1872
Undaria pinnatifida var. vulgaris Suringar, 1872

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