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Dosidicus gigas Humboldt-Kalmar

Dosidicus gigas wird umgangssprachlich oft als Humboldt-Kalmar bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Copyright Image courtesy of NOAA/MBARI 2006

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5814 
Wissenschaftlich:
Dosidicus gigas 
Umgangssprachlich:
Humboldt-Kalmar 
Englisch:
Jumbo flying squid 
Kategorie:
Tintenfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Cephalopoda (Klasse) > Oegopsida (Ordnung) > Ommastrephidae (Familie) > Dosidicus (Gattung) > gigas (Art) 
Erstbestimmung:
(d'Orbigny [in -1847], 1835), 1834 
Vorkommen:
Alaska, Chile, Costa Rica, El Salvador, Equador, Golf von Kalifornien / Baja California, Guatemala, Honduras, Indien, Indischer Ozean, Kanada, Kokos-Insel (Costa Rica), Kolumbien, Mexiko (Ostpazifik), Nicaragua, Ost-Pazifik, Panama, Peru, USA 
Meerestiefe:
0 - 1000 Meter 
Größe:
250 cm - 400 cm 
Temperatur:
4°C - 32°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Garnelen, Große Fische, Kalmare, Kleine Fische, Krabben, Krill (Euphausiidae), Krustentiere, Ruderfußkrebse (Copepoden), Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-01-07 13:31:30 

Haltungsinformationen

(D'Orbigny, 1835)

Der Humboldt-Kalmar ist nach dem Riesenkalmar Architeuthis dux und dem Gallertkalmar Mesonychoteuthis hamiltoni der drittgrößte lebende Kalmar und gehört zu den Spitzenpredatoren der Weltmeere, wo der Kalmar bis in Tiefen von 1000 Metern vorkommt.

Mit Einbruch der Dämmerung steigen die gefräßigen Kalmare auf eine Tiefe von ca. 40 Metern auf, um hier Beute zu machen, müssen aber selber auf Fressfeinde wie Wale achten.

Mit über 1000 Saugnäpfen des Kalmars ist ein Entkommen der einmal gepackten Beute unmöglich.

Die Fischer der Cortezsee im Mexiko bezeichnen den Humboldtkalmar als "roten Teufel" da er sich durch seine Hautfarbe blitzschnell von weiß nach rot wechseln kann und ihnen mit dem kräftigen Schnabel tiefe, stark blutende Verletzungen zufügen kann, die Tiere können selbst ein Kettenhemd durchbeißen!
Alljährlich fallen immer wieder Fischer den Riesenkalmaren zu Opfer, man vermutet, dass die Kalmare die Fischer zuerst ersticken und dann fressen.

Humboldtkalmare kommunizieren, indem sie ihre Hautfarbe sehr schnell verändern, diese sich abwechselnden Lichtbitze nennt man auch den Stroboskopeffekt, Wissenschaftler vermuten, dass mit diesen Lichtspielen Artgenossen zur Jagd gerufen werden.

Synonym:
Ommastrephes gigas d’Orbigny, 1835

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