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Molgula manhattensis Meertraube, Blaugrüne Seescheide

Molgula manhattensis wird umgangssprachlich oft als Meertraube, Blaugrüne Seescheide bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
6129 
AphiaID:
103788 
Wissenschaftlich:
Molgula manhattensis 
Umgangssprachlich:
Meertraube, Blaugrüne Seescheide 
Englisch:
Sea Grapes 
Kategorie:
Seescheiden 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Ascidiacea (Klasse) > Stolidobranchia (Ordnung) > Molgulidae (Familie) > Molgula (Gattung) > manhattensis (Art) 
Erstbestimmung:
(De Kay, ), 1843 
Vorkommen:
Argentinien, Arktische Gewässer, Australien, Europäische Gewässer, Golf von Maine, Golf von Mexiko, Indopazifik, Japan, Kanada, Mittelmeer, Nord-Atlantik, Nordsee, Ostsee, Portugal, Skandinavien, USA, West-Atlantik  
Größe:
1 cm - 5 cm 
Temperatur:
°C - 27°C 
Futter:
Filtrierer, Plankton, Suspensionsfresser 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Molgula amesophleba
  • Molgula antiborealis
  • Molgula appendiculata
  • Molgula arenata
  • Molgula bacca
  • Molgula bisinus
  • Molgula bleizi
  • Molgula bourbonis
  • Molgula calvata
  • Molgula caminae
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-10-01 14:20:10 

Haltungsinformationen

(DeKay, 1843)

Auch die Meertraube gehört zu den invasiven Seescheidenarten, sie kommt gut mit unterschiedlichen Wassertemperaturen und Salzgehalten zurecht und wurde / wird auf Schiffsrümpfen und Ballastwassertanks immer wieder in neue Regionen der Welt verbreitet.

So zart die kleinen Seescheidenauch sein mögen, ihre Durchsetzungskraft ist so groß, dass sie sogar bei Austernzuchten in Aquakulturanlagen Schäden durch großflächige Überwucherungen der Austernbänke produzierten und den Austern als Nahrungskonkurrent begegneten, da beide ihre Nahrung als Filtrierer einstrudeln.

Die kugelrunde Seescheide hat einen relativ dünnen und glatten Mantel und ist oft mitSandkörnern und Schmutzpartikeln behaftet.
Das Tier kommt in Häfen an Tauen, Seilen, auf Pontons, Felsen, Steine und Muscheln bis in Tiefen von 90 Metern vor.

Auch invasive Arten haben Fressfeinde, hier in Form der Copepoden:
Notodelphys canui Roland, 1963(
Lichomolgus canui Sars G.O., 1917
Doropygus laticornis Wilson C.B., 1932

Von der Seescheide sind eine Vielzahl von Synonyme bekannt:
Ascidea manhattensis De Kay, 1843
Ascidia amphora Agassiz, 1850
Ascidia ampulloides Beneden, 1846
Ascidia manhattensis (De Kay, 1843)
Ascidia tubifera Örstedt, 1844
Caesira ampulloides (Beneden, 1846)
Caesira manhattensis (De Kay, 1843)
Caesira sordida (Stimpson, 1852)
Gymnocystis ampulloides (Beneden, 1846)
Gymnocystis manhattensis (De Kay, 1843)
Molgula ampulloides (Beneden, 1846)
Molgula caepiformis Herdman & Sorby, 1882
Molgula dentifera Damas, 1904
Molgula lutkeniana Traustedt, 1893
Molgula sordida Stimpson, 1852

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